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	<title>Das Unwort &#187; Weihnachten</title>
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	<description>Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten</description>
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		<title>Ich (w, 21, schlank) suche Verstand (Aussehen egal)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen Sie nun einen Gastbeitrag des Kleinods auf Odyssee, der aus Konnas kreativer Idee eines Blogjulklapps resultiert. Man kennt es ja. Jedes Jahr, selbe Zeit, schmeißt irgendeine Einkaufskette eingeschmolzene Osterhasen in Form des buckligen Santa in den Raum. Startschuss. Von heute auf morgen Unruhe in den Straßen; wegen eines einzigen braunen Batzens in roter Aluminiumfolie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-651" title="Blogjulklapp" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2008/12/blog-julklapp.jpg" alt="Blogjulklapp" width="251" height="72" />Lesen Sie nun einen Gastbeitrag des <a href="http://kleinodyssee.blogspot.com/" target="_blank">Kleinods auf Odyssee</a></em><em>, der aus Konnas kreativer Idee eines <a href="http://www.gedankendeponie.net/2009/11/30/blogjulklapp-2009-die-artikel/" target="_blank">Blogjulklapps</a> resultiert.</em></p>
<p>Man kennt es ja. Jedes Jahr, selbe Zeit, schmeißt irgendeine Einkaufskette eingeschmolzene Osterhasen in Form des buckligen Santa in den Raum. Startschuss. Von heute auf morgen Unruhe in den Straßen; wegen eines einzigen braunen Batzens in roter Aluminiumfolie. Fest der Liebe, ja, es ist nah, es ist schön, es blinkt und funkelt &#8211; who cares? Als hätte das Kind aus den Ravensburger-Puzzle-Werbungen auf sein gigantisches Becken gehauen und mit seinem diabolischem Kinderschokolade-Grinsen jedem klar gemacht:</p>
<p><em>Hey, du Pisser – Auch du musst lieben!</em> <span id="more-1034"></span></p>
<p>Geschenkekram, verquollene Straßen, okay, kennen wir, wissen wir, haben wir uns im Leben bereits 3000 Stunden die Ohren von bejammern lassen. Aber was geht eigentlich mit den Liebesdudes? Denen, die – oh, diese Abartigen, diese Unwürdigen! – keinen Partner beim Weihnachtshuddelduddelzeremoniell besitzen? Lasst uns hypen, weinen, verlachen und fiese Salzprisen in die Wunden streuen! Herrgott, die stehen alleine da! Tiefsinnige Sprüche wie „Na Micha, jetzt wird’s aber langsam höchste Zeit, was?“ sind Standardausrüstung, „Weihnachten wieder solo, Alter?“ schon Fickdich-Niveau für Fortgeschrittene. Ein ganz reizender Spruch, so liebenswert, dass man demjenigen, der ihn abballert, gern den Kandisapfel direkt in sein verfluchtes Maul stopfen will. Weihnachten ist Druck. Aber verdammt harter Druck. Die Welt wird ein kuscheliges blaues Schmusekissen und du stehst daneben. Ein bisschen mitschmusen wär schon geil, klar, aber es sind eben alle so blöde Schweine &#8211; und du so zart und allein. Meine Fresse. Von mir aus gäb’s Kloppe für alle Seiten: Für die hypende Partnerschaftsgesellschaft mit ihrem schwulen Sheepworld-Kissen und für den zittrigen Jammersingle mit seinem Drall zum Verzweiflungsakt. Am besten gleichzeitig, mit Schmackes. Aber auf mich hört ja keiner. Sitze ich doch gestern im Café, nippe unschuldig am Latte und verschlucke mich auf einmal mirnichtsdirnichts an einigen ganz reizenden Exemplaren in der Spalte für Kontaktanzeigen meiner Lektüre:</p>
