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	<title>Das Unwort &#187; SPD</title>
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	<description>Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten</description>
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		<title>Zehn Methoden, Steinmeiers Chancen bei der Bundestagswahl zu erhöhen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 21:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unparteiisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Barack Obama hat es in den USA vorgemacht: Change is possible! In der SPD macht man sich nun sicherlich Gedanken, ob Steinmeier dem Obama nachmeiern kann. Schließlich hat am Anfang auch irgendwie keiner an Obama geglaubt. Und nun steht er &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/11/07/zehn-methoden-steinmeiers-chancen-bei-der-bundestagswahl-zu-erhohen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-549" title="Kanzleramt. Schröder wollte rein, Steinmeier will auch. Dabei sieht das eigentlich ziemlich scheiße aus, das Gebäude..." src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2008/11/kanzleramt.jpg" alt="" width="322" height="252" />Barack Obama hat es in den USA vorgemacht: Change is possible!</p>
<p>In der SPD macht man sich nun sicherlich Gedanken, ob Steinmeier dem Obama nachmeiern kann. Schließlich hat am Anfang auch irgendwie keiner an Obama geglaubt. Und nun steht er da als Amerikas oberster Tellerwäscher &#8211; und darf George &#8220;Texas Ranger&#8221; Bush ablösen. Eine Aufgabe, um die ihn wenige beneiden. Trotzdem wollen alle, dass es endlich jemand tut.</p>
<p>Die SPD wird mir dankbar sein, denn ich habe für sie die zehn wirksamsten Methoden zusammengestellt,  Steinmeiers Chancen bei der Bundestagswahl drastisch zu erhöhen. Am sinnigsten wäre es, liebe Genossen, <strong>alle </strong>dieser Maßnahmen so früh wie möglich durchzuführen<span id="more-548"></span>.</p>
<p>1. Reduzieren Sie Steinmeiers Körpergewicht um 85%. Verpassen Sie ihm Kontaktlinsen. Färben Sie sowohl Haare als auch den Rest seines Körpers schwarz.</p>
<p>2. Bringen Sie ihm bei, dynamisch zu schreiten und nicht mit der Krawatte knapp über dem Boden entlang zu schlurfen. Sagen Sie ihm, dass er versuchen muss, eine Mischung aus Indiana Jones, James Bond und Shaft zu verkörpern. Machen Sie aus Steinmeier einen interessanten Menschen, nicht nur einen interessierten.</p>
<p>3. Sorgen Sie dafür, dass Steinmeier die Stimme bei Reden nicht nur senkt, sondern auch gelegentlich hebt. Das sorgt für Abwechslung und im günstigsten Falle für erhöhtes Zuschauerinteresse.</p>
<p>4. Sorgen Sie dafür, dass Steinmeier weniger von Politik redet und mehr über den Wechsel, den Traum, die Vorsehung (Vorsicht, vorbelastetes Wort: Synonym finden!) und die Bibel.</p>
<p>5. Verheiraten Sie Frank-Walter mit einer gutaussehenden Frau.</p>
<p>6. Benennen Sie Frank-Walter Steinmeier in Mehmet Rucücücürrücana um.</p>
<p>7. Veranstalten Sie einen pompösen Vorwahlkampf, in dem sich Steinmeier gegen eine weibliche innerparteiliche Gegnerin durchsetzen muss. Diese muss ebenfalls im Volk beliebt sein; nehmen Sie deswegen nicht Andrea Nahles oder Ulla Schmidt. Geeignet wäre zum Beispiel Heide Simonis. Die hätte sogar Zeit dafür.</p>
<p>8. Verhundertfünfzigfachen Sie Herrn Steinmeiers Wahlkampfbudget.</p>
<p>9. Killen Sie kurz vor der Bundestagswahl Steinmeiers Oma.</p>
<p>10. Lösen Sie eine weltweite FInanzkrise aus und hängen Sie sie der CDU an.</p>
<p>Ich bin gespannt, ob man in der SPD diese Ratschläge befolgt.</p>
<p>Tut ihr es nicht, liebe Genossen, dann sehe ich bei der Bundestagswahl schwarz, und zwar gewaltig. Welch erquickendes Wortspiel.</p>
