<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das Unwort &#187; Deutsche Bahn</title>
	<atom:link href="http://www.das-unwort.de/tag/deutsche-bahn/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.das-unwort.de</link>
	<description>Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Jul 2010 11:49:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Ins Himmelreich von Gleis sieben</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/11/28/ins-himmelreich-von-gleis-sieben/</link>
		<comments>http://www.das-unwort.de/2008/11/28/ins-himmelreich-von-gleis-sieben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 01:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelreich]]></category>
		<category><![CDATA[Mösing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.das-unwort.de/?p=614</guid>
		<description><![CDATA[Wenn schon nicht zur Börse, dann fährt die Deutsche Bahn eben ins Himmelreich. Da ist es ja auch egal, wann man ankommt&#8230; Friedliches Bayern. Die vom Christentum geprägte Region gilt als die keuscheste Deutschlands. Das liegt wohl daran, dass die Bayern ihre sexuelle Besessenheit durch die Namen ihrer Siedlungen ausleben. Wie beruhigend. Copyright &#169; 2007-2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-613" title="himmelreich" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2008/11/himmelreich.jpg" alt="" width="500" height="242" /></p>
<p>Wenn schon nicht zur Börse, dann fährt die Deutsche Bahn eben ins Himmelreich. Da ist es ja auch egal, wann man ankommt&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-616" title="verkehrsschild-niederbayern" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2008/11/verkehrsschild-niederbayern.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Friedliches Bayern. Die vom Christentum geprägte Region gilt als die keuscheste Deutschlands. Das liegt wohl daran, dass die Bayern ihre sexuelle Besessenheit durch die Namen ihrer Siedlungen ausleben. Wie beruhigend.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.das-unwort.de/2008/11/28/ins-himmelreich-von-gleis-sieben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wildgewordene Schaffnerin setzt harmloses Kind vor die Tür &#8211; Welt Online im Bilderwahn</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/10/24/wildgewordene-schaffnerin-setzt-harmloses-kind-vor-die-tur-welt-online-im-bilderwahn/</link>
		<comments>http://www.das-unwort.de/2008/10/24/wildgewordene-schaffnerin-setzt-harmloses-kind-vor-die-tur-welt-online-im-bilderwahn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 21:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Parkentin]]></category>
		<category><![CDATA[Welt Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.das-unwort.de/?p=523</guid>
		<description><![CDATA[Dass bei der Bahn sexuell frustrierte Menschen ihren Dienst schieben, haben Sie bestimmt auch schon öfter am eigenen Leibe erfahren müssen. Oder unlängst beim Lokführerstreik. &#8220;Nein, das Ticket gilt nicht/nicht heute/nur an Feiertagen/manchmal/nicht mehr seit 18 Uhr/nicht hier/nur dort, aber nicht hier/nur dann, wenn&#8230;&#8221; oder &#8220;Sie sitzen hier falsch/richtig, aber&#8230;/zu laut/zu leise/zu schlecht gekleidet/mit Eis/mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass bei der Bahn sexuell frustrierte Menschen ihren Dienst schieben, haben Sie bestimmt auch schon öfter am eigenen Leibe erfahren müssen. Oder unlängst beim Lokführerstreik.</p>