<p><strong>„Hallo Single Mädels. Ich suche für meinen schüchternen Kumpel ein nettes Mädchen. Er ist Chemiestudent, 25 Jahre ju…“</strong></p>
<p>Halt! Lassen wir uns das einmal auf der Zunge zergehen: Ein 25-jähriger Chemiestudent ist zu schüchtern, um eine anonyme Kontaktanzeige in einem Campusanzeiger selbst zu veröffentlichen. Applaus! Verdammt!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„Architektin der Liebe gesucht! Der Aufbau einer festen Beziehung benötigt ein starkes Fundament. Hast du Lust und Kraft, mit mir (m, 27) den Weg zu ebnen? ;-)“</strong></p>
<p>Pseudo-intellektuelle Metaphern sind ja sowas von uncool.</p>
<p><strong>„NachtWolf (m, 23, stubenrein) sucht sie (17 bis 26) für blind date (alles kann, nichts muss) zum gemeinsamen Vollmond-anheulen im Kerzenschein und evtl. Kuscheleinheiten austauschen.“</strong></p>
<p>Welch hochexplosive Bombe erotischer und romantischer Kunst. „NachtWolf“ (what) möchte den Vollmond anheulen (the). Im, wir halten uns fest, Kerzenschein (fuck). Ein Text, so frei von jeglichen Klischees, dass man ihn umarmen will. Schlüssig. Immerhin ist er stubenrein.</p>
<p>Den Latte wieder zur Hand genommen, sinnierte ich über Gott und die Welt. Lässt Weihnachten junge, partnerlose Menschen zu Weichmuttis verkommen? Suhlt sich jede Sau im Dreck niedrigsten Niveaus, weil standardisierte Weihnachtsbilder zum Partnercatch drängeln? Erleben wir ein Winterwonderland voller Schwachmaten („Ich, m, 25, suche Kuschelmaus für knuddelige Momente“), umhüllt von zarter Alpenmilchschokolade?</p>
<p>Glotzt nicht so romantisch, hat einmal der Godfather allen Theaters – Bertold Brecht – gepfiffen. <em>Macht</em> nicht so ein Theater, pfeife ich. Fest der Liebe, das ist ungleich Fest des Partners. Das ist Familie. Das ist Freundschaft. Feiern wir doch auch mal Michi und nicht nur Schatzi. Weil er so loyal ist, so liebenswert, so genau richtig für uns. In einer Zeit fieser Partnerfindungsmöglichkeiten können wir uns doch mal an den Händen nehmen. Ganz ohne Schmalz, ganz ohne Favoriten, ganz selbstverständlich. Platz im Herzen schaffen, neben Schatz. Einfach feiern, was kein oller Spruch, keine wirre Krampfigkeit, keine aufgesetzte Weichspülerphrase uns geben kann. Einfach Loyalität. Einfach wahre Liebe. Romantikfrei.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Echte Weihnachten gibt es nur mit Victors ukrainischen Kunsttannen!</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 21:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsttanne]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, es ist bald wieder Weihnachten. Gestern war es schon unfreundlich kalt, Aldi führt wieder Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner, die Fußgängerzone ist zu jeder Tageszeit überfüllt und jeder ist unfreundlich und gestresst. Dies alles sind deutliche Anzeichen dafür, dass das Christkind demnächst seine Xbox ausknipst, die Chips beiseite schiebt, die Killerspiele ausschaltet und uns mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Glückwunsch, es ist bald wieder Weihnachten. Gestern war es schon unfreundlich kalt, Aldi führt wieder Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner, die Fußgängerzone ist zu jeder Tageszeit überfüllt und jeder ist unfreundlich und gestresst. Dies alles sind deutliche Anzeichen dafür, dass das Christkind demnächst seine Xbox ausknipst, die Chips beiseite schiebt, die Killerspiele ausschaltet und uns mit seiner Anwesenheit beehrt. Ein weiteres Zeichen für die Vorweihnachtszeit findet sich in unser aller Spamordner: Da tummeln sich nun zusätzlich zu den üblichen Penisvergrößerungsmaschinen, Wunderpillen und Klappfahrrädern auch Kunsttannen.</p>
