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	<title>Das Unwort &#187; Unkritisch</title>
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	<description>Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten</description>
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		<title>Kinners, wie die Zeit vergeht&#8230;</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2009/06/02/kinners-wie-die-zeit-vergeht/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 23:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; nun sind doch tatsächlich schon auf den Tag genau zwei Jahre vergangen, seit ich auf diesem Blog den ersten Artikel veröffentlicht habe. Ich habe zu jenem Zeitpunkt denke ich nicht gedacht, dass es Das Unwort wirklich so lange geben &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2009/06/02/kinners-wie-die-zeit-vergeht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; nun sind doch tatsächlich schon auf den Tag genau<strong> zwei Jahre </strong>vergangen, seit ich auf diesem Blog den ersten Artikel veröffentlicht habe. Ich habe zu jenem Zeitpunkt denke ich nicht gedacht, dass es Das Unwort wirklich so lange geben würde.</p>
<p>Doch wie Sie sehen, bin ich noch hier und habe auch nicht vor, zu gehen. Damit Sie&#8217;s nur wissen!</p>
<p>Auf diesem Blog haben sich mittlerweile 210 Artikel angesammelt, die insgesamt 1410 Mal kommentiert wurden &#8211; vielen Dank an mich selbst für die Artikel und an Sie alle, die Sie so fleißig kommentieren. Ihre Kommentare sind mir meistens eine große Freude. Auch und besonders dann, wenn Sie kontrovers sind.<span id="more-851"></span></p>
<p>2422 Mal hat ein Spambot versucht, hier Schmarrn-Kommentare zu posten; selten ist es ihm bisher gelungen. In neuester Zeit verschwischen durch bezahlte Kommentare die Grenzen zwischen maschinellem und menschlichem Spam &#8211; wir werden sehen, ob das im nächsten Jahr noch zunimmt. Ich hoffe es nicht&#8230;</p>
<p>25 mal mehr, mal weniger begeisternde Ausgaben des <a href="http://www.das-unwort.de/unwort-videocast-2/" target="_blank">Unwort Videocast</a> wurden produziert &#8211; auch hier ist kein Ende abzusehen. Nimmt man eine durchschnittliche Länge von sechs Minuten an, so mussten Sie schon 150 Minuten Kruse-Monolog über sich ergehen lassen. Wenn Sie dies lesen können, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass Sie das unbeschadet überstanden haben &#8211; dafür herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>Zum zweijährigen Geburtstag des Unworts habe ich mir erlaubt, eine kleine Neuerung einzufügen. Damit auch ältere Artikel besser wahrgenommen werden, habe ich in der rechten Seitenleiste die Rubrik &#8220;<strong>Unvergessen</strong>&#8221; eingefügt. Dort werden vier komplett zufällige Artikel zur Lektüre vorgeschlagen.</p>
<p>Lassen Sie mir gern Kritik zum Unwort im Allgemeinen oder der neuen Rubrik im Besonderen in Form eines Kommentars hier. Wenn Sie nicht wollen, dass die Welt mitliest, senden Sie mir einfach eine Mail an info ätt das-unwort punkt de.</p>
<p>Unwort des Tages: Alter.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wehret den Wanderdünen &#8211; Bundesregierung greift ein</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2009/02/15/wehret-den-wanderdunen-bundesregierung-greift-ein/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 00:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unseriös]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schilder]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrszeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderdüne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vögel haben es gut. Wird es ihnen zu kalt, breiten sie ihr Gefieder aus und heben ab in Richtung Süden. Manch beklopptes Federvieh macht es aber auch andersherum und fliegt ins eisige Sibirien, sobald es in Mitteleuropa warm wird&#8230; &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2009/02/15/wehret-den-wanderdunen-bundesregierung-greift-ein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Vögel haben es gut. Wird es ihnen zu kalt, breiten sie ihr Gefieder aus und heben ab in Richtung Süden. Manch beklopptes Federvieh macht es aber auch andersherum und fliegt ins eisige Sibirien, sobald es in Mitteleuropa warm wird&#8230; Russen, halt.</p>
<p style="text-align: left;">Diese jährliche Wanderung von Millionen schnatternder potentieller H5N1-Patienten stört uns im Allgemeinen nicht, beziehungsweise nur dann, wenn die Turbine unserer just startenden Linienmaschine 25 Wildgänse effektvoll schreddert (und danach ebenso effektvoll den Geist aufgibt).</p>
<p style="text-align: left;">Unserem schönen Lande steht dieses Jahr aber eine viel garstigere Wanderung ins Haus: <strong>Die Wanderdünen sind los! </strong></p>
<p style="text-align: left;">Laut dem Deutschen Dünendienst (DDD) werden dieses Jahr vor allem dänische Nordseedünen auf dem Weg zu Nahrungsgründen in Oberitalien die deutschen Straßen unsicher machen. Doch auch <a href="http://www.das-unwort.de/2007/07/26/in-den-fangen-der-langsamkeit/" target="_blank">Deutschlands einzige Wanderdüne</a> wird sich wohl von ihrer derzeitigen Residenz auf Sylt nach Süddeutschland zurückziehen.<span id="more-722"></span></p>
<p style="text-align: left;">Im politischen Berlin teilt man die Sorgen des ADAC, dass ein solch erhöhtes Aufkommen von Wanderdünen die deutschen Straßen unzumutbar unsicher macht. Um dem entgegenzuwirken, haben Bundestag und Bundesrat in einer seltenen sonntäglichen Sitzung beschlossen, folgende neue Verkehrszeichen einzuführen, die den Umgang mit Wanderdünen erleichtern:</p>
