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	<title>Das Unwort &#187; Unwort</title>
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	<description>Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten</description>
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		<title>Das Unwort 2.0</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 14:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Totgesagte leben länger. Dieses Blog war, wie ein kurzer Blick ins Archiv belegt, schon toter als tot. Es war im Grunde im Verwesen begriffen. Aus Gründen, die ich selbst nicht genau kenne, hat mir mein Unterbewusstsein signalisiert, dass jetzt die &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2011/07/10/das-unwort-2-0/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Totgesagte leben länger. Dieses Blog war, wie ein kurzer Blick ins Archiv belegt, schon toter als tot. Es war im Grunde im Verwesen begriffen.</p>
<p>Aus Gründen, die ich selbst nicht genau kenne, hat mir mein Unterbewusstsein signalisiert, dass jetzt die Zeit gekommen ist, den Verwesungsprozess dieses sinnbefreiten Blogs zu beenden. Und prompt fand ich mich nächtelang vor dem PC wieder. Ich habe mit Facebook- und Flattr-Buttons gekämpft, Stylesheet-Dokumentationen gewälzt und mich in gefühlte 78 Programmiersprachen eingearbeitet. Dabei habe ich erkannt, dass ich und PHP, wir zwei beiden, uns für den Rest unseres Lebens spinnefeind sein werden. Wir sind, sozusagen, beziehungsunfähig. Nicht kompatibel, wie wir Informatiker sagen.<span id="more-1356"></span></p>
<p>Ebenfalls nicht kompatibel mit allem hier ist der Internet Explorer. Liebe IE-Benutzer: Sie müssen einfach hinnehmen, dass diese Seite mit Ihrem Browser beschissen aussieht. Regen Sie sich nicht darüber auf, schreiben Sie mir keine Mails, rufen Sie mich nicht an. Laden Sie sich einfach irgendeinen sinnvollen Browser herunter, der die Dinge so anzeigt, wie sie angezeigt werden sollen. Denn der IE ist, das muss man neidlos anerkennen, ein wirklich kreatives Programm. Er findet stets neue Wege, Internetseiten so anzuzeigen, wie sie garantiert nicht gedacht und nach W3C-Standards auch nicht programmiert sind. Im Endeffekt sieht das dann zwar suboptimal aus, aber immerhin ist das ein absolutes IE-Alleinstellungsmerkmal. Für mehr Abwechslung beim Surfen.</p>
<p>Das Resultat meiner aufopferungsvollen Programmier-Arbeit ist sehr entschlackt und sehr weiß. Das neue Unwort ist Entspannung für&#8217;s Auge. Ein Platz zum Verweilen in den hektischen animierten Flash- und Bildstrecken des Internets. Eine gemütliche Parkbank mit leichtem Vogelgezwitscher; ein Ort, der zum Rasten und Meditieren einlädt. Ein Ort mit viel Text. Und, ganz neu: Mit 20% mehr Inhalt.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small> <p><a href="http://www.das-unwort.de/?flattrss_redirect&amp;id=1356&amp;md5=925f409d371c541db0bf3abd8742a77e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.das-unwort.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>In eigener Sache: Facebook und Flattr</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2010/07/08/in-eigener-sache-facebook-und-flattr/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 20:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Innovationen und ein Name bekloppter als der andere: Gesichtsbuch klingt nicht sonderlich schön, und Flattr erinnert mich eher an Durchfall als an die Revolution des Internets. Aber bitteschön, ich will mich dem nicht verschließen. Ich habe in einer Nacht-und-Nebel-Aktion &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2010/07/08/in-eigener-sache-facebook-und-flattr/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Innovationen und ein Name bekloppter als der andere: Gesichtsbuch klingt nicht sonderlich schön, und Flattr erinnert mich eher an Durchfall als an die Revolution des Internets. Aber bitteschön, ich will mich dem nicht verschließen.</p>