<p>&#8220;Nein, das Ticket gilt nicht/nicht heute/nur an Feiertagen/manchmal/nicht mehr seit 18 Uhr/nicht hier/nur dort, aber nicht hier/nur dann, wenn&#8230;&#8221; oder &#8220;Sie sitzen hier falsch/richtig, aber&#8230;/zu laut/zu leise/zu schlecht gekleidet/mit Eis/mit Pommes/mit Kind&#8230;&#8221; sind nur einige Dinge, die die Engel in der schicken blauen Uniform uns armen zahlenden Fahrgästen an den Kopf werfen.</p>
<p>Danach werfen Sie uns eine Rechnung an selbigen und uns dann aus dem Zug. So weit, so gut.<span id="more-523"></span></p>
<p>Völlig entgleist ist jedoch neulich die Schaffnerin eines Regionalzuges in Mecklenburg-Vorpommern: Sie ließ des Abends ein 12-jähriges Mädchen mit einem Monstercello auf dem Rücken in den tiefsten Tiefen von Mecklenburg aussteigen, weil das Mädchen sich erdreistet hatte, sein Portemonnaie zu vergessen. Andere Fahrgäste, die für das Kind zahlen wollten, wurden schroff abgewiesen mit der Bemerkung, man solle doch die Amtshandlung nicht stören.</p>
<p>Das weinende Kind durfte nun fünf Kilometer durch die Dunkelheit zu Fuß nach Hause laufen.</p>
<p>Natüüüüürlich gibt es da bei der Bahn eine interne Regelung, die es dem Zugpersonal untersagt, Minderjährige aus dem Zug zu werfen. Die Schaffnerin konnte nur leider entweder nicht lesen oder war nicht willens oder nicht fähig, diese Regel zu befolgen. Schade für das Kind. Und für die Bahn. Die Geschichte macht nämlich eine ganz schlechte Presse&#8230;</p>
<p>Zum Beispiel bei <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article2619743/Die-Bahn-kuendigt-personelle-Konsequenzen-an.html" target="_blank">Welt Online</a>. Welt Online ist eines der beliebtesten Online-Nachrichtenangebote im deutschsprachigen Netz. Das ist mir unerklärlich, denn die Kollegen von Welt-Online sind sämtlich einem Virus verfallen, der nur auf Portalen im Internet grassiert: Der Bilder-Virus.</p>
<p>Für Portale wie Welt, Stern, Spiegel, Netzeitung und Konsorten sind Klicks bares Geld wert, denn je mehr Klicks gezählt werden, desto öfter werden die Werbebanner gesehen. Denkt man zumindest.</p>
<p>Und so tun die Verantwortlichen alles dafür, möglichst viele Klicks auf ihren Seiten zu generieren&#8230;</p>
<p>Das macht man am besten mit Bildergalerien. Denn jedes Bild gibt einen Klick. Bei Welt Online sind augenscheinlich die Praktikanten für die Galerien zuständig, und so prangen am rechten Rand einer jeden Seite stolz die Bildergalerien mit den schönsten Augen, Ohren, Hinterteilen, Brüsten und Nasenpiercings beliebiger Promis.</p>
<p>Der Bilderwahn geht so weit, dass selbst der Artikel über das arme 12-jährige Bahnopfer mit dem Cello &#8220;bebildert werden muss. Aber <em>unbedingt</em>!!!&#8221; (fiktives Zitat des Ressortleiters)</p>
<p>Was macht Praktikant also? Praktikant findet heraus, dass es keine Fotos des Opfers gibt. Ein Foto des Täters gibt es auch nicht (von Mehdorn gibt es zwar &#8216;ne Menge, aber er ist ja leider nicht persönlich für den Mist verantwortlich, den die pommersche Schaffnermeisterin da angestellt hat).</p>
<p>Praktikant geht also zu Google Earth und macht dort per Screenshot Fotos. So schafft er es, den Artikel mit vier komplett nichtssagenden Fotos zu bereichern:</p>
<p>Er markiert den Weg vom Bahnhof in ihr Heimatdorf. Schon mal ein Foto.</p>
<p>Dann: Eine Satellitenaufnahme des &#8220;<em>Bahnhof[s] von Parkentin, wo das Mädchen aussteigen musste.</em>&#8221;</p>
<p>Das nächste pixelige Foto zeigt den einsamen Bahnsteig von Parkentin: <em>&#8220;Der Bahnhof von Perkentin besteht nur aus einem einfachen Bahnsteig.&#8221;</em> Danke, Welt Online, für diese Information. Wahrscheinlich darf sich der Praktikant jetzt in das Goldene Buch von Parkentin eintragen, weil er das Kaff in einem überregionalen Medium erwähnt hat. Außerdem bekommt er einen Kürbis und ein Teeservice geschenkt.</p>