<div>
<table style="margin-top:15px;" border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_728" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-728" title="Verbot für Wanderdünen" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wanverbot-150x150.jpg" alt="Verbot für Wanderdünen" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Verbot für Wanderdünen</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_729" class="wp-caption aligncenter" style="width: 178px"><img class="size-thumbnail wp-image-729" title="Vorsicht, Wanderdünenwechsel" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wanwechsel.gif" alt="Vorsicht, Wanderdünenwechsel" width="168" height="150" /><p class="wp-caption-text">Vorsicht, Wanderdünenwechsel</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_731" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-731" title="Wanderdünenweg" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wanderweg-150x150.gif" alt="Wanderdünenweg" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Wanderdünenweg</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_730" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-730" title="Verbot für Wanderdünen über zehn Metern Länge" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wan10m-150x150.jpg" alt="Verbot für Wanderdünen über zehn Metern Länge" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Verbot für Wanderdünen über zehn Metern Länge</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_726" class="wp-caption aligncenter" style="width: 178px"><img class="size-thumbnail wp-image-726" title="Vorsicht Wanderdünenstau" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wanstaustau.jpg" alt="Vorsicht Wanderdünenstau (erfahrungsgemäß hält der besonders lang an)" width="168" height="150" /><p class="wp-caption-text">Vorsicht Wanderdünenstau (erfahrungsgemäß hält der besonders lang an)</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_724" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-724" title="Maut für Wanderdünen" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wanmaut-150x150.jpg" alt="Maut für Wanderdünen (i.d.R. 0,002 € /kg)" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Maut für Wanderdünen (i.d.R. 0,002 € /kg)</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_725" class="wp-caption aligncenter" style="width: 110px"><img class="size-thumbnail wp-image-725" title="Parken auf Gehwegen" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wanpark.jpg" alt="Parken auf Gehwegen" width="100" height="150" /><p class="wp-caption-text">Parken auf Gehwegen</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_727" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-727" title="Tunnel mit fluoreszierender Wanderdüne" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2009/02/wantunnel-150x150.jpg" alt="Tunnel mit fluoreszierender Wanderdüne" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Tunnel mit fluoreszierender Wanderdüne</p></div></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Rudolf Riesel, der Wanderdünenbeauftragte der Bundesregierung, ließ indes durchsickern, dass in den nächsten Tagen bis zu 50 000 der neuen Verkehrszeichen aufgestellt werden.</p>
<p>Seien wir also froh, dass die Bundesregierung mit solch zugleich effektvollen wie zweifelsohne effektiven Mitteln der Wanderdünenplage entgegenwirkt.</p>
<p>Unwort des Tages: Treibsand.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Göttliche Fügung zum Download!</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2009/02/03/gottliche-fugung-zum-download/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 22:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungläubig]]></category>
		<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Wunder]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie das: Man will, dass etwas geschieht, aber es geschieht einfach nicht? Man wünscht sich etwas so sehr, dass man an fast nichts Anderes mehr denken kann, aber es will und will einfach nicht passieren? Brauchen Sie zum Beispiel &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2009/02/03/gottliche-fugung-zum-download/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das: Man will, dass etwas geschieht, aber es geschieht einfach nicht? Man wünscht sich etwas so sehr, dass man an fast nichts Anderes mehr denken kann, aber es will und will einfach nicht passieren?</p>
<p>Brauchen Sie zum Beispiel Geld?</p>
<p>Suchen Sie die einzig wahre Liebe?</p>
<p>Brauchen Sie einen neuen Job?</p>
<p>Wollten Sie schon immer mal auf die Bahamas, sind aber zu faul, dafür zu arbeiten?</p>
<p>Sehnen Sie sich nach persönlicher Bestätigung? Nach einem Kontakt zu einem höheren Wesen?</p>
<p>Dann habe ich die Lösung für Sie: <em>Die göttliche Fügung zum Download!</em> Sie müssen nur einige wenige Felder ausfüllen, und schon werden all Ihre Wünsche wahr! Schicken Sie das ausgefüllte Formular einfach an die richtige Stelle: Den Vorgesetzten, den vergebens Geliebten, den Angestellten der Arbeitsagentur, den Reisebüromitarbeiter&#8230; Sie werden sehen, es funktioniert!</p>
<p>Die göttliche Fügung gibt es in zwei Versionen: Die Version für Christen aller Formen und Farben gibt es <a href="http://www.das-unwort.de/Goettliche_Fuegung_Christentum.pdf" target="_blank">hier</a>; die Anbeter anderer Götter und Göttinnen verwenden bitte <a href="http://www.das-unwort.de/Goettliche_Fuegung_Cetera.pdf" target="_blank">dieses Formular</a>.</p>