<p>Ich habe in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den sogenannten Facebook-Like-Button auf dieses Blog verfrachtet. Auf das leicht bläuliche Ding am Ende eines jeden Beitrages klicken Sie, wenn Sie bei Facebook angemeldet sind und einen Artikel besonders gut finden. Dann sieht die Welt nämlich, dass Sie ihn toll finden. Das hilft Ihnen (&#8220;Oh, er mag das Unwort, er hat also Geschmack!&#8221;) und mir (&#8220;Oh, er mag das Unwort, das muss eine gute Seite sein!&#8221;).<span id="more-1217"></span></p>
<p>Das orange-grüne Etwas unten rechts unter jedem Beitrag ist ein Flattr-Button. Flattr ist neu und noch nicht hip, weil es noch gar nicht offiziell gestartet ist &#8211; aber zumindest eins von beiden wird sich noch ändern. Flattr ist angetreten, um den beunruhigenden Umstand zu beheben, dass man mit Online-Journalismus derzeit im Grunde kein Geld verdienen kann. Im Grunde genommen wird sich das durch Flattr auch nicht ändern, aber das ist ja auch egal, denn die Idee ist gut. Und die geht so:</p>
<p>Wer sich bei <a href="http://flattr.com" target="_blank">Flattr</a> registriert, entscheidet, wie viel Geld er im Monat dafür ausgeben will, dass er im Internet Dinge liest/hört/sieht. Mindestbeitrag: zwei Euro. Wenn man im Internet auf einen total tollen Artikel, zum Beispiel diesen hier, stößt, kann man auf den Flattr-Button klicken und dadurch zum Ausdruck bringen, dass man den Artikel geil findet. Am Ende des Monats wird abgerechnet &#8211; das eingezahlte Geld wird an die angeklickten Seiten ausgeschüttet. Habe ich zwei Euro eingezahlt und 10 Artikel angeklickt, so entfallen auf jeden Artikel 20 Cent &#8211; abzüglich eines kleinen Betrages für Flattr, natürlich.</p>
<p>Sie sehen: Eine tolle Möglichkeit, um total freiwillig und ungezwungen Geld auszugeben.</p>
<p>Das klingt so weltfremd und bekloppt, dass es nur logisch ist, Flattr an genau dieser Stelle auszuprobieren.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small> <p><a href="http://www.das-unwort.de/?flattrss_redirect&amp;id=1217&amp;md5=f30b1b44642797f977d82761a937789b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.das-unwort.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Huch!</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2010/03/20/huch/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun wird&#8217;s ja auch mal Zeit, dass ich hier mal wieder senfe, ehe noch jemand behauptet, ich sei von einem Flugzeughangar erschlagen oder von Naomi Campbell totgefönt worden. Nein, ich lebe, liebe Leser, und ich stelle mit Erstaunen und Entsetzen &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2010/03/20/huch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird&#8217;s ja auch mal Zeit, dass ich hier mal wieder senfe, ehe noch jemand behauptet, ich sei von einem Flugzeughangar erschlagen oder von Naomi Campbell totgefönt worden. Nein, ich lebe, liebe Leser, und ich stelle mit Erstaunen und Entsetzen fest, dass es hier sehr still war die letzte Zeit.</p>
<p>Als Blogger verfällt man dann in den Automatismus, sofort zu sagen: &#8220;Das wird sich natürlich bald ändern, Leute, alles wird gut, keine Panik&#8221; &#8211; ganz so, als ob man beim Jüngsten Gericht einen besseren Platz im Himmel zugesprochen bekäme, wenn man ein fleißiger Blogger war.<sup>(<a href="http://www.das-unwort.de/2010/03/20/huch/#footnote_0_1080" id="identifier_0_1080" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wenn jemand zweifelsfrei beweisen kann, dass dem so ist, dann m&ouml;ge er mir bitte sofort bescheid sagen, damit ich noch mal schnell zehn Artikel heraushaue.">1</a>)</sup> Es ist aber so, dass es sich nicht ändern wird, zumindest nicht bis nächste Woche.</p>
<p>Denn wisset, liebe Leser, im Grunde meines Herzens bin ich ein unglaublich beschäftigtes, ja quasi prominentes Wesen. Ich verdiene Milliarden von Euro, und die Muße, mir genau zu überlegen, was ich mit dem Geld mache &#8211; in Airbus- oder Toyota-Aktien investieren oder, ach ja, die Telekom &#8211; diese Muße also habe ich nur, wenn ich mir sehr viel Zeit zum Überlegen nehme. Denn Geld lähmt das Hirn. Das ist<sup>(<a href="http://www.das-unwort.de/2010/03/20/huch/#footnote_1_1080" id="identifier_1_1080" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="pseudo-">2</a>)</sup>wissenschaftlich erwiesen!</p>
