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	<title>Das Unwort &#187; Frau</title>
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	<description>Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten</description>
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		<title>Die Unwort-Enzyklopädie: Redebonus, der</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 22:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Enzyklopädie]]></category>
		<category><![CDATA[finaler femininer Auswahlfehler]]></category>
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		<description><![CDATA[Redebonus, der. Im Geflecht verwobener und unübersichtlicher Beziehungsstränge zw. geschlechtsreifem Mann und geschlechtsreifer Frau in etwa gleichen Alters, die jedoch nicht in einer Beziehung leben, ist der R. diejenige positive Gefühlsregung der Frau dem Mann gegenüber, die aus einer eventuellen Diskurs- und Diskussionsbereitschaft des Mannes resultiert. Die bei etwa 5,8% der Männer vorhandene Bereitschaft, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Redebonus, <em>der</em>. Im Geflecht verwobener und unübersichtlicher Beziehungsstränge zw. geschlechtsreifem Mann und geschlechtsreifer Frau in etwa gleichen Alters, die jedoch nicht in einer Beziehung leben, ist der R. diejenige positive Gefühlsregung der Frau dem Mann gegenüber, die aus einer eventuellen Diskurs- und Diskussionsbereitschaft des Mannes resultiert.<br />
Die bei etwa 5,8% der Männer vorhandene Bereitschaft, mit Frauen, zu denen sie meist in einem persönlichen Verhältnis wie beispielsweise Freundschaft stehen, über deren Probleme meist zwischenmenschlicher oder psychologischer, seltener auch gesundheitlicher oder finanzieller Art zu reden, hat bei 95% der Frauen den R., ein wissenschaftl. nicht fundiert erklärbares Gefühl der Dankbarkeit oder gar der Nähe zum Mann,  zur Folge.<span id="more-835"></span><br />
Ein sicheres Zeichen für das Auftreten des R. sind folgende Schlüsselsätze der Frau:<br />
„Ach Mensch [oder vergleichbare Interjektion], [Name des Mannes]! Mit dir kann man/ich sich/mich ja so gut unterhalten!“<br />
Befindet sich die Frau in einer festen Beziehung, findet auch der Zusatz „Viel besser als mit [Name des Geschlechtspartners]. Der ist immer so beschäftigt/schweigsam/uninteressiert/[ähnlich negativ konnotiertes Adjektiv]“ Verwendung.<br />
Wird über ernsthafte Probleme gesprochen oder kam es im Laufe des Gesprächs zu emotionalen Ausbrüchen in Form von Wein- oder Schreikrämpfen oder zu mutwilliger Sachbeschädigung, so fügen 46% der Frauen hinzu: „Danke, dass du mir zuhörst“ in etlichen Betonungsvarianten; selten wird hier das Verb nominalisiert: „Danke für’s Zuhören.“<br />
Auch wenn das Auftreten des R. nahezu immer eine Intensivierung des Verhältnisses von Mann und Frau zur Folge hat, so ist diese in 89% der Fälle nur von kurzer Dauer. Bemerkenswert ist dabei, dass der R. in 93% der Fälle, in denen die Verhältnisintensivierung nur von kurzer Dauer war, nur für die Dauer von bis zu zwölf Stunden (also gemeinhin „über Nacht“) eine deutlich zu verzeichnende Hinwendung der Frau zum Mann zur Folge hatte.<br />
In 11% der Fälle von R. führt dieser zur fortschreitenden Unterminierung des Vertrauensverhältnisses zwischen der Frau und ihrem Geschlechtspartner (falls vorhanden).<br />
Geschlechtsreife Männer mit dem Wissen um die Existenz des R., dessen Komplexität sie allerdings oftmals nicht begreifen, unterliegen häufig dem Trugschluss, aus dem R. resultierten neue Geschlechtspartnerschaften. Dies wird jedoch durch den natürlichen Drang der Frau verhindert, sich denjenigen Geschlechtspartner auszusuchen, mit dem ihnen eine andauernde fruchtbare Konversation nicht möglich ist (&#8211;&gt; finaler femininer Auswahlfehler).<br />