<p>Als ich die Mail in meinem Spamordner gesehen habe, war meine Neugierde geweckt. Wie kann man denn bitte per Spam für so etwas Gesellig-wohliges wie Kunsttannen Werbung machen? Das ist ja so, als ob ich im Fernsehen Werbung für Bestattungsunternehmen machen würde. Das passt einfach nicht.<span id="more-607"></span></p>
<p>Ein Victor Starck schreibt mir in wohl gewählten Worten und ganz ohne Rechtschreibfehler:</p>
<p><em>&#8220;Es dauert nicht mehr lange und Sie brauchen dringend Weihnachtsdeko. Insbesondere sollten Sie nicht vergessen, sich bei uns einen tollen Tannenbaum zu bestellen, der nicht gepflegt werden muss.&#8221; </em></p>
<p>Wie schön, dass Herr Starck Alliterationen anscheinend genau so mag wie ich. Aber sein Produkt als &#8220;toll&#8221; anzupreisen, wirkt reichlich lustlos.</p>
<p><em>&#8220;Wir liefern direkt zwischen 1,20 Meter und 3,90 Meter schon ab 39,-&#8221;</em>, heißt es weiter. Ich frage mich nun ernsthaft, wer eine vier Meter große Kunsttanne braucht. Wenn man schon so behämmert ist, eine so große Tanne zu kaufen, dann könnte man wenigstens eine echte nehmen. Die kann man nämlich nach Weihnachten gründlich zersägen und verfeuern, während man für die Monster-Kunsttanne wohl einen Hangar als Lager mieten muss. Oder kann man die Dinger zusammenklappen?</p>
<p>Auf Herrn Starcks beworbener Homepage erwartet mich ein unglaublich schlechtes Design und genau elf Bilder von ein und derselben Kunsttanne.</p>
<p>Ich erfahre durch investigative Recherche, dass Victor Starck eigentlich Victor Vitti heißt und in der pittoresken Stadt Stryj in den dunkelsten Tiefen der Ukraine wohnt. Er hat jedoch eine tschechische Mailadresse. Die Spammail kam aber aus Russland &#8211; wie so gut wie alle Spammails.</p>
<p>Stolz prangt das neueste Angebot auf Victor Vittis erster Seite: <em>&#8220;Ab Bestellung von 10 Tannen erhalten Sie 20% Rabatt!&#8221; </em></p>
<p>Also, wenn Sie lieber einen Weihnachtswald als einen Weihnachtsbaum hätten: Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Kunsttannenhändler aus dem Ostblock.</p>
<p><em>&#8220;Als Spezialist für innovative Kunsttannen liefern wir funktionelle Bäume für viele Gelegenheiten&#8221;, </em>blubbert es mir auf der &#8220;Über uns&#8221;-Seite entgegen. EInen guten Texter kann sich her Vitti augenscheinlich nicht leisten. Oder aber er mag sein Plastikprodukt selbst nicht<em>. </em>Wirklich überzeugen kann dieser 08/15-Werbespruch jedenfalls nicht. Mit dem kann man nämlich für alles werben, auch für Gurkenschneider. Oder USB-Tassenwärmer.</p>
<p>Man muss nich natürlich auch fragen, wie viele Verwendungsmöglichkeiten es für eine Kunsttanne überhaupt gibt. Außer zu einem saisonalen Aufbewahrer von Weihnachtsschmuck taugt so ein Teil nämlich eigentlich zu nichts. Es ist zu nichts zu gebrauchen -  man kann darin nichts aufbewahren, es kann keinen Kaffee kochen, es hütet keine Kinder, es macht keine Kinder, es brennt nicht, es riecht nicht, es klingelt nicht, es spielt keine Filme, es kann nicht ins Internet, es putzt nicht, es furzt nicht, es bellt weder noch miaut es, noch sagt es &#8220;muh&#8221;. Es wird in seiner Langweiligkeit vielleicht nur von einer kaputten Stehlampe übertroffen, und die konnte immerhin mal was. Wenn die Kunsttanne also nicht groß, grün und sperrig wäre, würde man nicht einmal bemerken, dass man eine hat.</p>