<p>Dementsprechend wünsche ich Ihnen allen einen wunderschönen Frühlingsanfang und freue mich, Sie Anfang April wiederzusehen, wenn es wieder heißt:</p>
<p>&#8230;</p>
<p>äh</p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>Unwort</strong>.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small><br>
<hr style="width: 20%; color: #eee;"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1080" class="footnote">Wenn jemand zweifelsfrei beweisen kann, dass dem so ist, dann möge er mir bitte sofort bescheid sagen, damit ich noch mal schnell zehn Artikel heraushaue.</li><li id="footnote_1_1080" class="footnote">pseudo-</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Kinners, wie die Zeit vergeht&#8230;</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2009/06/02/kinners-wie-die-zeit-vergeht/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 23:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; nun sind doch tatsächlich schon auf den Tag genau zwei Jahre vergangen, seit ich auf diesem Blog den ersten Artikel veröffentlicht habe. Ich habe zu jenem Zeitpunkt denke ich nicht gedacht, dass es Das Unwort wirklich so lange geben &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2009/06/02/kinners-wie-die-zeit-vergeht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; nun sind doch tatsächlich schon auf den Tag genau<strong> zwei Jahre </strong>vergangen, seit ich auf diesem Blog den ersten Artikel veröffentlicht habe. Ich habe zu jenem Zeitpunkt denke ich nicht gedacht, dass es Das Unwort wirklich so lange geben würde.</p>
<p>Doch wie Sie sehen, bin ich noch hier und habe auch nicht vor, zu gehen. Damit Sie&#8217;s nur wissen!</p>
<p>Auf diesem Blog haben sich mittlerweile 210 Artikel angesammelt, die insgesamt 1410 Mal kommentiert wurden &#8211; vielen Dank an mich selbst für die Artikel und an Sie alle, die Sie so fleißig kommentieren. Ihre Kommentare sind mir meistens eine große Freude. Auch und besonders dann, wenn Sie kontrovers sind.<span id="more-851"></span></p>
<p>2422 Mal hat ein Spambot versucht, hier Schmarrn-Kommentare zu posten; selten ist es ihm bisher gelungen. In neuester Zeit verschwischen durch bezahlte Kommentare die Grenzen zwischen maschinellem und menschlichem Spam &#8211; wir werden sehen, ob das im nächsten Jahr noch zunimmt. Ich hoffe es nicht&#8230;</p>
<p>25 mal mehr, mal weniger begeisternde Ausgaben des <a href="http://www.das-unwort.de/unwort-videocast-2/" target="_blank">Unwort Videocast</a> wurden produziert &#8211; auch hier ist kein Ende abzusehen. Nimmt man eine durchschnittliche Länge von sechs Minuten an, so mussten Sie schon 150 Minuten Kruse-Monolog über sich ergehen lassen. Wenn Sie dies lesen können, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass Sie das unbeschadet überstanden haben &#8211; dafür herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>Zum zweijährigen Geburtstag des Unworts habe ich mir erlaubt, eine kleine Neuerung einzufügen. Damit auch ältere Artikel besser wahrgenommen werden, habe ich in der rechten Seitenleiste die Rubrik &#8220;<strong>Unvergessen</strong>&#8221; eingefügt. Dort werden vier komplett zufällige Artikel zur Lektüre vorgeschlagen.</p>
<p>Lassen Sie mir gern Kritik zum Unwort im Allgemeinen oder der neuen Rubrik im Besonderen in Form eines Kommentars hier. Wenn Sie nicht wollen, dass die Welt mitliest, senden Sie mir einfach eine Mail an info ätt das-unwort punkt de.</p>
<p>Unwort des Tages: Alter.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Unwort des Jahres 2008: Eine Runde Mitleid für die Banken!</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2009/01/23/unwort-des-jahres-2008-eine-runde-mitleid-fur-die-banken/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 19:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unparteiisch]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kaviar]]></category>