<p>Gehen Sie mit Gott.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Oma glüht härter vor, als du Party machst!</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2009/01/03/meine-oma-gluht-harter-vor-als-du-party-machst/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 19:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Punsch]]></category>
		<category><![CDATA[Silvesterm Rentner]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sprach Oma am Telefon, nachdem sie mir beschrieben hatte, dass sie und Opa nach dem Punschumtrunk zu Silvester doch nicht mehr in die Stadt gegangen sind: &#8220;Oah, dann biste ja nachher auch alle, wenn du Punsch getrunken hast, nä?&#8221; &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2009/01/03/meine-oma-gluht-harter-vor-als-du-party-machst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sprach Oma am Telefon, nachdem sie mir beschrieben hatte, dass sie und Opa nach dem Punschumtrunk zu Silvester doch nicht mehr in die Stadt gegangen sind:</p>
<p>&#8220;Oah, dann biste ja nachher auch alle, wenn du Punsch getrunken hast, nä?&#8221;</p>
<p>Jo, Oma. So is dat wohl&#8230;</p>
<p>Deutschland, deine Rentner!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Lockruf der Trendelweppe</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/12/14/der-lockruf-der-trendelweppe/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 14:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Germanistik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasserwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Trendelweppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Sprache ist begeisternd, liebe Leser. Ganz ohne Zweifel. Haben Sie zum Beispiel bemerkt, dass Sie aus zusammengesetzten Nomina ganz einfach neue Wörter bauen können? Sie müssen nur die Anfangsbuchstaben der Nomina vertauschen. Obwohl ich ja bekanntlich kein Germanist &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/12/14/der-lockruf-der-trendelweppe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Sprache ist begeisternd, liebe Leser. Ganz ohne Zweifel.</p>
<p>Haben Sie zum Beispiel bemerkt, dass Sie aus zusammengesetzten Nomina ganz einfach neue Wörter bauen können? Sie müssen nur die Anfangsbuchstaben der Nomina vertauschen.</p>
<p>Obwohl ich ja bekanntlich kein Germanist bin, habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht und Erstaunliches herausgefunden.</p>
<ul>
<li>Das <strong>Streitenseifen</strong>. Besonders bei Kindern beliebtes Einschmieren mit wahlweise Schnee, Schokoladenbrotaufstrich oder ähnlich Teurem, was aus einem Streit resultiert und in einem solchen kulminiert. Ein ewiger Kreis.</li>
<li>Der <strong>Rattenlost</strong>. Eine Wohngemeinschaft langschwänziger Nagetiere. Ziehen häufig unangemeldet und ohne Miete zu zahlen ein. Äußerst unangenehme Nachbarschaft.</li>
<li>Der <strong>Mahnenfast</strong>. In Zentralafrika übliches Fasten nach dem Tod eines Cousins zweiten Grades. Gerät heutzutage immer mehr außer Mode, da in Zentralafrika ohnehin meistens gefastet wird.</li>
<p><span id="more-643"></span></p>
<li>Der <strong>Leppengetränder </strong>und die <strong>Trendelweppe</strong> sind zwei langschnäblige, kackbraune Singvögel. Der Tränder ruft sein Weibchen zumeist Anfang März mit hohen Fieps- und Pfeiftönen. Die Weppe ruft nicht, weswegen diese Art vom Aussterben bedroht ist.</li>
<li>Der <strong>Blollegecock </strong>darf hier aus Jugendschutzgründen nicht näher beschrieben werden.</li>
<li>Der <strong>Hasserwahn </strong>ist typisch menschlich und tritt bei erhöhtem Alkoholpegel auf &#8211; zumeist nach dem Genuss der hochprozentigen schottischen Spezialitäten <strong>Stollzock </strong>und <strong>Rottenschock</strong>.</li>
<li>Ein <strong>Stippenlift</strong> ist ein Aufzug für schlanke, großbusige Frauen.</li>
<li>Der <strong>Meihnachtswann </strong>und die <strong>Wadebanne </strong>sind zwei finnische Märchenfiguren, die sich einst in einer Sauna kennen lernten und dort nach einer zehnminütigen Kennenlernphase ihre Tochter <strong>Eihnachtswengel </strong>und ihren Sohn<strong> Mußfatte </strong>zeugten.</li>
<li>Dipl. <strong>-Taubenhaucher </strong>(FH) kann nur werden, wer eine theorielastige Ausbildung absolviert. Taubenhaucher versuchen, nur mit der Kraft ihrer Lungen graues Gefieder von öffentlichen Plätzchen zu verscheuchen &#8211; in der Regel vergeblich.</li>
<li><strong>Spuckschlecht </strong>wird in Kirschkernweitspuckvereinen traditionell derjenige genannt, der am kürzesten gespuckt, sich jedoch trotzdem an den Früchten den Magen verdorben hat.</li>
<li>Der <strong>Weberlurst</strong>. Eine braunschwarze, breiige Masse.<strong> </strong>Weberlurst war die traditionelle Mahlzeit der Weber im 19. Jahrhundert. Die Zutaten sind heute glücklicherweise weitestgehend in Vergessenheit geraten. Man vermutet, dass  der Konsum von Unmengen von Weberlurst maßgeblich zum <span style="text-decoration: line-through;">Erbrechen</span> Ausbrechen des Weberaufstandes von 1844 beigetragen hat.</li>
</ul>
<p>Unwort des Tages: Pikiwedia.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Einordnung des jamaikanischen Kaltschnäuzigen Eckspringlers</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/10/15/zur-einordnung-des-jamaikanischen-kaltschnauzigen-eckspringlers/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 23:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unistress]]></category>