<p>Man kann dieses Teil höchstens zu Weihnachten in die Ecke stellen, es mit Lametta zukleistern und dann einen möglichst großen Haufen Geschenke drunterlegen, damit keiner merkt, dass man eine ukrainische Kunsttanne gekauft hat.</p>
<p>Und das dann für 69 Euro zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer? Ich behaupte, in diesem Falle ist der Mehrwertsteuerbetrag mehr Wert als das Produkt&#8230;</p>
<p>Seien Sie konservativ, lieber Leser. Gehen Sie in den Wald, schlagen Sie wild mit der Axt um sich, bestechen Sie den Förster, damit Sie nicht verknackt werden, und feiern Sie mit Ihrer Familie unter dem Tannenbaum. Dem echten. Mit Nadeln.</p>
<p>Wenn ihr Haus abfackelt, bin ich übrigens nicht schuld. Und wenn Ihre Frau sich wegen der vielen Nadeln von Ihnen trennt (denn vorsicht, <a href="http://www.das-unwort.de/2007/12/29/wenn-weihnachtsstimmung-auf-weiblichkeit-trifft/" target="_self">die Biester werden jetzt aggressiv</a>, und damit meine ich nicht die Nadeln!), auch nicht.</p>
<p>Unwort des Tages: Kunsttanne.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Weihnachtsstimmung auf Weiblichkeit trifft</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 12:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich behaupte: Eine jede Frau hat eine gewisse Menge an Hummeln im Hintern, die besonders stimmungsanfällig sind. Diese Hummeln sind dafür verantwortlich, dass Frauen die erschreckende Fähigkeit besitzen, binnen Sekunden sowohl die Meinung als auch den Gemütszustand zu ändern. Sie merken, ich bin Wissenschaftler. Ich kann mir die Frauen nicht erklären und führe deshalb eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte: Eine jede Frau hat eine gewisse Menge an Hummeln im Hintern, die besonders stimmungsanfällig sind. Diese Hummeln sind dafür verantwortlich, dass Frauen die erschreckende Fähigkeit besitzen, binnen Sekunden sowohl die Meinung als auch den Gemütszustand zu ändern.</p>
<p>Sie merken, ich bin Wissenschaftler. Ich kann mir die Frauen nicht erklären und führe deshalb eine Variable ein, die, wiewohl wahrscheinlich nicht existent, bei der Erklärung des Phänomens Frau behilflich sein kann.</p>
<p>Sie dürfen obigen Satz ruhig zwei Mal lesen, ich habe damit kein Problem.  Es merkt ja auch keiner (passen Sie aber auf, dass Ihre Frau Sie nicht erwischt).</p>
<p>Die Hummeln im Hintern einer Frau sind nicht nur stimmungsanfällig, sondern reagieren auch auf religiös-volkstümliche Ereignisse. Zum Beispiel Weihnachten.</p>
<p>Zu Weihnachten scheinen die Hummeln derart emsig in den weiblichen Innereien herumzufliegen, dass Frauen quasi gezwungen sind, sich von ihren derzeitigen Lebenspartnern zu trennen.</p>
<p>So erkläre ich mir die Tatsache, dass zu Weihnachten, dem Fest der Liebe (hihi), in meinem näheren Umfeld ganze <i><b>3</b></i> Beziehungen vor die <strike>Hummeln</strike> Hunde gingen.</p>
<p>Ist das nicht unglaublich?</p>
<p>Also ein gewisser Grad an familiärem Kriegszustand ist an Weihnachten normal, schließlich ist man gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen. Außerdem gehen lebenswichtige technische Geräte wie Spülmaschine, Waschmaschine und Heizung, wenn überhaupt, dann an Weihnachten kaputt. Das zieht die Stimmung gewaltig herunter.</p>