<p>Die letzte Luftaufnahme informiert uns über den Zustand des Daches des Bad Doberaner Bahnhofs. Darunter steht geschrieben, und man spürt die Verzweiflung, mit der Prakikant X nach Worten ringt: <em>&#8220;Das eigentliche Ziel war der größere Bahnhof in ihrem Heimatdorf Bad Doberan.&#8221;</em></p>
<p>Man könnte ja mal nachschauen, ob die Nasen von der Welt die zahlreichen Artikel über die Finanzkrise auch mit bunten Bildchen verschiedener Bankenhochhäuser illustrieren. Oder mit den besten Zitaten aus Politikerkreisen (&#8220;&#8230;<em>alles wird gut&#8230;!</em>&#8220;). Denn auch mit Worten lassen sich vortrefflich Bildergalerien generieren. Zum Beispiel <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article2602055/Babylonische-Belanglosigkeit-mit-blankem-Po.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Hoffentlich hat dieser Unsinn bald ein Ende&#8230;</p>
<p>Unwort des Tages: Die Fahrscheine bitte.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.das-unwort.de/2008/10/24/wildgewordene-schaffnerin-setzt-harmloses-kind-vor-die-tur-welt-online-im-bilderwahn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tamara und das Fegefeuer oder Der ÖPNV in Schleswig-Holstein</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/04/17/tamara-und-das-fegefeuer-oder-der-opnv-in-schleswig-holstein/</link>
		<comments>http://www.das-unwort.de/2008/04/17/tamara-und-das-fegefeuer-oder-der-opnv-in-schleswig-holstein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 19:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fegefeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://unwort.wordpress.com/?p=186</guid>
		<description><![CDATA[Sie denken bestimmt, dass Schleswig-Holstein ein kleines Land ist. Das ist zwar auch korrekt, wenn man es mit Mali oder der Ukraine vergleicht. Das Reisen, liebe Leser, ist allerdings in Schleswig-Holstein genau so interessant, herausfordernd und zeitraubend wie in den beiden eben genannten Ländern. Es ist jedoch deutlich teurer als dort. In Schleswig-Holstein gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie denken bestimmt, dass Schleswig-Holstein ein kleines Land ist.</p>
<p>Das ist zwar auch korrekt, wenn man es mit Mali oder der Ukraine vergleicht. Das Reisen, liebe Leser, ist allerdings in Schleswig-Holstein genau so interessant, herausfordernd und zeitraubend wie in den beiden eben genannten Ländern. Es ist jedoch deutlich teurer als dort.</p>
<p>In Schleswig-Holstein gibt es zwar Bahnstrecken, die sogar schon teilweise elektrifiziert sind. Diese verlaufen jedoch in der Regel nur von Nord nach Süd (oder auch andersherum, denn ob man damals mit dem Bau im Norden oder im Süden angefangen hat, weiß ich gerade nicht). Wenn Sie also beispielsweise von Heide (Westküste) nach Lübeck (Ostküste) fahren wollen, müssen Sie in den Zug nach Hamburg-Altona steigen, dort mittels S-Bahn zu einem anderen Bahnhof fahren, um von dort aus dann mit dem Zug nach Lübeck zu gelangen. Das dauert ziemlich genau drei Stunden. Mit dem Auto braucht man zwei Stunden. Wie teuer eine Bahnfahrt von Heide nach Lübeck ist, verrät mir die Homepage der Bahn lieber gar nicht erst. Schätzwert: 25 Euro.</p>
<p>Nun habe ich ja kein Auto, bin also bei meinen gelegentlichen Trips in den östlichen Teil Schleswig-Holsteins auf die Bahn angewiesen. So kam es, dass ich neulich nach Lübeck wollte, da ein freundliches, weil weibliches Wesen die Traute hatte, mich zu ihrer Feier einzuladen.</p>