		<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamster]]></category>
		<category><![CDATA[Hase]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich, dass sich der beliebte Biologe Prof. Dr. Boris Brunft zu einem Gastbeitrag auf meinem Blog herabgelassen hat. Viel Spaß bei der Lektüre seiner kurzen Auslassung über die Einordnung des jamaikanischen Kaltschnäuzigen Eckspringlers. Der sich einst vom im &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/10/15/zur-einordnung-des-jamaikanischen-kaltschnauzigen-eckspringlers/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_511" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><img class="size-full wp-image-511" title="Boris Brunft" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2008/10/brunft.jpg" alt="Boris Brunft" width="290" height="338" /><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Boris Brunft</p></div>
<p><em>Ich freue mich, dass sich der beliebte Biologe Prof. Dr. Boris Brunft zu einem Gastbeitrag auf meinem Blog herabgelassen hat. Viel Spaß bei der Lektüre seiner kurzen Auslassung über die Einordnung des jamaikanischen Kaltschnäuzigen Eckspringlers.</em></p>
<p>Der sich einst vom im nordamerikanischen Hochland lebenden Gewurstelten Ringelwurm durch allopatrische Artbildung separiert habende Kaltschnäuzige Eckspringler (<em>hopfus cnaucus frigidus</em>) ähnelt phänotypisch dem hierzulande ansässigen Wald- und Wiesenhasen (<em>hasus cnactus</em>), jedoch auch dem etwas kleineren Nanking-Hasen (<em>hasus no hau</em>), von dem er sich lediglich durch die bemerkenswerte Größe sowie die Ausbildung der hinteren Gliedmaßen und die Ausbildung der Augenpartie unterscheidet.<span id="more-509"></span></p>
<p>Zusammen mit den zuvörderst genannten Organismen und dem gemeinhin gemein genannten französischen Feldhasen (<em>hasus &#8216;asus</em>), dessen Vorkommen auf Korsika mittlerweise durch neueste Forschungen zweifelsfrei belegt ist (Inselhopping) [1] sowie dem kleinen australischen Springkaninchen (<em>hopfus australicus</em>), dem Tasmanischen Hasenwolf (<em>hasus rabiatus</em>) und dem kleinwüchsigen Runzelhäschen aus dem tiefsten Uganda (<em>hasulus runculus parvus</em>) bildet der Kaltschnäuzige Eckspringler die Gattung der Hasia. Die Gattung bildet gemeinsam mit der Gattung der Cnuspria, zu der unter anderem der Gemeine Haushamster (<em>cnusprus crunchi</em>) und das ebenso gemeine hüpfende Wald-, Wiesen-, Baum-, Fluss-, Moor-, Marsch-, Geest und Berghörnchen (<em>cnusprus hopfus omnia et ubique</em>) sowie die stupide Feldmaus (<em>mauseles stupidus</em>) gehören, die Familie der Hüpfide.</p>
<p>Zu den homologen und gelegentlich auch analogen Merkmalen dieser Familie gehören die Membranen der Mitoprombien, die in einer signifikanten Rechtsdrehung gewurstelt sind &#8211; im Unterschied zum Beispiel zur Familie der Schlotteride, deren Membranen in sich geknottert sind, um die Wärme besser zu speichern.</p>
<p>Ursache für die Rechtsdrehung ist nach Molch [2] das doppelt gerasterte Bombodrom c-Molekül, das wegen seiner in sich linksseitig gekrisslten Struktur litotisch eine Rechtsdrehung möglich macht, indem es das ansonsten gern blockierende Glnprztpsstycipitin absorbiert und in Glasnostein umwandelt, das eine weitere Veränderung der inneren Zustände nicht mehr verhindern will.</p>
<p>Molch gelangt zu weiteren Erkenntnissen: Die Hasia seien stärker als bisher vermutet mit B2-Sumstiden wie Mücken (<em>parvus summsel</em>) und Extremistischen Dunkelmotten (<em>flens summsel magno cum terrore</em>) verwandt, da sie beide gleichermaßen keinerlei Licht- beziehungsweise Dunkelreaktion mit oder ohne ATP und NSDP zur Gewinnung von Lebenskraft (Animasität) verwendeten.</p>
<p>Fürderhin sei die Verwandtschaft zu handelsüblicher Trockenhefe nach einer ausführlichen Untersuchung frequentierter Aminosäuresequenzen im Polyeptidanteil des Cytochroms c äußerst nahe und betrage inzwischen hypothetischerweise weniger als 182 NndE [3]. Das ist deutlich weniger als noch vor 200 Jahren.</p>
<p>[1] d&#8217;Uepf, Jean-Claude Pierre Gérard: La Corse et les &#8216;ases &#8216;uepfendes: &#8216;opping des îles dans les temps modernes (avec des &#8216;ases). Marseille 2008.</p>
<p>[2] Molch, Mick: DIe hämischen Hasia. Pforzheim ²2003, S. 541ff. NB auch Anm. 63, S. 45.</p>
<p>[3] nicht näher definierbare Einheit</p>
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		<title>Urlaub bei den Irren &#8211; Ein Reisebericht. Teil 2</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/09/25/urlaub-bei-den-irren-ein-reisebericht-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 19:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 1 des Reiseberichts finden Sie hier. Unser Hotel, erfahre ich im Vorfeld der Reise, ist erschreckend günstig, jedoch trotzdem sehr zentral gelegen. Ich frage mich deswegen, ob wir wohl in einem Kerker werden wohnen müssen&#8230; Unsere Residenz entpuppt sich &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/09/25/urlaub-bei-den-irren-ein-reisebericht-teil-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 1 des Reiseberichts finden Sie </em><a href="http://www.das-unwort.de/2008/09/15/urlaub-bei-den-irren-ein-reisebericht-teil-1/"><em>hier</em></a><em>.<br />
</em></p>
<p>Unser Hotel, erfahre ich im Vorfeld der Reise, ist erschreckend günstig, jedoch trotzdem sehr zentral gelegen. Ich frage mich deswegen, ob wir wohl in einem Kerker werden wohnen müssen&#8230;</p>