<p>An all das kann man sich gewöhnen, es passiert ja jedes Jahr aufs Neue. Aber diese Masse an Fällen, wo sich Frauen von ihren Männern trennen, hat mich dieses Jahr wirklich überrascht. Da muss irgendwer den Hummeln ein geheimes Signal gegeben haben&#8230;</p>
<p>Ich wünsche Ihnen, lieber Leser, dass Ihre Frau für immer bei Ihnen bleibt, so Sie es denn wünschen.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, dass Sie diesen Beitrag nicht gelesen haben.</p>
<p>Unwort des Tages: Frau zu Weihnachten.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Unblogbar</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 11:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Julklapp]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie finden im Folgenden einen Gastbeitrag des Kollegen Sebastian, der aus Konnas kreativer Idee eines Blog-Julklapps resultiert. &#8211; Gastbeitrag meinerseits. Ich darf mich kurz vorstellen, ich bin Sebastian und blogge beim Abfallkalender. Das ist sozusagen die Antithese zu diesem Blog hier, denn während Basti sich vorgenommen hat, nichts Privates über sich zu schreiben, habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Sie finden im Folgenden einen Gastbeitrag des Kollegen Sebastian, der aus <a href="http://konna.pytalhost.de" target="_blank">Konnas </a>kreativer Idee eines <a href="http://konna.pytalhost.de/2007/11/29/nur-eine-idee-blog-julklapp/" target="_blank">Blog-Julklapps</a> resultiert. </i></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://konna.pytalhost.de/2007/12/09/blog-julklapp-terminvergabe/" target="_blank">Gastbeitrag </a>meinerseits. Ich darf mich kurz vorstellen, ich bin Sebastian und blogge<br />
beim <a href="http://abfallkalender.wordpress.com/" target="_blank">Abfallkalender</a>.  Das ist sozusagen die Antithese zu diesem Blog hier, denn während Basti sich  vorgenommen hat, nichts Privates über sich zu schreiben, habe ich bei mir  drüben nichts besseres zu tun, als mich selbst darzustellen. Da gehört schon ein wenig Egozentrik dazu, das gebe ich zu, aber ich kann es mir auch  leisten, das gebe ich auch zu&#8230; Neee, das war jetzt nur ein kleiner Spaß.<br />
Ehrlich jetzt. Ein wenig das Eis brechen, kuscheln mit fremden Lesern,  einfach mal ein kleiner Schnack zur Auflockerung.</p>
<p>Aber es ist  schon komisch, zwei so verschiedene Ansätze des Bloggens zu haben und dann  durch DAS SCHICKSAL in Form von Konna zueinander geführt zu werden, oder?  Andere Frage: Sind Beiträge über das Bloggen nicht furchtbar langweilig?  Darum jetzt mal was völlig Anderes.<span id="more-119"></span></p>
<p>Schwierig ist natürlich ein  wenig die Themenfindung für diesen Beitrag. Man sucht nach Gemeinsamkeiten  und findet sie auch. Zum Beispiel der Name. Aber der gibt ja nicht wirklich  her. Bestenfalls einen Satz: Der Typ heisst Basti, oh guck mal, ich auch!  Das wäre jetzt mein kompletter Beitrag gewesen, wenn ich Eier hätte. Andere  Gemeinsamkeit: Wir sind beides Quasi-Fischköppe. Also Basti wirklich, ich ja  jetzt seit fast 3 Jahren nicht<br />
mehr. Aber viel kann man auch hier nicht  schreiben, denn zu Kiel habe ich als Exil-Lübecker keinen wirklichen Bezug.  Unsere Tageszeitung, die Lübecker Nachrichten, versucht zwar immer  künstlich, so eine kultige Düsseldorf-Köln-Konkurrenz aufzubauen, das haut  aber so garnicht hin, weil wir Norddeutschen einfach viel zu lieb sind. Das  passt einfach nicht.<br />