<p>Unwort des Tages: SPD-Kanzlerkandidat.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Unser Obama heißt Steinmeier!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 20:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, Frank-Walter Steinmeier, zur Kanzlerkandidatur der drittstärksten deutschen Partei, muahahahaha. Nein, im Ernst. Der Frank wurde heute zum Kanzlerkandidaten gekürt. Und morgen soll es sogar der SPD-Vorstand erfahren, oder so. Da fragt man sich doch, wer in der SPD &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/09/06/unser-obama-heist-steinmeier/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Glückwunsch, Frank-Walter Steinmeier, zur Kanzlerkandidatur der drittstärksten deutschen Partei, muahahahaha.</p>
<p>Nein, im Ernst. Der Frank wurde heute zum Kanzlerkandidaten gekürt. Und morgen soll es sogar der SPD-Vorstand erfahren, oder so. Da fragt man sich doch, wer in der SPD eigentlich entscheidet. Der Zufall vielleicht. Das würde auch die gänzlich unsozialistischen Umfragewerte erklären&#8230;</p>
<p>Nun also Steinmeier. Eine bessere Wahl als Beck ist er wohl; das aber auch nur deswegen, weil meine Oma auch eine bessere Wahl als Beck wäre.</p>
<p>Damit möchte ich meine Oma nicht kompromittieren; ich liebe diesen Apfelkuchen mit Streuseln&#8230; aber als Kanzlerin hätte sie vielleicht nicht ganz so viel Ausstrahlung wie in den heimischen vier Wänden. Aber bestimmt mehr als Kurt &#8220;the ball&#8221; Beck.<span id="more-447"></span></p>
<p>Steinmeier gegen Merkel. Das ist das deutsche Duell um die Kanzlerschaft. Das ist wie Obama gegen McCain, nur eben auf deutsch. Und nicht ganz so pompös. Und es interessiert auch weniger Leute.</p>
<p>Steinmeier ist unser Obama. Unser Don Quijote, der, auf dem Klepper Müntinante reitend und von seinem fülligen Knappen Kurto Becka zwar konsequent, aber nörgelnd begleitet, gegen die merkelschen Windmühlen kämpft und sich dabei im tiefsten Mittelalter wähnt&#8230;</p>
<p>Ob mit Steinmeier-Quijote der große Change kommt, den Kollege Obama drüben den Amis andrehen will? Ich wage es zu bezweifeln. Dafür ist Steinmeier ein bisschen zu trocken. Leicht eingestaubt, könnte man sagen. Er ist zu langweilig. Er ist weiß, und zwar auch, was das Haupthaar angeht. Er ist unsportlich. Verheiratet. Eloquent.</p>
<p>Außerdem muss Steinmeier klein meiern, denn er hat nicht wie Obama eine von zwei großen Parteien hinter sich. Steinmeiers SPD zersetzt sich gerade selbst und bewegt sich, wenn der Trend so weitergeht, zum Zeitpunkt der Bundestagswahl knapp über der Wahrnehmungsgrenze.</p>
<p>Immerhin hat Frank-Walter Steinmeier mit dem transatlantischen Kollegen Barack Hussein Obama eins gemeinsam: Sie sind beide mit ihren Vornamen gestraft&#8230;</p>
<p>Unwort des Tages: Steinbeck.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Alle Jahre wieder &#8211; nachhaltiges Wählen auf kommunaler Ebene</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 21:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denken Sie doch mal daran, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich zu freuen, dass Sie in einer Demokratie leben. Versuchen Sie es einfach mal. Beim Einkaufen. Oder beim Verharren im Wartezimmer (da haben Sie doch sowieso nichts zu tun). Oder beim &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/05/24/alle-jahre-wieder-nachhaltiges-wahlen-auf-kommunaler-ebene/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denken Sie doch mal daran, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich zu freuen, dass Sie in einer Demokratie leben. Versuchen Sie es einfach mal. Beim Einkaufen. Oder beim Verharren im Wartezimmer (da haben Sie doch sowieso nichts zu tun). Oder beim Geschlechtsverkehr.</p>
<p>Freuen Sie sich also, bürger Lieberinnen und Lieber, dass wir in einer Demokratie leben und es uns deshalb so gut geht.</p>