<p>Unsere Residenz entpuppt sich dann jedoch als eine kleine Absteige, die aber immerhin mitten im Dubliner Regierungsviertel liegt. Flure und Zimmer sind sämtlich in Brauntönen ausgekleidet, ein 70er-Jahre-brauner Flauschteppich versucht, rustikale Gemütlichkeit zu vermitteln, erreicht aber das Gegenteil. Immerhin bieten die Zimmer den üblichen Komfort und als Dreingabe eben erwähnten Bodenbelag, der Welt erstes absolut steckdosenloses Badezimmer und als Ausgleich dafür einen formidablen Flachbildfernseher, der neben dem Teppich wie ein Anachronismus wirkt.<span id="more-490"></span></p>
<p>Zum &#8220;kontinentalen Frühstück&#8221; muss man über eine kleine, gut versteckte (und durch den unvermeidlichen Flauschteppich schallisolierte) Treppe in eine Art Untergeschoss hinabsteigen. Jeden Morgen kommt, nachdem man sich am rustikal-kontinentalen Buffet bedient hat, eine schwarzhaarige Irin Marke &#8220;Kräuterhexe&#8221; zu uns an den Tisch, fragt nach der Zimmernummer und bietet ein &#8220;Irrrrish Brrrreakfast&#8221; an. Und täglich grüßt das Murmeltier. Ich habe jetzt noch Schwierigkeiten, in den Tag zu kommen, weil mich jetzt niemand mehr mit rollendem R nach irischem Frühstück fragt&#8230;</p>
<p>Der irische Straßenverkehr ist rätselhaft. Er scheint irgendwie ohne nennenswerte Opfer zu funktionieren, aber ich weiß nicht, wie. Zwar steht für orientierungslose Touristen auf dem Boden meist ein &#8220;Look right&#8221; (was man ja auch mit &#8220;Sehen Sie bloß gut aus!&#8221; übersetzen könnte&#8230;), jedoch erschließt sich mir das System, falls vorhanden, nicht vollständig. Manchmal kommt der Verkehr von links, manchmal von rechts. Manchmal kommen alle von links, aber von rechts Busse. Oder andersrum. Jedenfalls muss man als unbedarfter Tourist verdammt aufpassen, nicht unter die Räder eines Dubliner Kleinwagens zu geraten. Oder &#8211; noch wahrscheinlicher &#8211; als übergewichtige Fliege auf der Windschutzscheibe eines Doppeldeckerbusses zu enden. DIe fahren nämlich recht, sagen wir, selbstbewusst (manchmal kommt es eben doch auf die Größe an) und nehmen nur rudimentär Rücksicht auf Fußgänger&#8230;</p>
<p>Die, muss man natürlich auch zugeben, laufen am liebsten bei Rot, denn da ist es am schönsten. Typisch Großstadt. Die Pariser, also die Einwohner der Stadt Paris, die können das auch. Seit ich einmal in Paris war, gehe ich erstens öfter über eine rote Ampel und denke zweitens dabei immer sowas wie: &#8220;Und jetzt die Pariser-Methode&#8221;.  Wobei Dublin natürlich nicht einmal so viele Einwohner hat wie in den Eiffelturm Touristen hineinpassen. Aber das ist den Dublinern egal, die laufen grundsätzlich immer über die Straße. Es dauerte nicht lange und wir haben es genau so gemacht&#8230;</p>
<p>In Irland spricht man Englisch, möchte man meinen. Das stimmt nicht ganz: Einige wenige Menschen sind auch noch des Gälischen mächtig (das man aber im Land überall findet, unter anderem im Fernsehen&#8230;) und die, die tatsächlich Englisch sprechen, können eben jene Tatsache verdammt gut verbergen. Der irische Dialekt ist mörderisch, hat jedoch einen gewissen Charme, auch wenn er dazu führt, dass ich mir fast jeden Satz wiederholen lassen muss. Das kann aber ebenso an mir liegen, denn auch die angeheiterte Amerikanerin aus &#8220;Baurstouuuun&#8221; (Boston?) in &#8220;Massssschusssseds&#8221;, die ich in einem Pub treffe, verstehe ich nur schwer.</p>
<p>Die Dubliner Tourist Information ist gut getarnt in den Seitenschiffen einer Kirche untergebracht. Sie ist von oben bis unten voll mit Nippes und Flyern aller möglicher Sehenswürdig- und unwürdigkeiten. Um dem Personal eine Frage zu stellen, muss man eine Nummer ziehen.</p>
<p>Die Frau, die ich in meiner Meinung nach exzellentem Englisch nach Stadtführungen und Busverbindungen ausfrage, behandelt mich wie einen Außerirdischen. Sie spricht sehr langsam und deutlich. Bei besonders wichtigen Passagen hebt sie noch die Stimme und wird noch deutlicher. Ich beginne, an meinen Sprachkenntnissen zu zweifeln.</p>
<p>Unwort des Tages: Irrrrish Brrreakfast.</p>
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		<title>Urlaub bei den Irren &#8211; Ein Reisebericht. Teil 1</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/09/15/urlaub-bei-den-irren-ein-reisebericht-teil-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 20:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die grüne Insel &#8211; der feuchte Traum vieler an Fernweh leidender Deutscher. Irland, so denkt man, ist eine friedvolle Insel, wo das Land flach ist und es eigentlich nur eine Handvoll Menschen gibt, die ihr Leben in Pubs verbringen und &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/09/15/urlaub-bei-den-irren-ein-reisebericht-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-452" title="irl1" src="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2008/09/irl1.jpg" alt="" width="293" height="218" />Die grüne Insel &#8211; der feuchte Traum vieler an Fernweh leidender Deutscher. Irland, so denkt man, ist eine friedvolle Insel, wo das Land flach ist und es eigentlich nur eine Handvoll Menschen gibt, die ihr Leben in Pubs verbringen und dabei tanzen.</p>
<p>Es wäre gelogen, zu sagen, dass das alles <em>nicht </em>stimmt. Doch dazu später.</p>