		<category><![CDATA[notleidende Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beispiel für bewundernswert kreatives journalistisches Wortgeschleuder ist kürzlich zum Unwort des Jahres geschlagen worden: &#8220;notleidende Banken&#8221;. Zur Begründung sprach die Jury, die aus Profi-Linguisten besteht, zur dpa: &#8220;Die Formulierung stellt das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2009/01/23/unwort-des-jahres-2008-eine-runde-mitleid-fur-die-banken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beispiel für bewundernswert kreatives journalistisches Wortgeschleuder ist kürzlich zum Unwort des Jahres geschlagen worden: &#8220;notleidende Banken&#8221;. Zur Begründung sprach die Jury, die aus Profi-Linguisten besteht, zur dpa: &#8220;Die Formulierung stellt das Verhältnis von Ursachen    und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf.&#8221;</p>
<p>Ich finde, die übertreiben maßlos. Und ich finde, wir sollten wirklich Mitleid haben mit den Bankern. Ich wäre schließlich auch frustriert, wenn ich mal keine 60 Prozent Rendite mehr bekomme! Wenn ich mir den Kaviar und die brasilianischen Nutten nicht mehr leisten kann und deswegen auf Matjes und russische Nutten umsteigen muss! <span id="more-695"></span></p>
<p>Deswegen finde ich es auch komplett in Ordnung, dass die Gemeinschaft der Steuerzahler, vertreten durch Merkel, Steinbrück und -meier, den armen notleidenden Banken jetzt 500000000000 Euro hinterherschmeißt. Damit es den Bankern wieder gut geht! Und außerdem müssen wir an die Kaviarproduzenten im tiefsten Osteuropa denken. Wenn unsere Banker verarmen und dauerhaft keine Fischeier mehr kaufen, dann müssen die Störwilderer ja darben und eierlos dahinvegetieren, weil sie die Tiereier nicht mehr loswerden! Und das können wir wirklich nicht verantworten. Das geht ja gar nicht. Da müssen wir uns unserer Verantwortung bewusst sein!</p>
<p>Außerdem ist das Wohlergehen der deutschen Bankerinnern und Banker eine wichtige Voraussetzung für, äh &#8211; naja, für, äh &#8211; für das Wohlergehen der Banker! Und weil Deutschland schon immer ein Hort der Monokausalität war, reicht das als Begründung.</p>
<p>Ich bitte Sie, haben Sie mehr Mitleid mit Ihrer Bank! Sie mag vielleicht Ihr Geld ins isländische Eis geschossen, an der Wall Street verpulvert, in Waffengeschäfte angelegt oder an die Mafia verteilt haben &#8211; aber all das tut ihr gar fürchterlich Leid. Das müssen Sie verstehen! Und wenn der Staat jetzt 50000000000 Euro dazuschießt und die Banken selbst auch noch mal, hmm, sagen wir, 100 Euro, dann können wir die Krise gemeinsam meistern! Ja! Wir können! Und die Bank verspricht Ihnen auch, dass sich eine solche Krise nicht wiederholt. Ganz klar.</p>
<p>Klingt doch gut, oder? Also, machen Sie sich mal keine Gedanken mehr über die Finanzkrise und ein paar komische tattrige Linguisten, die so unsinnige Unwörter erfinden. Das regt Sie nur auf. Bleiben Sie ruhig. Denken Sie nicht nach. Die Banken werden es Ihnen danken.</p>
<p>Unwort des Tages: Kaviarkrise.</p>
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		<title>Das Unwort-Jahrbuch 2008</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/12/24/das-unwort-jahrbuch-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 16:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist man ein Mal kurz unaufmerksam, und schon ist wieder ein Jahr vergangen. Ging schnell diesmal, nä? Tjaaa&#8230; Der Tradition wegen und weil ich sonst nichts zu tun habe, gibt es auch dieses Jahr wieder ein Unwort-Jahrbuch. In dem &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/12/24/das-unwort-jahrbuch-2008/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist man ein Mal kurz unaufmerksam, und schon ist wieder ein Jahr vergangen. Ging schnell diesmal, nä? Tjaaa&#8230;</p>