|| Literatur: Assig, Horst: Wort und Frau. Eine Beziehungsgeschichte. Wuppertal ³1995. | Cock, Carl: Fair Is Foul and Foul Is Fair – Mood Swings in Contemporary Womanhood. Newton Poppleford 2002. | Grunz, Gertrud: Redebonus – Mythos und Wirklichkeit. Pirmasens 1999. | Kurvig, Elena: Männer haben ohnehin keine Ahnung. Worms 1968, zugl. Diss. Univ. Duisburg | Nimsie, Uwe u. Jadoch, Stanislaw: Was will sie wohl? Ein Versuch. Berlin 2005. | Przewalski, Piotr: Życzę Tobie przede wszystkim dużo żartu. Gorzów Wielkopolski 1993.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Echte Weihnachten gibt es nur mit Victors ukrainischen Kunsttannen!</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 21:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, es ist bald wieder Weihnachten. Gestern war es schon unfreundlich kalt, Aldi führt wieder Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner, die Fußgängerzone ist zu jeder Tageszeit überfüllt und jeder ist unfreundlich und gestresst. Dies alles sind deutliche Anzeichen dafür, dass das Christkind demnächst seine Xbox ausknipst, die Chips beiseite schiebt, die Killerspiele ausschaltet und uns mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Glückwunsch, es ist bald wieder Weihnachten. Gestern war es schon unfreundlich kalt, Aldi führt wieder Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner, die Fußgängerzone ist zu jeder Tageszeit überfüllt und jeder ist unfreundlich und gestresst. Dies alles sind deutliche Anzeichen dafür, dass das Christkind demnächst seine Xbox ausknipst, die Chips beiseite schiebt, die Killerspiele ausschaltet und uns mit seiner Anwesenheit beehrt. Ein weiteres Zeichen für die Vorweihnachtszeit findet sich in unser aller Spamordner: Da tummeln sich nun zusätzlich zu den üblichen Penisvergrößerungsmaschinen, Wunderpillen und Klappfahrrädern auch Kunsttannen.</p>
<p>Als ich die Mail in meinem Spamordner gesehen habe, war meine Neugierde geweckt. Wie kann man denn bitte per Spam für so etwas Gesellig-wohliges wie Kunsttannen Werbung machen? Das ist ja so, als ob ich im Fernsehen Werbung für Bestattungsunternehmen machen würde. Das passt einfach nicht.<span id="more-607"></span></p>
<p>Ein Victor Starck schreibt mir in wohl gewählten Worten und ganz ohne Rechtschreibfehler:</p>
<p><em>&#8220;Es dauert nicht mehr lange und Sie brauchen dringend Weihnachtsdeko. Insbesondere sollten Sie nicht vergessen, sich bei uns einen tollen Tannenbaum zu bestellen, der nicht gepflegt werden muss.&#8221; </em></p>
<p>Wie schön, dass Herr Starck Alliterationen anscheinend genau so mag wie ich. Aber sein Produkt als &#8220;toll&#8221; anzupreisen, wirkt reichlich lustlos.</p>
<p><em>&#8220;Wir liefern direkt zwischen 1,20 Meter und 3,90 Meter schon ab 39,-&#8221;</em>, heißt es weiter. Ich frage mich nun ernsthaft, wer eine vier Meter große Kunsttanne braucht. Wenn man schon so behämmert ist, eine so große Tanne zu kaufen, dann könnte man wenigstens eine echte nehmen. Die kann man nämlich nach Weihnachten gründlich zersägen und verfeuern, während man für die Monster-Kunsttanne wohl einen Hangar als Lager mieten muss. Oder kann man die Dinger zusammenklappen?</p>
<p>Auf Herrn Starcks beworbener Homepage erwartet mich ein unglaublich schlechtes Design und genau elf Bilder von ein und derselben Kunsttanne.</p>
<p>Ich erfahre durch investigative Recherche, dass Victor Starck eigentlich Victor Vitti heißt und in der pittoresken Stadt Stryj in den dunkelsten Tiefen der Ukraine wohnt. Er hat jedoch eine tschechische Mailadresse. Die Spammail kam aber aus Russland &#8211; wie so gut wie alle Spammails.</p>
<p>Stolz prangt das neueste Angebot auf Victor Vittis erster Seite: <em>&#8220;Ab Bestellung von 10 Tannen erhalten Sie 20% Rabatt!&#8221; </em></p>
<p>Also, wenn Sie lieber einen Weihnachtswald als einen Weihnachtsbaum hätten: Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Kunsttannenhändler aus dem Ostblock.</p>
<p><em>&#8220;Als Spezialist für innovative Kunsttannen liefern wir funktionelle Bäume für viele Gelegenheiten&#8221;, </em>blubbert es mir auf der &#8220;Über uns&#8221;-Seite entgegen. EInen guten Texter kann sich her Vitti augenscheinlich nicht leisten. Oder aber er mag sein Plastikprodukt selbst nicht<em>. </em>Wirklich überzeugen kann dieser 08/15-Werbespruch jedenfalls nicht. Mit dem kann man nämlich für alles werben, auch für Gurkenschneider. Oder USB-Tassenwärmer.</p>