<p>In Begleitung meines Vaters flog ich in der letzten Woche für drei Tage nach Dublin. Auf dem Flug trafen wir eine namenlose bebrillte Frau, die ich erst für eine Irin hielt, die aber wie sich später herausstellte ursprünglich aus Deutschland kommt, jedoch seit einigen Jahren in Dublin lebt. Diese kleine hektische Frau nahm uns &#8211; zusammen mit ihrem Freund Chris, einem Engländer &#8211; in ihrem winzigen Auto in die Stadt mit. Das ersparte uns schon mal das Zurechtfinden am Dubliner Flughafen &#8211; großes Plus.</p>
<p>Autofahren in Dublin muss eine Katastrophe sein; jedenfalls fahren die Iren tatsächlich wie die Irren. Sie fahren nicht nur auf der falschen Seite, sondern heizen wirklich erbarmungslos durch die Straßen. Selbiges gilt für die Dubliner Busse &#8211; Rücksicht ist in der irischen StVO anscheinend nicht vorgeschrieben. Oder, und das scheint mir wahrscheinlicher, es interessiert sich schlicht niemand dafür. <span id="more-451"></span></p>
<p>Heute, sagt Chris in gebrochenem Deutsch, sei ein wichtiges Fußballspiel. Ich frage die namenlose Hektische, wer denn spielt &#8211; &#8220;Ja keine Ahnung&#8221;, sagt sie.</p>
<p>Die Stadt ist tatsächlich überfüllt von Fans, von denen einige in blau und einige in Gelb gekleidet sind. Die scheinen sich jedoch nicht wirklich feindlich gesonnen zu sein, denn sie stürmen gemeinsam die Pubs&#8230; Später soll sich herausstellen, dass es sich keineswegs um Fußball, sondern vielmehr um Hurling handelt, eine speziell irische Sportart&#8230; dazu später mehr. Jedenfalls sei hiermit bekanntgegeben, dass Kilkenny gegen Ich-weiß-nicht-mehr-wen gewonnen hat. Und zwar haushoch, deswegen waren sie auch alle so friedlich.</p>
<p>Chris parkt sein Auto in einer gut versteckten Tiefgarage mitten in der Stadt. Vor der Einfahrt holt er seine Jacke heraus, zieht sie an und schmiegt sich dann liebevoll an die Garagenwand. Daraufhin öffnet sich unter ohrenbetäubendem Pfeifen majestätisch langsam das Tor zur nahezu komplett leeren Garage. Auch beim Herausgehen piept das Tor hingebungsvoll.</p>
<p>Und sowieso piept in Dublin fast alles. Die Straßenreinigung zum Beispiel &#8211; und die ist allgegenwärtig. Die Iren haben einen ausgeprägten Sauberkeitsfimmel, zumindest, was das Erscheinungsbild ihrer Städte angeht.</p>
<p>Die Müllabfuhr piept ebenfalls. Und auch nachts fängt es von irgendwoher auf einmal an zu piepen &#8211; könnte eine Alarmanlage gewesen sein. Oder ein Garagentor&#8230;</p>
<p>Selbst die Ampelanlagen machen einen Höllenlärm. Wenn rot ist, geben sie ein leichtes, rhyhmisches Pochen von sich. Sobald sie auf Grün springen, ertönt ein Geräusch wie beim Abfeuern eines Laserstrahls in den Star-Wars-Filmen, gefolgt von hektischem Gepiepse und Getute. Auf dem Rückweg zur Rotphase gibt es in Dublin dann noch eine Gelbphase für Fußgänger (die ist sogar ziemlich lang), die wohl bedeuten soll: &#8220;Ob Sie gehen oder nicht &#8211; Ihre Entscheidung! Aber ich bin nicht Schuld, wenn Sie umgenietet werden!&#8221;</p>
<p>Hurling, liebe Leser, habe ich in unserem Hotel am ersten Abend konsumiert. Da wiederholte der gälische Sender TV4 (oder so) das Spiel von Kilkenny gegen Ich-weiß-nicht-mehr-wen. Unser Fernseher bekam das Hurling-Signal über eine Antenne. Eine moderne zwar, jedoch sah sie eher aus die eine mutierte Grillgabel&#8230; war vielleicht ein amerikanisches Fabrikat.</p>
<p>Hurling kennt man hierzulande überhaupt nicht. Ich will versuchen, diese eigenartige Sportart zu beschreiben:</p>
<p>Viele nur rudimentär geschützte Spieler laufen über ein Feld mit den gefühlten Ausmaßen von  Nordrhein-Westfalen. Sie halten dabei eigenartig geformte Schläger in der Hand, die aussehen wie eine Kreuzung aus Hockeyschläger und Schneeschaufel. Den winzigen Lederball dürfen sie auch in die Hand nehmen, aber nur manchmal und auch nicht lange. Jedenfalls wechselt der Ball ständig zwischen Schläger und Hand hin und her. Die Tore bestehen aus zwei Pfosten, die 6,5 Meter voneinander entfernt stehen und gefühlte 150 Meter hoch sind. In 2,5 Metern Höhe werden sie durch eine Querlatte verbunden. Wenn der Ball über die Querlatte hinüber befördert wird, gibt es einen Punkt, geht er untendurch, drei.</p>
<p>Die Regeln dieses Spiels sind ansonsten vollkommen unverständlich. Dabei hilft auch der Kommentator nicht, der seinem Publikum auf Gälisch die Feinheiten des Spiels zu erläutern versucht. Das klingt für mich etwa so, als ob der das Telefonbuch von Dublin rückwärts vorlesen würde. Gälisch scheint eine eigentümliche Mischung aus Englisch, Plattdeutsch und Klingonisch zu sein. Jedenfalls verstehe ich kein einziges Wort.</p>
<p>In dem Spiel scheint es jedenfalls außer um das Erzielen von Toren auch darum zu gehen, den Gegner möglichst krankenhausreif zu schlagen, denn es laufen in schöner Regelmäßigkeit geschäftige Sanitäter aufs Spielfeld, um die Gefallenen abzutransportieren&#8230;</p>
<p><em>Haiiothoeeodh aienradhltoiid maghcheadsied obraveasioichnedhfaeloch. </em>(to be continued)</p>
<p>Unwort des Tages: <em>Iománaíocht</em> (Hurling).</p>
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		<title>Die Geschichte von Karl, der sich zuerst mit Zwentibold und dann mit Giselbert anlegte und schließlich Herrscher von ganz Lothringen wurde</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sind Geschichten, wie sie nur das Mittelalter schreibt. Und, darauf basierend, heutige Daily Soaps wie GZSZ beziehungsweise Telenovelas wie &#8220;Frieda im Glück&#8221;/&#8221;Laura mit Rock im Wald sich freut&#8221;/&#8221;Julias Weg zum Ruhm&#8221;/&#8221;Anjas neuer Matratzenladen&#8221; etc. Die Geschichte geht so: Da &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/08/21/die-geschichte-von-karl-der-sich-zuerst-mit-zwentibold-und-dann-mit-giselbert-anlegte-und-schlieslich-herrscher-von-ganz-lothringen-wurde/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind Geschichten, wie sie nur das Mittelalter schreibt. Und, darauf basierend, heutige Daily Soaps wie GZSZ beziehungsweise Telenovelas wie &#8220;Frieda im Glück&#8221;/&#8221;Laura mit Rock im Wald sich freut&#8221;/&#8221;Julias Weg zum Ruhm&#8221;/&#8221;Anjas neuer Matratzenladen&#8221; etc.</p>