<p>Der Tradition wegen und weil ich sonst nichts zu tun habe, gibt es auch dieses Jahr wieder ein Unwort-Jahrbuch. In dem Buch habe ich alle Texte dieses Blogs zusammengefasst, die in diesem Jahr erschienen sind. Ich habe sie durchgesehen, die schlimmsten Rechtschreib- und Grammatikfehler entfernt sowie einige Fußnoten eingefügt, so dass sich sie sich jetzt prima als ganz normales Buch offline lesen lassen. Lediglich die Texte, die nur dem Internetnutzer verständlich sind, musste ich logischerweise unter den Tisch fallen lassen.</p>
<p>Außerdem war ich so frei, ein kleines, feines Vorwort zu verfassen.</p>
<p>Wenn Sie also Das <strong>Un</strong>buch 2008 downloaden wollen, um es zu lesen, zu drucken, zu verbrennen, zu verschenken, als Ihr geistiges Eigentum auszugeben oder sonst irgendwas Illegales damit zu tun, <a href="http://www.das-unwort.de/Das_Unbuch_2008.pdf" target="_blank">dann können Sie das hier tun</a>. Bitte mit Rechtsklick und &#8220;Speichern unter&#8230;&#8221;, damit sich Ihr Browser nicht vor Verzweiflung aufhängt. <em>(1,5 MB PDF)</em></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Unwort in neuem Gewand</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/08/26/das-unwort-in-neuem-gewand/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 21:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
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		<category><![CDATA[Unwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch und herzlich willkommen auf den neuen Seiten des Unworts. Ich hoffe, es gefällt Ihnen hier mindestens genauso gut wie auf der alten Unwort-Seite. Geändert hat sich nicht wirklich viel, was den Inhalt angeht: Die Blogroll wurde leicht modifiziert &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/08/26/das-unwort-in-neuem-gewand/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Glückwunsch und herzlich willkommen auf den neuen Seiten des Unworts. Ich hoffe, es gefällt Ihnen hier mindestens genauso gut wie auf der alten Unwort-Seite. Geändert hat sich nicht wirklich viel, was den Inhalt angeht:</p>
<ul>
<li>Die Blogroll wurde leicht modifiziert</li>
<li>Hintergrundinfos sind jetzt nicht mehr auf zwei Seiten verteilt, sondern zentral unter der bedeutungsschweren Rubrik &#8220;Unwort&#8221; untergebracht, die ich leicht modifiziert und um die wichtigen <a href="http://www.das-unwort.de/unwort/Nutzungsbedingungen/" target="_self">Nutzungsbedingungen</a> erweitert habe.</li>
<li>Neue Rubrik &#8220;Unsinn&#8221; mit bekanntem Inhalt</li>
<li>Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit auf die lustigen kleinen Bookmark-Buttons da links in der Leiste; wenn Sie mögen, bookmarken Sie und empfehlen Sie das Unwort weiter in die weite Welt hinaus</li>
<li>Es gibt eine Tagwolke! Mal sehen, wie lange.</li>
</ul>
<p>Die gewalttätigste Änderung hat natürlich das Design durchleiden müssen &#8211; ich persönlich finde es so schöner, weil viel freier und luftiger&#8230; mit leicht samtigem Abgang.</p>
<p>Ich hoffe, Sie fühlen sich in diesem Design so wohl wie ich. Ich freue mich auf mindestens ein weiteres Jahr mit diesem Blogprojekt und Ihnen, den Lesern und fleißigen Kommentatoren!</p>
<p>Anmerkungen und Vorschläge, Lob und Beschimpfungen, die das neue Unwort betreffen, können, dürfen und sollen Sie gerne in den Kommentaren hinterlassen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Überraschung in Schnickenhagen: Unbekanntes Blog mit &#8220;Heimatloser Katze&#8221; geehrt</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/06/02/uberraschung-in-schnickenhagen-unbekanntes-blog-mit-heimatloser-katze-geehrt-2-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 22:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogfestival]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim internationalen Blogfestival in Schnickenhagen an der Moosalb (Rheinland-Pfalz) ist das Weblog &#8220;Das Unwort&#8221; anlässlich seines ersten Geburtstages überraschend mit dem Sonderpreis &#8220;Heimatlose Katze&#8221; für