<p>Am Bahnsteig wurde ich diesmal nicht <a href="../2007/11/13/vielen-dank-dass-sie-versucht-haben-mit-der-deutschen-bahn-zu-reisen/" target="_blank">von freundlichen Mitfahrersuchern überfallen</a>. Das passiert seit einigen Wochen sowieso nicht mehr – man muss fast Angst haben, dass die Bahn die alle hat wegsperren lassen?! Schäuble lässt grüßen. Aber der fährt ja nicht mit der Bahn, sondern rollert selbst…</p>
<p>Aufgehalten wurde ich trotzdem: Von zwei Mitbürgern mit türkischem Migrationshintergrund (ja, politisch korrekt sein bedeutet halt mehr Schreibarbeit!), die sich partout nicht mit dem Fahrkartenautomaten verstanden. Ich als guter Deutscher wollte natürlich helfen. Problem war nur: Der Automat hatte tatsächlich gerade mal überhaupt keine Lust, Tickets nach Bad Schrammelsheim oder so zu verkaufen. Überall sonst durften sie hin, aber nicht dahin, wo sie hinwollten. Da mussten sie notgedrungen ohne Ticket in den Zug steigen.</p>
<p>Man möge sich die folgende Szene vorstellen: Sie werden dem freundlichen Kontrolleur sagen, dass der Automat ein ungehobelter Flegel war und ihnen keine Tickets verkaufen wollte.</p>
<p>Und jetzt stellen Sie sich mal die Frage: <span style="text-decoration: line-through;">Was würde Jesus tun</span> Wären <em>Sie </em>der Kontrolleur/die Kontrolleuse, würden <em>Sie </em>den beiden glauben?</p>
<p>Sie sehen, auch im Zug geht es um den Glauben.</p>
<p>Zu diesem Thema wollte ich allerdings gar nicht hin…</p>
<p>Ich bin jedenfalls mit der Bahn auch tatsächlich (mit Ticket) am niegelnagelneu renovierten Lübecker Hauptbahnhof angekommen (im Abteil wurde ich leicht irritiert durch ein dickes rothaariges Kind, das geschätzte zehn Mal im Großraumwagen hin- und herlief).</p>
<p>Ich stieg in Lübeck in den Bus. Liebe Leser, die bald nach Lübeck fahren: Achten Sie im Bus bloß auf die warme, samtene Stimme, nennen wir sie Tamara, die leicht und locker die Bushaltestellen verkündet. Am hingebungsvollsten haucht Tamara “Verwaltungszentrum Mühlentor”. Wenn man das hört, ist man versucht, an ein gerade neu errichtetes Gebäude zu denken, geplant von einem Schweizer Starachitekten, das wegen einhundertachtzig Millionen Tonnen verbauten Glases von Licht nur so durchflutet ist… im Innern gibt es ein Schwimmbad für die Angestellten, in dem man die Möglichkeit hat, sich unter echten Palmen mit Tamara im Sand zu wühlen und-</p>
<p>Natürlich sieht die Realität anders aus. Das Verwaltungszentrum Mühlentor ist ein graubrauner Zweck-Plattenbau mit grünen Fenstern, der schon stinkt, wenn man nur daran vorbeifährt. Der Gast merkt: Hier in Lübeck liegen Schein und Sein dicht beieinander.</p>
<p>Sowieso sollte Lübeck den Preis für die beklopptesten Namen bekommen. Der Stadtteil “Buntekuh” geht ja noch, und auch die “Fackenburger Allee” findet man nur dann anstößig, wenn man wirklich will. Bei der „Kücknitzer Scheide“ muss man schon sehr ignorant sein, um nichts Verwerfliches daran zu finden und spätestens bei der „Dummersdorfer Scheide“ sollte einem klar sein, dass Lübeck eine augenscheinlich genitallastige Stadt ist.</p>
<p>Bei “Stockelsdorf” denkt man an Herden von Huren mit hohen Absätzen, beim pittoresken “Kaninchenbergweg” eher an flauschige Löffler unten am Fluss. Die Bushaltestelle “Fegefeuer” jedoch ist für jeden gläubigen Christ ein wahres Martyrium. Stellen Sie sich mal vor, wie Tamara fröhlich aus den Boxen flötet: “Nächste Haltestelle: Fegefeuer!” Da springt doch normalerweise ein jeder auf, um sofort und möglichst eindringlich zu Gott oder sonst wem zu beten, auf dass der Bus am Fegefeuer vorbeifahre!</p>