<p>Die Geschichte geht so:</p>
<p>Da ist einer, der heißt Karl, der Sohn von Ludwig, der wiederum Sohn von Karl war. Ludwig starb, kurz bevor seine schöne Frau Adelheid (Tochter von Adalhard) seinen Sohn Karl gebären konnte. Weil sich aber Ludwig von seiner Frau Ansgard getrennt hat und noch zu ihren Lebzeiten seine zweite Frau Adelheid schwängerte, ist Karl ein Bastard.</p>
<p>Karl sollte eigentlich König werden, wie sein Vater (Ludwig) und dessen Vater (Karl). König wird aber erstmal ein Mann mit dem klangvollen Namen Odo, anerkannt durch Arnulf, der auch König ist. Fulko der Erzbischof und Heribert der Graf wollen aber Karl zum König machen, was auch Arnulf nach leichter Überredung einsieht. Arnulf aber wendet sich dann wieder gegen Karl und entscheidet sich für Odo, was Fulko und Heribert nicht toll finden. Nur Arnulfs Sohn Zwentibold bleibt bei Karl. Allerdings wenden sich nun auch Fulko und Herbiert gegen Karl, so dass er in die schönen lothringischen Lande fliehen muss. Aus Frust heiratet er die quirlige Frederun.<span id="more-339"></span></p>
<p>Weil Odo nun jedoch abnippelt, wird Karl doch König, was ihn sehr freut. Fulko wird sein Erzkanzler und Herivaeus, den auch Odo schon kannte und mochte, wird Notar.</p>
<p>Nun könnte alles gut sein, wäre da nicht der böse <em>Robert</em>, seines Zeichens Odos Sohn. Der wird gar plötzlich ganz mächtig und für Karl zu einer Gefarl, ähh, Gefahr. Zwischendrin segnet Frederun erst Ihren Mann und dann das Zeitliche.</p>
<p>Karl will aber auch Lothringen haben und wird dabei von Reginar unterstützt, muss sich dabei aber mit dem dort herrschenden Zwentibold anlegen. Das schafft Karl leider nicht so ganz, kann sich dafür aber mit Rollo, dem rolligen Wikingerkönig, einigen. Außerdem heiratet er die englische Schönheit Eadgifu Ogiva, deren Namen er nicht aussprechen kann, und schreiben auch nicht, aber das stört Eadgifu nicht, weil sie seine Sprache ohnehin nicht versteht.</p>
<p>Zwentibolds Herrschaft in Lothringen ist nun aber vorbei, und es fällt an Ludwig (einen anderen, nicht Karls Vater) beziehungsweise Ludwigs Herzog Gebhard, der mit Konrad verwandt ist. Der Herzog aber fällt im Kampf gegen die Ungarn, und Reginar, der ja auch in Lothringen ist, mag Ludwig und Konrad auf einmal nicht mehr. Als dann Ludwig den Löffel abgibt und Konrad zum König gewählt wird, lässt sich Reginar wieder von Karl helfen, der ja auch Lothringen will. Diesmal hat Karl Glück und darf in Lothringen weiterspielen.</p>
<p>Konrad ärgert sich gar sehr, während sich Karl und Reginar freuen. Ratbod allerdings, der Erzbischof von Beruf ist und der Reginar gar nicht abkann, wird auch von Karl eingestellt. Das Problem dieser Rivalität erledigt sich, als Reginar und auch Ratbod in seltener Eintracht kurz hintereinander über den Jordan gehen. Dem Ratbod folgt Ruotger nach und Reginars Sohn heißt Giselbert. Die sind gemeinschaftlich empört über den Aufstieg des Emporkömmlings Hagano, der vielleicht mit Frederun verwandt ist, vielleicht aber auch nicht.</p>
<p>Giselbert und seine Kumpanen finden Konrad doof, der ja König auf der anderen Seite ist. Der haucht allerdings nun sein Leben aus und ihm folgt nach ein Sachse namens Heinrich. Heinrich und Giselbert können sich besser leiden, was für Karl ungute Folgen hat. Denn Karl mag Hagano, aber alle anderen, also Giselbert und auch Heinrich, die mögen Hagano nicht. Doch die Wogen glätten sich noch einmal, weil Herivaeus, der immer noch lebt, gut reden kann.</p>
<p>Zwischendurch möchte auch Johann, der eine Papstmütze auf hat, noch etwas dazu sagen, und schreibt einen laaaaaaangen Brief, der eigentlich keinen interessiert, weil es da um so grundsätzliche Dinge geht wie &#8220;Wer darf denn eigentlich ein Bistum vergeben?&#8221;. Der Brief ist adressiert an Hermann, der Bischof ist und Heinrich mag. Heinrich hat also in Karls Gebiet eingegriffen, worüber sich Karl gar fürchterbar aufregt. Heinrich und Karl schließen mitten auf dem Rhein aber einen kleinen Vertrag und mögen sich wieder, was Karl aber nichts mehr nützt, weil er nämlich dann gestürzt wird, weil er Hagano, den er wirklich mag, ein Kloster schenken will, das aber seiner (also Karls) Tante Rothild gehört, der Tochter von Karl (also Karls Opa). Hugo, Roberts Sohn und Rothilds Schwiegersohn, zettelt einen Aufstand gegen Karl an, an dem sich auch Giselbert beteiligt. Robert wird jetzt König und keiner mag Karl mehr; Robert nippelt jetzt aber ab, als er gegen Karls Heer verliert, was Karl freut, ihm aber nichts bringt, weil er so blöd ist, sich von Heribert (einem anderen!) gefangennehmen zu lassen. Er wird ins Verlies geworfen und seine Frau Eadgifu Ogiva flieht mit einem Sohn, den sie noch schnell vorher geboren hat, nach England zu ihrem Vater Edward, der aber ein Jahr später vor Schreck stirbt (er hat eine hohe Latenzzeit). Jetzt wird Rudolf König, der Sohn von Richard und Schwiegersohn von Robert, der ja in der Schlacht gegen Karl abgenippelt war.</p>