das unsinnigste Blog ausgezeichnet worden. Während des offiziellen Festaktes in der Markthalle im Stadtzentrum würdigte &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/06/02/uberraschung-in-schnickenhagen-unbekanntes-blog-mit-heimatloser-katze-geehrt-2-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim internationalen Blogfestival in Schnickenhagen an der Moosalb (Rheinland-Pfalz) ist das Weblog &#8220;Das Unwort&#8221; anlässlich seines <strong>ersten Geburtstages</strong> überraschend mit dem Sonderpreis &#8220;Heimatlose Katze&#8221; für das unsinnigste Blog ausgezeichnet worden. Während des offiziellen Festaktes in der Markthalle im Stadtzentrum würdigte Festivaldirektor Gandalf Grantel das bisher weitgehend unbekannte Blog als &#8220;Beitrag gegen die ausufernde Zielstrebigkeit in unserer Gesellschaft.&#8221; Das Blog sei ein Beweis dafür, dass auch im größten Chaos immer etwas Gutes enthalten sei.<br />
&#8220;Dem Autor gebührt unser aller Dank dafür&#8221;, führte Grantel in seiner Laudatio aus, &#8220;dass er den Mut und den unerschütterlichen Willen hat, uns durch das Eingestehen seiner eigenen Fehlbarkeit, ja gelegentlich gar Untalentiertheit  einen Spiegel vorzuhalten und uns so klar zu machen, dass nur durch das Erkennen der eigenen Schwäche die Kraft entsteht, die uns Fähigen die Möglichkeit gibt, Gutes für uns, mit uns und von uns zu tun.&#8221;<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-215" style="float:left;margin-right:10px;" src="http://unwort.files.wordpress.com/2008/06/hk.jpg" alt="Bastian Kruse freut sich über die Auszeichnung" width="342" height="425" />Blogautor Bastian Kruse zeigte sich über die unerwartete Ehrung überrascht: &#8220;Unverhofft kommt oft&#8221;, rief er der versammelten Presse zu und knirschte fröhlich mit den Zähnen.<br />
Der undotierte Sonderpreis &#8220;Heimatlose Katze&#8221; wird in jedem dritten Jahr beim internationalen Blogfestival in Schnickenhagen an der Moosalb vergeben. Der undotierte Preis erfreut sich in der Bloggerszene einer großen Beliebtheit, zeugt er doch von der Tatsache, dass die Kunstszene die Bloggerwelt zumindest teilweise als Teil ihrer selbst anerkennt.<br />
Auf die Frage, ob die Trophäe zuhause einen Sonderplatz bekommen wird, wollte Kruse nach dem Festakt keine Antwort geben. An der Pressekonferenz konnte der bisher unbekannte Blogautor und erfolglose Latinistik-Student offiziell &#8220;aus gesundheitlichen Gründen&#8221; nicht teilnehmen.<br />
Das internationale Blogfestival wird am morgigen Dienstag mit einem feierlichen Entenrennen zuende gehen. Als Ehrengäste erwartet werden unter anderem Ottilie Obenohn (CDU), die Bürgermeisterin von Schnickenhagen, und René Zellulit, der Präsident des Verbandes rheinland-pfälzischer Hausärzte.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kein satirischer Text über das Unwort des Jahres</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/01/26/kein-satirischer-text-uber-das-unwort-des-jahres/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 22:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Herdprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man anfängt, seine Schreibblockaden zu thematisieren, kann man sich eigentlich auch gleich erschießen. Damit gräbt man sich nämlich sein eigenes Grab &#8211; die Leser mögen dieses Selbstmitleid nicht: &#8220;Haaaaach ich kann ja gaaaaar nichts schreiben, weil oooooohhhhh es geht &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/01/26/kein-satirischer-text-uber-das-unwort-des-jahres/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man anfängt, seine Schreibblockaden zu thematisieren, kann man sich eigentlich auch gleich erschießen. Damit gräbt man sich nämlich sein eigenes Grab &#8211; die Leser mögen dieses Selbstmitleid nicht: &#8220;Haaaaach ich kann ja gaaaaar nichts schreiben, weil oooooohhhhh es geht mir ja sooooooo schlecht&#8230;&#8221;</p>