<p>Um diese und vergleichbare Szenen zu erleben und auch wegen der einfallsreichen Namen ist Lübeck also eine Reise wert, liebe Leser. Nur nutzen Sie vielleicht einfach ein anderes Verkehrsmittel als die Bahn. Notfalls gehen Sie halt zu Fuß.</p>
<p>Unwort des Tages: Fackenburg.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.das-unwort.de/2008/04/17/tamara-und-das-fegefeuer-oder-der-opnv-in-schleswig-holstein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vielen Dank, dass Sie versucht haben, mit der Deutschen Bahn zu reisen</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/11/13/vielen-dank-dass-sie-versucht-haben-mit-der-deutschen-bahn-zu-reisen/</link>
		<comments>http://www.das-unwort.de/2007/11/13/vielen-dank-dass-sie-versucht-haben-mit-der-deutschen-bahn-zu-reisen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 20:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Verspätung]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://unwort.wordpress.com/2007/11/13/vielen-dank-dass-sie-versucht-haben-mit-der-deutschen-bahn-zu-reisen/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist ja schon ziemlich schwierig, sich in diesen Wochen nicht mit der Deutschen Bahn an sich und insbesondere mit den permanent streikenden Zugführerinnen und Zugführern zu beschäftigen. Zumindest in Form von Tagesschau oder Tageszeitung. Richtig unangenehm wird es aber erst, wenn man dann tatsächlich mal mit der Bahn reisen muss. Und es hat mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja schon ziemlich schwierig, sich in diesen Wochen nicht mit der Deutschen Bahn an sich und insbesondere mit den permanent streikenden Zugführerinnen und Zugführern zu beschäftigen. Zumindest in Form von Tagesschau oder Tageszeitung.</p>
<p>Richtig unangenehm wird es aber erst, wenn man dann tatsächlich mal mit der Bahn reisen muss.</p>
<p>Und es hat mich heute getroffen. Ich musste nach Eutin zu einem Termin.  Reimt sich, ist aber trotzdem wahr. Da ich kein Auto besitze (was nicht an Al &#8220;Rettet-die-Welt&#8221; Gore liegt, sondern an meiner erschreckenden Geldknappheit), bin ich auf öffentliche Verkehrmittel angewiesen. Nun ist die Strecke Kiel-Eutin mit dem Bus zwar zu bewältigen, dies dauert in der Regel jedoch etwa zwei Stunden. Und da ich kein Busfahrfetischist bin, sondern einfach nur von A nach B möchte, muss ich wohl oder übel die Bahn nehmen.<span id="more-103"></span></p>
<p>Da fährt laut Plan jede Stunde ein Zug von Kiel nach Lübeck, der unter anderem in Eutin halten soll. Das passiert in der Regel auch erschreckend pünktlich, zumindest sind mir auf dieser Strecke selten größere Verspätungen untergekommen. Und heute, an einem Tag, wo niemand streikt, wird es ja wohl auch so sein, hoffte ich.</p>
<p>Pustekuchen.</p>
<p>Erstes Hindernis beim Bahnfahren ist immer das Erwerben von Fahrkarten. Man möchte meinen, dass die Deutsche Bahn AG daran interessiert ist, möglichst viele Fahrkarten zu verkaufen und deswegen jeden Kunden freundlich und mit offenen Armen empfängt, um ihm im Rahmen eines persönlichen Lebensberatungsgesprächs bei Kaffee und Kuchen eine Fahrkarte zu verkaufen.</p>
<p>Die Realität sieht, warum auch immer, anders aus. Da stehen auf unseren Bahnhöfen große graue Kästen, die uns die Fahrkarten verkaufen sollen, und versprühen den Charme von Sozialwohnungen. Und genau wie die Bewohner von letzteren nehmen sie auch gerne Geld, aber bevorzugt in kleinen Scheinen.</p>