<p>Wegen dieser Einleitung könnte ich mich eigentlich von der SPD als Kandidat zur Bundespräsidentenwahl aufstellen lassen, nicht wahr? Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Thema, under Bürgerinnen lieber Bürg, ist die Wahl, die ja nun morgen stattfinden wird. Für diejenigen von Ihnen, die jetzt in Panik verfallen und sich selbst für ernsthaft dement halten: Es sind nur Kommunalwahlen, und zwar in Schleswig-Holstein.</p>
<p>Wie langweilig, denken Sie jetzt.</p>
<p>Aber nein, lieber Underinnen bürg Under, mitnichten! Sie wissen ja, die Wahlen sind wichtig. Sie sind gewissermaßen, um in etwas antiquierten Worten zu sprechen, die Tretmühlen unserer Demokratie. Es ist zwar anstrengend, hinzugehen, aber es geschieht für einen guten Zweck. Sie wissen schon. Kampf gegen rechts und so.<span id="more-163"></span></p>
<p>Wie das vor Wahlen immer so ist, haben politisch engagierte und/oder gut bezahlte Bürgerinnen und Bürger die Stadt mit Wahlplakaten zugepflastert. Und so hängen in Kiel jetzt streng frisierte CDU-Frauen neben dicklichen SPD-Kandidaten, die aussehen, als ob sie gerade dem Wacken Open Air-Festival entlaufen wären, umrahmt von erstaunlich besonnen aussehenden Grünen. An die FDP kann ich mich nicht erinnern.</p>
<p>Es gibt hier sogar einen CDU-Kandidaten, ich habe leider seinen Namen vergessen, der, glaubt man seinen Plakaten, sowohl für den Landtag als auch für den Kreistag kandidiert. Wie er das anstellen will, ist mir schleierhaft, zumal wir ja morgen gar nicht den Landtag wählen. Aber bitte sehr, versuchen kann er es ja gern. Ich sage nur: Hochmut kommt vor dem Fall!</p>
<p>Oder war&#8217;s <a href="http://frederichormuth.wordpress.com/" target="_blank">Hormuth</a>?</p>
<p>Kann nicht sein, denn der ist ja schon da&#8230;</p>
<p>Egal. Mündig und bürgerlich, wie ich bin, habe ich mir natürlich die Kommunalwahlprogramme jeder Partei, die ich für bedeutsam halte, zugelegt.</p>
<p>Naja &#8211; ich gebe zu, es war etwas anders. Ich ging friedlich durch die Fußgängerzone, als ich plötzlich hinterrücks von einer CDU-Wahlkämpferin angefallen wurde. Trotz ihrer wahrlich martialischen Berufsbezeichnung hatte sie nur beschränkt Grausames mit mir vor: Sie drückte mir das Kommunalwahlprogramm der CDU mitsamt EM-Planer in die Hand, während sie sagte: &#8220;Möchten Sie einen EM-Planer?&#8221;</p>
<p>Das ist schon symptomatisch, weil gelogen. Sie hätte ebensogut &#8220;Der Haifisch hat Zähne, und die trägt er im Gesicht&#8221; sagen können, das wäre genauso angebracht gewesen. Denn offensichtlich ging es ihr nicht um den EM-Planer, sondern um das Programm. Und sie hätte mich auch nicht zu fragen brauchen, da ich es ja schon in der Hand hatte, bevor sie anfing zu sprechen.</p>
<p>Derart überrumpelt wollte ich natürlich auch den anderen Parteien eine Chance geben und besorgte mir auch deren Programme.</p>
<p>Das Erste, was mir aufällt, ist: Die FDP hatte am wenigsten Lust. Es findet sich im liberalen Heftchen kein einziges Bild. Das Programm ist eine unmotivierte Aneinanderreihung von Buchstaben. Nicht mal zum Blocksatz konnte man sich im FDP-Denkerstübchen durchringen.</p>
<p>Das Programm der FDP habe ich also leider nicht gelesen, weil ich dazu keine Lust hatte.</p>
<p>Die CDU bezieht sich (wohl unwissend) auf <a href="http://www.das-unwort.de/2008/05/08/aktives-nachhaltiges-phrasendreschen/" target="_blank">einen meiner Artikel</a> und wirbt &#8220;<em>für ein nachhaltiges Kiel</em>&#8220;. Davon wird mir nachhaltig und effektiv übel. Aber immerhin gibt es viele Bilder, sogar teilweise bunt, und eine Menge lustiger Phrasen.</p>
<p>Die SPD hat sich augenscheinlich dieses Jahr eine große Runde von Finanzexperten eingeladen, die nach einer Behandlung mit bewusstseinserweiternden Mitteln zu dem Ergebnis gekommen sind, durch Folgendes die finanzielle Situation der Stadt verbessern zu können:</p>