<p>So isses aber gar nicht, lieber Leser! Ich erfreue mich durchaus eines guten gesundheitlichen Zustandes. Zumindest jetzt, nachdem ich in tagelangem Kampf irgendeinen bösen Virus niedergerungen habe, den ein Mitglied meines Theaterensembles mir kollegialerweise vermacht hat&#8230;</p>
<p>Daran kann es also nicht liegen, dass ich keinen kreativen Text zusammenkriege.</p>
<p>Es ist ja so: Dieses Blog heißt &#8220;Das Unwort &#8211; Unerhört unpolitische Ungereimtheiten&#8221;. So weit, so gut. Nun ist es ja so, dass jedes Jahr von Ich-weiß-nicht-wem das Unwort des Jahres gekürt wird.</p>
<p>Und über dieses Unwort des Jahres müsste sich an dieser Stelle, finde ich, ein brillant geschriebener, satirischer, wohl formulierter, gut recherchierter und gleichsam möglichst unterhaltsamer Artikel finden.</p>
<p>Das Unwort des Jahres heißt: Herdprämie.</p>
<p>Dazu, lieber Leser, fällt mir nichts ein. Aber auch rein gar nichts.</p>
<p>Nagut, man könnte das halt politisch angehen und dann über Ursula von der Leyen und irgendwelche Pläne abledern; über Männer, die ihre Kinder nur des Geldes wegen hüten wollen und über die Männer-Frauen-Beziehungen und weiß der Geier was sonst noch alles. Aber das ist mir irgendwie alles zu doof. Und die Herdprämie als Aufhänger&#8230; ich weiß auch nicht. Das gefällt mir alles nicht.</p>
<p>Den zweiten Platz auf der Unwortliste belegt in diesem Jahr ein Adjektiv. Ein Adjektiv aus der hippen Wortgruppe der Umweltpolitik: &#8220;klimaneutral&#8221;. Auch das ist ein Wort, so sanft, so seicht, so dahinplätschernd &#8211; ein Wort, das sich zärtlich in den Gehörgängen ausbreitet, einem doch irgendwie auf den Magen schlägt und dabei gleichzeitig so unglaublich langweilig und unaufgeregt ist, dass man einschlafen möchte. Jedenfalls keine gute Grundlage für einen qualitativ hochwertigen satirischen Text.</p>
<p>Ich plädiere dafür, im nächsten Jahr ein paar schönere Worte als Unwort auszuwählen. &#8220;Analphabetenrate&#8221; zum Beispiel oder &#8220;Brustkrebsvorsorge&#8221;. Die sind zwar genau so langweilig wie die obigen, man kann mit ihnen jedoch wenigstens flache Wortspiele treiben. Und das wollen Sie doch, lieber Leser, geben Sie es doch zu.</p>
<p>Unwort des Tages: Unwort des Jahres.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Unwort-Jahrbuch 2007</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/12/24/das-unwort-jahrbuch-2007/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 17:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch, wenn das Unwort noch kein ganzes Jahr alt ist, habe ich mich dazu entschlossen, zum Ende des Jahres ein Jahrbuch herauszugeben. Darin habe ich alle Artikel aus diesem Blog gesammelt und leicht redigiert. Einige Texte müssen wegen des Wechsels &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/12/24/das-unwort-jahrbuch-2007/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch, wenn das Unwort noch kein ganzes Jahr alt ist, habe ich mich dazu entschlossen, zum Ende des Jahres ein Jahrbuch herauszugeben. Darin habe ich alle Artikel aus diesem Blog gesammelt und leicht redigiert. Einige Texte müssen wegen des Wechsels des Mediums logischerweise herausfallen, doch sind alle wirklich lesenswerten Artikel im Jahrbuch enthalten. Außerdem war ich so motiviert, ein Vorwort zu schreiben, das selbst denjenigen Lesern verständlich sein sollte, die nicht wissen, was ein Blog überhaupt ist.</p>
<p>Das klingt zunächst paradox, hat aber wieder Sinn, wenn man bedenkt, dass das Jahrbuch als <em>Buch </em>gedacht ist und nicht als bloßer Abklatsch dieses Blogs.</p>
<p>Für die eingefleischten Unwort-Fans unter Ihnen beziehungsweise diejenigen, die ihren neuen Drucker einweihen wollen und dafür einfach was zum Drucken brauchen oder auch diejenigen, die einfach gern sinnlos herunterladen, gibt es das Unwort-Jahrbuch quasi als Weihnachtsgeschenk zum Download, und zwar in der Rubrik &#8220;Unsinn&#8221;.</p>
<p align="left">Was auch immer Sie damit tun, ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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