Außerdem ist Kiel Handball, während Lübeck Fußball ist.  Was mir wiederum völlig ladde ist, weil ich kein Sportmensch  bin.</p>
<p>So frage ich mich also seit 3 Absätzen, worüber ich hier  eigentlich schreiben soll, was natürlich die Titelwahl vereinfacht, der  Titel steht übrigens ganz in der Tradition dieses Blogs  *applaus*.</p>
<p>Kurzzeitig habe ich mir sogar überlegt, auch einen Videocast zu  machen. Mir fehlt es aber sowohl an der technischen Ausstattung als auch am  Aussehen von Basti, weswegen ich das ganz, ganz schnell wieder verworfen  habe.</p>
<p>Naheliegend wäre natürlich etwas zum Thema Weihnachten,  oder? Natürlich ein ganz heisses Eisen, Tabuthema in dieser Gesellschaft,  Weihnachten, da denkt man sofort an Selbstmord, Altenheim und Spekulatius.  Heilig Abend und die &#8220;Tage zwischen den Jahren&#8221; sind nicht umsonst die  sagenumwobenste und düsterste Zeit des Jahres. Als Investigativer kann man sich  da ganz schnell die Finger verbrennen und ehe man sich versieht hat man eine  Klage von Coca Cola am Hals.</p>
<p>Ich wollte an dieser Stelle die  Weihnachtsgeschichte hier einbinden, die letztes Jahr im Rahmen einer  Charity-Aktion vertont wurde. Aber ich bin da mit den Rechten durcheinander  gekommen &#8211; soweit ich das verstanden habe, darf ich behaupten, die Geschichte  erfunden zu haben, aber zumindest die verlesene Version nicht verbreiten.  Zustände wie in Nord-Korea. Ostern hingegen ist völlig langweilig und viel  zu weit weg, um darüber überhaupt irgendein Wort zu  verlieren.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Kinners, ihr seht schon, das führt  hier alles zu nichts und wieder nichts. Ich gebe es zu. Ich habe mich mit  dieser Aktion mal wieder völlig verhoben. <a href="http://konna.pytalhost.de" target="_blank">Konna</a>, saublöde Idee, auf die Du  mich hier wieder gebracht hast. Kannst Du Dir nächstes Jahr was Besseres  einfallen lassen, zum Beispiel, dass wir uns alle gegenseitig  Elektronikartikel schenken? Und zwar mit Wunschzettel, dass man über  Weihnachten nicht mehr nachdenken muss als unbedingt  erforderlich!</p>
<p>Ein paar Tage danach geht&#8217;s vor allem nahtlos  weiter, Silvester, Neujahr, Geburtstag, kein Tag Pause dazwischen. Dafür  wünsch ich euch allen ganz viel Glück! Und Weihnachten ein wenig Ruhe vor  dem Sturm und phatt Loot. Und Liebe und den ganzen Quatsch halt.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><i>Es endete an obiger Stelle der Gastbeitrag des Kollegen Sebastian, der aus </i><i><a href="http://konna.pytalhost.de" target="_blank">Konnas </a>kreativer Idee eines <a href="http://konna.pytalhost.de/2007/11/29/nur-eine-idee-blog-julklapp/" target="_blank">Blog-Julklapps</a></i> <i>resultierte.</i></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtsgedöns</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/12/15/weihnachtsgedons/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 22:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Advent]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigenartigerweise ist die Weihnachtszeit meistens die stressigste Zeit des Jahres. Ist es nicht so? Da wird es kurz nach dem Aufstehen schon wieder dunkel. Da ärgert man sich stundenlang darüber, dass man kein Weihnachtsgeld bekommt. Und dass der Nikolaus wieder nur die Rute gebracht hat (und der Notarzt sich geweigert hat, zu kommen – „Was?? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigenartigerweise ist die Weihnachtszeit meistens die stressigste Zeit des Jahres. Ist es nicht so?<br />