<p>&#8220;Wir nutzen die kaufmännische Buchführung (Doppik) und entwerfen zur Konsolidierung der Finanzen ein Ressourcenverbrauchskonzept.&#8221;</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch. Warum sich durch eine veränderte Art der Buchführung die Menge des zur Verfügung stehenden Geldes erhöht, erschließt sich wohl nur den zugedröhnten Finanzexperten. Trotzdem: Ein neues Konzept ist immer gut. Noch dazu eines mit solch einem schönen Namen.</p>
<p>In Kiel wird es im nächsten Jahr Geld regnen, denn: &#8220;Aufgabenkritik wird zu mehr Effizienz und Effektivität führen.&#8221;</p>
<p>Entweder ist das ein Euphemismus für die Reduzierung von Ausgaben oder eine mir unbekannte Methode des Gelddruckens.</p>
<p>Die Grünen beschäftigen augenscheinlich einige Autoren in ihren Reihen. Anders kann ich mir den grünen Roman nicht erklären, den ich da lesen musste&#8230;</p>
<p>Die Grünen sind übrigens für die Wiedereinrichtung einer Straßenbahn in Kiel. Die gab es schon mal, die Bahn &#8211; in den 80er Jahren wurde sie jedoch aus mir völlig schleierhaften Gründen abgerissen.</p>
<p class="MsoNormal">Natürlich braucht es dafür einen schönen Namen. Einen, der dynamisch ist und zugleich modern. Der Weltoffenheit ausdrückt. Die Grünen nennen es &#8220;StadtRegionalBahn&#8221; und verfallen DerSelbenKrankheitWieDieDeutscheBahnAG. Da gibt es ja auch nur noch ServicePoints, RestaurantWagen und FahrKartenAutomaten.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Stadtregionalbahn ist übrigens &#8220;mit 356 Millionen Euro Investitionskosten sehr kostengünstig.“</p>
<p class="MsoNormal">Den Gagschreiber der Grünen will ich auch!</p>
<p><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p>Weiterhin wird stolz berichtet: &#8220;Einen großen Erfolg unserer Politik stellt die innovative Bauausstellung (InBA) 2008 mit dem Schwerpunkt &#8216;energetisches Bauen&#8217; dar. &#8221;</p>
<p>Mit kleinen Schritten zum Ziel. Deswegen mag ich Kommunalpolitik so gerne&#8230; es geht um Spielplätze, Videokameras und Ausstellungen. Es muss sehr frustrierend sein, damit Wahlkampf führen zu müssen.</p>
<p>Was ist eigentlich &#8220;energetisches Bauen&#8221;? Das klingt ein wenig nach einer Selbsthilfegruppe für Architekten&#8230;</p>
<p>Liebe Bürgerinnen und Bürger. Trotz all dem Schmu, der in den Kommunalwahlprogrammen steht, trotz all der -innen und -ins, die Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Kielerinnen und Kieler, ins Auge kriechen und Sie, liebe Leserinnen und Leser, den Zusammenhang der Sätze kaum mehr gedanklich durchdringen lassen: Gehen Sie zur Wahl. Denn nur dort haben Sie die Wahl, ahahaha.</p>
<p>Im Ernst: Wenn Sie sich amüsieren wollen, lesen Sie mal Wahlprogramme. Nirgends werden Sie so viele Phrasen finden, so viel Schönklingendes Wohlschmeckendes Positives, aber auch irgendwie Nichtssagendes: Im Land der Wahlprogramme, dort, wo man den Sinn des Satzes nach den Sprachfiguren ausrichtet. Und das Ganze dann, im Unterschied zu Thomas Mann, doch irgendwie schlecht klingt:</p>
<p>&#8220;Die Serviceorientierung des Jobcenters muss weiter verbessert und den Bürgerinnen und Bürgern die Sicherheit gegeben werden, hier nicht nur gefordert, sondern auch sinnvoll gefördert zu werden.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Nicht nur Floskeln, sondern auch wohl formulieren!&#8221;, möchte man da rufen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Ich habe morgen die Qual der Wahl. Ich werde den wählen, der am besten Deutsch kann.</p>
<p class="MsoNormal">Unwort des Tages: Kielerinnen und Kieler.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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