<p>Man muss nich natürlich auch fragen, wie viele Verwendungsmöglichkeiten es für eine Kunsttanne überhaupt gibt. Außer zu einem saisonalen Aufbewahrer von Weihnachtsschmuck taugt so ein Teil nämlich eigentlich zu nichts. Es ist zu nichts zu gebrauchen -  man kann darin nichts aufbewahren, es kann keinen Kaffee kochen, es hütet keine Kinder, es macht keine Kinder, es brennt nicht, es riecht nicht, es klingelt nicht, es spielt keine Filme, es kann nicht ins Internet, es putzt nicht, es furzt nicht, es bellt weder noch miaut es, noch sagt es &#8220;muh&#8221;. Es wird in seiner Langweiligkeit vielleicht nur von einer kaputten Stehlampe übertroffen, und die konnte immerhin mal was. Wenn die Kunsttanne also nicht groß, grün und sperrig wäre, würde man nicht einmal bemerken, dass man eine hat.</p>
<p>Man kann dieses Teil höchstens zu Weihnachten in die Ecke stellen, es mit Lametta zukleistern und dann einen möglichst großen Haufen Geschenke drunterlegen, damit keiner merkt, dass man eine ukrainische Kunsttanne gekauft hat.</p>
<p>Und das dann für 69 Euro zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer? Ich behaupte, in diesem Falle ist der Mehrwertsteuerbetrag mehr Wert als das Produkt&#8230;</p>
<p>Seien Sie konservativ, lieber Leser. Gehen Sie in den Wald, schlagen Sie wild mit der Axt um sich, bestechen Sie den Förster, damit Sie nicht verknackt werden, und feiern Sie mit Ihrer Familie unter dem Tannenbaum. Dem echten. Mit Nadeln.</p>
<p>Wenn ihr Haus abfackelt, bin ich übrigens nicht schuld. Und wenn Ihre Frau sich wegen der vielen Nadeln von Ihnen trennt (denn vorsicht, <a href="http://www.das-unwort.de/2007/12/29/wenn-weihnachtsstimmung-auf-weiblichkeit-trifft/" target="_self">die Biester werden jetzt aggressiv</a>, und damit meine ich nicht die Nadeln!), auch nicht.</p>
<p>Unwort des Tages: Kunsttanne.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Über die Logik der seelenlosen Binärmaschinen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 18:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bilde mir ein, ein wenig von Computern und diesem ganzen seelenlosen Kram zu verstehen. Aber manchmal plagen mich wirkliche Selbstzweifel. Ich habe gestern voller Elan eine neue Folge vom Unwort Videocast aufgenommen, die ich auch online gestellt habe. Da stand sie dann. Peinlicherweise musste ich vom Stammleser Konna E. darauf hingewiesen werden, dass Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bilde mir ein, ein wenig von Computern und diesem ganzen seelenlosen Kram zu verstehen. Aber manchmal plagen mich wirkliche Selbstzweifel.</p>
<p>Ich habe gestern voller Elan eine neue Folge vom Unwort Videocast aufgenommen, die ich auch online gestellt habe. Da stand sie dann.</p>
<p>Peinlicherweise musste ich vom <a href="http://konna.pytalhost.de" target="_blank">Stammleser Konna E</a>.  darauf hingewiesen werden, dass Bild und Ton überhaupt nicht übereinstimmten &#8211; womit bewiesen wäre, dass ich mir die Sendungen nach der Aufzeichnung nicht nochmal ansehe (weil ich sie sonst wahrscheinlich gar nicht online stellen würde). Das muss ich vielleicht doch mal ändern.</p>
<p>Jedenfalls habe ich dann versucht, Bild und Ton manuell zu synchronisieren (Gesundheit!). Das hat, o Wunder, nicht geklappt, weil die Differenz zwischen Bild und Ton mit zunehmender Zeit immer größer wird. Ich konnte also keinen gemeinsamen Nenner finden, der sowohl für den Anfang des Videos als auch für das Ende stimmte.</p>
<p>Da hab ich mir gedacht, nagut, Kruse, nimmste den Schmarrn eben noch mal auf. Habe mich fröhlich vor meine Kamera geschnallt und nach einem halbstündigen Tontest versucht, eine synchrone Version des Videocast aufzunehmen. Fertig aufgenommen, angeschaut &#8211; asynchron.</p>
<p>Da war ich frustriert, können Sie das verstehen? <span id="more-97"></span></p>