Da wird es kurz nach dem Aufstehen schon wieder dunkel. Da ärgert man sich stundenlang darüber, dass man kein Weihnachtsgeld bekommt. Und dass der Nikolaus wieder nur die Rute gebracht hat (und der Notarzt sich geweigert hat, zu kommen – „Was?? Sie sind vom Nikolaus mit der Rute verprügelt worden?? Sie sollten lieber die Seelsorge anrufen, ich gebe Ihnen die Durchwahl…“). Da muss man sich Gedanken machen, was man seinen Lieben unter den Tannenbaum legen will (außer den alten Flickenteppich, der den Fußboden schützen soll). Den Tannenbaum, den muss man auch noch holen. Kaufen kann man den ja gar nicht mehr, schließlich verlangen die heutzutage schon 25 Euro für einen popeligen Möchtegern-Weihnachtsbaum. Nein, der wahre Mann geht seinem vorweihnachtlichen Jagdtrieb nach und schlägt mit der Axt im Wald um sich (wenn da was schief geht, kommt sogar der Notarzt).<span id="more-118"></span></p>
<p>Ich finde es immer besonders schlimm, wenn der vorweihnachtliche Stress auch noch durch das typisch festliche Gedudel konterkariert wird &#8211; man verzeihe mir dieses grässliche Wort.</p>
<p>Ich wandere hektisch durch die Straßen auf der Suche nach dem Richtigen. Dem richtigen Weihnachtsgeschenk, natürlich. Und ständig halten mich rumänische Einwanderer auf, reiben mir eine Altblechdose unter die Nase und krächzen: „Gutten Tak! Frrrohs Fest!“</p>
<p>Im Fernsehen nähert sich die Kerner-Jauch-Gottschalk-Front. Erstere wollen mir erzählen, was in diesem Jahr Tolles passiert ist, während letzterer mein Geld will. Für seine Kinder, sagt er. Naja, und alle anderen Kinder, natürlich.<br />
Außerdem sollen wir ja auch noch spenden, für Herrn Carreras’ Leukämie-Stiftung und UNICEF und das Rote Kreuz und die Linke Fraktion und wer weiß sonst noch alles. Gerne, wenn ich Geld hätte. Aber das Geld ist im Haushaltsplan schon für die Weihnachtsgeschenke vorgesehen &#8211; die Vorsehung hat wieder zugeschlagen. Das passiert in Deutschland öfters, und meistens endet es nicht gut…</p>
<p>Plätzchen backen muss man dann auch noch, schließlich ist Advent. Und erst wenn das letzte unförmige schwarze Häufchen einstiger Teigmasse dem stinkenden Ofen entrissen worden sein wird, erst wenn die letzte Sahne zu Butter geschlagen worden sein wird, erst wenn der letzte Eischnee nicht steif werden wollen wird, erst wenn die letzte Durchfallerkrankung besiegt worden sein wird, erst dann werdet ihr wissen, dass ich nicht backen kann.</p>
<p>Und nachdem Sie obigen Satz noch einmal gelesen haben werden, werden Sie wissen, dass sie vom Futur II im Deutschen in Zukunft lieber die Finger lassen werden, damit kann man nämlich ganz schön auf die Fresse fallen.</p>
<p>Ich resümiere: Die Weihnachtszeit mag zwar besinnlich sein und schön, und es mögen überall Englein fliegen und Glöckchen bimmeln und andersherum, es mögen Kinder voller Vorfreude umher springen und sich vor Glück kaum halten können – das mag ja alles sein, nur nicht hier. Vielleicht in Finnland?</p>
<p>Unwort des Tages: Weihnachtsgedöns.</p>
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