<p>Sprich: Wenn der Kunde es wagt, nur einen 20-Euro-Schein mit sich zu führen, kann er den Erwerb seiner Fahrkarte getrost gleich wieder vergessen, denn er wird nur ein stummes, aber hämisches Kichern des Automaten ernten.</p>
<p>Ich marschiere also weg vom hämisch lachenden Automaten hin zur obligatorischen Bahnhofscroissanterie.</p>
<p>&#8220;Könnten Sie mir bitte den 20er kleinmachen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, kann ich nicht.&#8221;</p>
<p>Ich muss ein wenig eigentümlich dreingeschaut haben, denn die Fachfrau für Croissantveräußerungen weist mir gnadenvoll den Weg zu &#8220;dem Türken bei Sultan&#8217;s&#8221;, der mache das doch bestimmt.</p>
<p>Ich frage nicht, warum Frollein es nicht selbst tun will, und begebe mich zum &#8220;Türken bei Sultan&#8217;s&#8221;, der mir freundlich und problemlos meinen Riesenschein in handliche Papierfetzen wechselt.</p>
<p>Der Automat ist&#8217;s zufrieden und schluckt gerade genüsslich mein mühsam ertauschtes Geld, da nähert sich von rechts eine bebrillte Gestalt, gekleidet in eine rot-gelbe Regenjacke.</p>
<p>&#8220;Fährst du nach Lübeck??&#8221;</p>
<p>Das sind ist einer der Mitfahrjäger, die an jedem größeren Bahnhof auf Menschen lauern, die für weniger als den normalen Fahrpreis an ihrem Schleswig-Holstein-Ticket partizipieren wollen. So kommen alle Beteiligten deutlich günstiger von A nach B &#8211; mit dem Nachteil, dass man, sobald man einen Fahrkartenautomaten auch nur zu lange anschaut, sofort von einer Horde bebrillter Regenjackenträger bedrängt wird.</p>
<p>&#8220;Nach Eutin.&#8221;</p>
<p>Als mein Verhandlungspartner herausfindet, dass ich Student bin und zudem auch noch eine Bahncard habe und mir der Fahrkartenautomat daher schon von ganz alleine ein unschlagbar günstiges Preisangebot unterbreitet, wird er verlegen.</p>
<p>Ich, ehemaliger Pädagogik-Student und hingebungsvoller Samariter, springe ihm zur Seite.</p>
<p>&#8220;Sieht so aus, als ob es für dich günstiger wäre, wenn du mich nicht mitnimmst, nicht wahr?&#8221;, frage ich und grinse ihn kumpelhaft an.</p>
<p>Er druckst herum.</p>
<p>Ich wende mich wieder dem Automaten zu, der noch mehr Geld will.</p>
<p>Die Regenjacke spricht nun: &#8220;Ja also man weiß es nicht, wenn du willst, kannst du ja bei mir trotzdem auch mitfahren, es kann ja für dich günstiger werden trotzdem noch, wenn ich sonst keinen mitnehmen kann später oder so. Also wenn du auf Zeit pokern willst, kannst du ja bei mir mitfahren oder so.&#8221;</p>
<p>Ich versuche, das Gesagte zu verstehen, scheitere jedoch und wünsche der Regenjacke eine gute Fahrt. Ich ergattere vom gierigen Automaten mein unverschämt günstiges Ticket und mache mich auf den Weg zum Bahnsteig.</p>
<p>Planmäßige Abfahrtszeit meines Zuges ist 14.44 Uhr. Just zu jener Zeit meldet sich die holde, automatisierte Bahnhofssprecherin zu Wort: &#8220;<em>Ding-däng-dong.</em> Meine Damen und Herren auf Gleis<strong> eins</strong>. Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf verzögert sich die Abfahrt Ihres Zuges um etwa <strong>zwei </strong>Minuten. Wir bitten um Ihr Verständnis.&#8221;</p>
<p>Das ist doch keine Ansage wert, denke ich mir und wende mich wieder dem stumpfen Starren in jene Richtung zu, in der ich den Zug erwarte. E.T. meldet sich jedoch nach nicht einmal einer Minute erneut: &#8220;<em>Ding-däng-dong.</em> Meine Damen und Herren auf Gleis<strong> eins</strong>. Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf verzögert sich die Abfahrt Ihres Zuges um etwa <strong>fünf </strong>Minuten. Wir bitten um Ihr Verständnis.&#8221;</p>