<p>Die zentrale Frage ist nun: Warum zum <a href="http://img.stern.de/_content/55/46/554688/bengalgeier_500.jpg" target="_blank">Geier</a> hat es bei den letzten sieben Sendungen funktioniert und nun nicht mehr? Ich habe doch in meinem Programm keine der zahlreichen Einstellungen auch nur schief angeguckt, geschweige denn geändert!</p>
<p>Das sind Fragen, die einem in der Computerwelt, und auch nur da, begegnen. Man denkt gemeinhin, dass Computer und mit ihnen zusammenhängende Gerätschaften die logischsten Dinge sind, die es auf dieser schönen Welt gibt. Weil sie ja im Grunde genommen nur in Nullen und Einsen denken.</p>
<p>Tatsächlich ist die Natur aber viel logischer als ein Computer. Stellen Sie sich eine Situation mit folgenden Komponenten vor: Eine leicht bekleidete Frau läuft alleine durch die Savanne. Sie trägt keinerlei Parfum. Sie begegnet einer Löwin, die seit zwei Wochen nichts mehr gegessen hat und die gleichzeitig noch ein Rudel aus vier faulen Kolleginnen, einem noch fauleren Oberlöwen und vielen kleinen Kindern versorgen muss.</p>
<p>Es passiert nun folgendes: Die Frau ist leicht bekleidet, sie sieht also aus wie ein nacktes, hilfloses Säugetier. Was sie ja auch ist. Sie trägt kein Parfum, riecht also nach Mensch. Was sie appetitlich macht. Die Löwin hat Hunger und steht unter Stress, wird das hilflose Fräulein also in einer 30-sekündigen, äußerst gewaltbehafteten Aktion zunächst über den weit entfernten Jordan und danach in die hungrigen Mäuler ihrer Artgenossen befördern.</p>
<p>Wir ändern nun eine Komponente in der Ausgangssituation. Zum Beispiel das Parfum. Die Frau trägt also ein beliebiges Parfum im Wert von 1865 Euro. Dieses Parfum verbreitet einen derartigen Gestank, dass die Löwin in der näheren Umgebung ein ganzes Rudel Menschen, eine Müllhalde, eine Wiederaufbereitungsanlage für atomare Brennstäbe, eine Kläranlage und eine Parfumfabrik vermutet und schleunigst das Weite sucht.</p>
<p>Sie sehen, es ist logisch. Eine Ausgangssituation, verschiedene Komponenten. Ändere ich eine Komponente, ändert sich das Resultat.</p>
<p>Man möchte meinen, dass es bei Computern genauso ist. Ist es aber nicht! Das kennen Sie doch bestimmt auch. Zum Beispiel: Internetverbindung. Ich sitze vor meinem PC und will mich ins Netz einwählen. Alice, die Internet-Schlampe, öffnet sich mit lustvollem Stöhnen und will mich Informationsbedürftigen ins Internet befördern. Doch nach dem Eingeben des Passworts bleibt ihr das Stöhnen im Halse stecken: &#8220;Ihr Passwort ist nicht korrekt. Fehler sonstwas.&#8221;</p>
<p>Das wäre eine logische, zu erwartende Reaktion &#8211; wenn das Passwort tatsächlich falsch wäre. Ist es aber nicht. Und gebe ich nun <em>dasselbe </em>Passwort erneut ein, komme ich problemlos ins Internet. Wo ist denn da bitteschön die Logik? Das ist ja so, als ob das Fräulein in der Savanne (das ohne Parfum) kurz vor dem finalen Todesbiss zu der Löwin sagen würde: &#8220;Du wart&#8217; mal, ich komm einfach noch mal angelaufen und wir schauen dann, was passiert, okay?&#8221; und die Löwin würde zustimmend nicken, das Fräulein würde noch einmal daherkommen und die Löwin würde am Leckerbissen ignorant vorbeilaufen und sich der Morgengymnastik widmen, ohne den wehrlosen Fleischhaufen Frau auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen.</p>
<p>Das <em>passiert</em> in der Natur einfach nicht!</p>
<p>Ergo: Computer sind widernatürlich. Gegen sämtliche evolutionären Gesetze. Weil sie nämlich so unlogisch sind.</p>
<p>Damit wäre erklärt, warum ich das Video nicht richtig aufnehmen konnte. Nur helfen tut mir diese Erkenntnis nicht.</p>
<p>Da sehen Sie mal, wohin einen eine akademische Ausbildung führt &#8211; zu Erkenntnissen zwar, die in ihrem Wesen von einer atemberaubenden Brillanz sind, die jedoch keinen praktischen Wert besitzen.</p>
<p>Unwort des Tages: They say: &#8220;Never change a running system.&#8221; But how the fuck can I make my system run properly????</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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