<p>Aha.</p>
<p>Langsam wird mir ziemlich kalt, es ist meinem subjektiven Empfinden nach der kälteste Tag in diesem Herbst und ich stehe schon eine Viertelstunde auf Gleis 1, zusammen mit etwa 75 Leidensgenossen.</p>
<p>Zehn Minuten lang passiert nichts. Es ist inzwischen 15 Uhr. Da meldet sich das Alien erneut zu Wort: &#8220;<em>Ding-däng-dong.</em> Meine Damen und Herren auf Gleis<strong> eins</strong>. Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf verzögert sich die Abfahrt Ihres Zuges um etwa <strong>zehn </strong>Minuten. Wir bitten um Ihr Verständnis.&#8221;</p>
<p>E.T. kann augenscheinlich nicht zählen oder bedient sich einer anderen, nicht-erdlichen Zeitrechnung. Die zehn Minuten sind schon längst um.</p>
<p>Da kommt ein Zug. Es ist aber der falsche, erklärt uns wortgewandt E.T.s Schwester, die es aber tatsächlich zu geben scheint, denn ihre Betonung der Zahlen klingt im Gegensatz zu E.T.  sehr natürlich:</p>
<p>&#8220;Meine Damen und Herren auf Gleis eins fährt ein Regionalbahn aus Preetz bitte steigen Sie dort nicht ein in wenigen Minuten wird für Sie hinter dem Triebwagen dieses Zuges bereitgestellt verspäteter Regionalexpress nach Bad Kleinen vielen Dank für Ihr Verständnis&#8221;</p>
<p>Man hört ihr die Probleme in der Zeichensetzung jedoch förmlich an.</p>
<p>Ich und meine Leidensgenossen wandern also hinter den Zug aus Preetz, der die Bezeichnung &#8220;Zug&#8221; eigentlich kaum verdient, denn es sind eher zwei zufällig aneinander geklebte Waggons, die in gemächlichem Tempo in den Kieler Hauptbahnhof eintrudeln. Eine Handvoll Menschen steigt aus. Und wir dürfen nicht einsteigen. Ist aber egal, hineinpassen würden wir ohnehin nicht alle.</p>
<p>Es geschieht wieder eine ganze Weile lang nichts, wenn man vom langsamen Gefrieren meiner Zehen absieht. E.T. meldet sich gelegentlich zu Wort und verkündet in gewohnt abgehackter Manier die Verspätung unseres Zuges um 10 (ja, noch einmal!), 15, 20 und 25 Minuten, aber man solle doch Verständnis haben.</p>
<p>Natürlich habe ich Verständnis. Ich platze fast schon vor lauter Verständnis. Am liebsten würde ich mein Verständnis in die große graue Bahnhofshalle schreien.</p>
<p>Kein Wunder, dass der Streik der Lokführer nichts bringt, wenn man einen Streik-Tag nicht von einem streikfreien Tag unterscheiden kann&#8230;</p>
<p>Um 15.20 Uhr fährt dann endlich mein Zug ein. Um 15.30 Uhr fahre ich los, mit ziemlich genau einer dreiviertel Stunde Verspätung (E.T.-Zeitrechnung: 25 Minuten).</p>
<p>Ich komme also mit einer dreiviertel Stunde Verspätung in Eutin an. Und habe dafür auch noch knapp fünf Euro bezahlt. One way.</p>
<p>Zum Glück kam der Zug auf der Rückfahrt pünktlich, sonst wäre ich wahrscheinlich auf dem Eutiner Provinzbahnhof ausgerastet.</p>
<p>Unwort des Tages: Die Bahn kommt.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.das-unwort.de/2007/11/13/vielen-dank-dass-sie-versucht-haben-mit-der-deutschen-bahn-zu-reisen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alle Jahre wieder kommt das Mehdornkind auf die Kunden nieder&#8230;</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/09/25/alle-jahre-wieder-kommt-das-mehdornkind-auf-die-kunden-nieder/</link>
		<comments>http://www.das-unwort.de/2007/09/25/alle-jahre-wieder-kommt-das-mehdornkind-auf-die-kunden-nieder/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 14:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unparteiisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrpreiserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Mehdorn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://unwort.wordpress.com/2007/09/25/alle-jahre-wieder-kommt-das-mehdornkind-auf-die-kunden-nieder/</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; und zieht ihnen das Geld mit Wucht aus der Tasche: Endlich wird das Bahnfahren wieder teurer. Mir war schon ganz langweilig &#8211; schließlich gab es seit einem dreiviertel Jahr keine Erhöhung der Fahrpreise mehr. Um durchschnittlich 2,9 Prozent sollen die Preise im Nah- und Fernverkehr nun steigen, heißt es heute. Auch Bahncards und Sitzplatzreservierungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und zieht ihnen das Geld mit Wucht aus der Tasche: Endlich wird das Bahnfahren wieder teurer. Mir war schon ganz langweilig &#8211; schließlich gab es seit einem dreiviertel Jahr keine Erhöhung der Fahrpreise mehr.</p>
<p>Um durchschnittlich 2,9 Prozent sollen die Preise im Nah- und Fernverkehr nun steigen, heißt es heute. Auch Bahncards und Sitzplatzreservierungen sollen teurer werden.</p>
<p>Eigentlich lohnt es sich nicht wirklich, sich darüber aufzuregen, denn dann würde man seine Gesundheit ernsthaft gefährden &#8211; schließlich hat die Bahn in den letzten Jahren JEDES Jahr die Preise erhöht.</p>
<p>Natürlich seien die Energie- und Personalkosten wieder gestiegen. Das mag ja auch sein. Nur sollten die Bahnpreismacher, wer immer sie auch sein mögen, sich einmal vor Augen halten, wie teuer Bahnfahren jetzt schon ist. Und es ist, im Vergleich mit dem europäischen Ausland, exorbitant teuer. Da hilft auch ein Labyrinth von Spartarifen nichts, das erwiesenermaßen nicht mal Bahnangestellte jemals verstanden haben.</p>
<p>Seien wir realistisch: Die Bahn kommt zwar meistens pünktlich, gelegentlich aber auch mal überhaupt nicht. Das Personal ist in der Regel gleichgültig bis unfreundlich, die Züge laut, stinkig, schmutzig und heruntergekommen. Und trotzdem ist Bahnfahren unglaublich teuer und in den meisten Fällen im direkten Vergleich zum Auto oder gar dem Flugzeug nicht im geringsten konkurrenzfähig.</p>
<p>Ich stand neulich vor der Entscheidung, wie ich nach Stuttgart reise. Ich habe mich über die Bahntarife informiert und bin fast vom Stuhl gefallen: Eine achteinhalbstündige Bahnfahrt nach Stuttgart hätte mich 119 Euro gekostet. One way.</p>
<p>Mein einstündiger Flug, den ich dann gebucht habe, kostet 100 Euro. Hin und zurück.</p>
<p>Noch Fragen, Herr Mehdorn?</p>
<p>Und jetzt kommen Sie mir nicht mit der Umwelt. Ich würde ja auch liebend gern Bahn fahren und meinetwegen auch die paar Stunden zusätzliche Reisezeit in Kauf nehmen, aber<em> for heaven&#8217;s sake</em> nicht dann, wenn ich dafür auch noch doppelt so viel bezahlen muss. Und das <strong>vor </strong>der diesjährigen Preiserhöhung. Tut mir ja leid für die Umwelt, aber ich bin kein Krösus.</p>
<p>Alle reden sie davon, den Verkehr auf die Schiene verlagern zu wollen. Und gleichzeitig geht es um die Privatisierung der Bahn, was das Streben nach geilen Bilanzen und damit Preiserhöhungen zur Folge hat. Das ist genauso schwachsinnig wie Studiengebühren einzuführen, um damit mehr Menschen zum Studieren bewegen zu wollen.</p>
<p>Logik scheint nicht die Stärke der Entscheider in dieser Bundesrepublik zu sein. Schade eigentlich.</p>
<p>Unwort des Tages: Die Bahn.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.das-unwort.de/2007/09/25/alle-jahre-wieder-kommt-das-mehdornkind-auf-die-kunden-nieder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