<p>Wenn dies nicht der derzeitige Stand der Forschungen zum westfränkischen König Karl III. wäre, könnte man meinen, das sei dem wirren Hirn eines unterbezahlten Drehbuchautors entsprungen. Das Mittelalter war, wie Sie sehen, nicht unbedingt nur düster, sondern auch Schauplatz etlicher Familientragödien und Intrigen. Verurteilen Sie unsere mittelalterlichen Vorfahren aber nicht zu schnell! Denn wer weiß, was Sie aushecken würden, wenn Sie Giselbert hießen&#8230;</p>
<p>Unwort des Tages: Karl.</p>
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		<title>Von schwulen Zwergen und blasenden Walen &#8211; ein linguistischer Artikel</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 06:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erschreckend wenige Menschen befassen sich wirklich bewusst mit dem, was sie die meiste Zeit des Tages tun: reden. Sie nehmen einfach so hin, dass sie den Mund aufmachen und da dann unsinnige Laute herauskommen, die, klebt man sie in Gedanken &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/07/16/von-schwulen-zwergen-und-blasenden-walen-ein-linguistischer-artikel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erschreckend wenige Menschen befassen sich wirklich bewusst mit dem, was sie die meiste Zeit des Tages tun: reden. Sie nehmen einfach so hin, dass sie den Mund aufmachen und da dann unsinnige Laute herauskommen, die, klebt man sie in Gedanken zu Strukturen zusammen, mehr oder weniger Sinn ergeben. Sie nehmen einfach so hin, dass ein Mensch, der möglicherweise nur eine Straße weiter wohnt, eine komplett andere Sprache spricht und nicht ein einziges Wort verstehen würde, wenn Sie hingingen und ihm einen Heiratsantrag machten (oder, etwas handfester, für die männlichen Leser: &#8230; ihm mit dem Tode drohten).</p>
<p>Lassen Sie sich gelegentlich mal fallen, liebe Leser, und schauen Sie sich an, was Sie da eigentlich den ganzen Tag lang reden. Achten Sie mal nicht auf den Inhalt der Sätze, die Sie verzapfen, da werden Sie nämlich bekloppt. Ich kenne das.</p>
<p>Achten Sie mal auf so Kleinigkeiten.</p>
<p>Zum Beispiel das, was der Brite so schön <em>compounding </em>nennt. Also das unmotivierte Aneinanderkleistern von Nomina, so dass die einen neuen Sinn ergeben. Zum Beispiel Handschuh. Ein Schuh für die Hand. Ist doch sinnig, oder? Leuchtet jedem sofort ein.</p>
<p>Die meisten dieser Wörter sind aber gar schrecklich zweideutig, wenn Sie es nur so wollen! Der Schreibtisch, zum Beispiel. Gar ein intelligentes Möbelstück?</p>
<p>Oder der Schreibtischtäter &#8211; ein sexueller Perversling mit einem Fetisch für hölzerne Unbeweglichkeit?</p>
<p>Und was für eine Art Wicht ist eigentlich ein Gleichgewicht? Ein Gleich-Geh-Wicht, also ein schwuler Zwerg? Oder einer, der gleich wieder geht, nachdem er gekommen ist, also ein sexfixierter Zwerg?<span id="more-330"></span></p>
<p>Entfernen wir uns von den Nomina und schauen in das Reich der Tiere. Die englische Kreativität beim Finden eines Begriffs für flatternde Falter habe ich <a href="http://www.das-unwort.de/2007/12/08/unwort-videocast-11/" target="_blank">an anderer Stelle</a> schon gelobt: <em>butterfly.</em> Man möge sich bildlich vorstellen, wie in goldene Alufolie verpackte englische Butter über grüne Wiesen fliegt.</p>
<p>Der deutsche Begriff ist jedoch nicht weniger seltsam: Schmetterling. Als ob man das höchst aggressive Verb <em>schmettern </em>mit einer verniedlichenden Endung entschärfen könnte! Schauen Sie sich mal so ein Schmetterding an &#8211; sieht der aus, als ob er durch die Luft <em>schmettert</em>? Er flattert doch eher, oder? Warum also nicht Flatterling?</p>
<p>Sie haben doch bestimmt auch alle Moby Dick gelesen. Sie wissen schon, den, den wir Ismael nennen sollen. Also nicht den Wal.</p>
<p>Da heißt es doch ständig &#8220;Wal! Da bläst er!&#8221;, wenn ein Wal gesichtet wird. Warum bedient sich der Mann im Krähennest solch yodaesken Satzbaus? Warum sagt er nicht einfach: &#8220;Hey yo, mal alle herhören, da unten schwimmt so&#8217;n Riesenvieh &#8216;rum!&#8221; oder auch walweise (haha) einfach nur: &#8220;Da bläst ein Wal!&#8221; Ich sage doch bei nahender blechernder Gefahr nicht &#8220;Auto! Da kommt es!&#8221; oder bei noch größerer, intellektueller Gefahr &#8220;Klausur! Morgen ist sie!&#8221;</p>
<p>Aber wirklich hinterfragt wird solch eine stilistische Fragwürdigkeit anscheinend nie. Ich wette mit Ihnen: Wenn Sie irgendwo in Norwegen oder sonstwo Whale-Watching betreiben und Sie begegnen auf See unverhofft einem mutierten, wasserbewohnenden Säugetier mit &#8216;ner ziemlich großen biologischen Masse, dann sagen Sie <em>garantiert </em>mit pathetischer Inbrunst: &#8220;Wal! Da bläst er!&#8221;</p>
<p>Selbst dann, wenn der Wal gar nicht bläst. Wetten?</p>
<p>Die deutsche Sprache ist interessanter, als Sie glauben, liebe Leser:</p>
<p>Noch mal zurück zu den Nomina. Wenn jetzt der Juan Carlos mit der Queen&#8230;, ist das dann ein Staatsakt? Und wenn ja: Was ist dann ein Gründungsakt?</p>
<p>Unwort des Tages: Gegengewicht.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Überraschung in Schnickenhagen: Unbekanntes Blog mit &#8220;Heimatloser Katze&#8221; geehrt</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/06/02/uberraschung-in-schnickenhagen-unbekanntes-blog-mit-heimatloser-katze-geehrt-2-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 22:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
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		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim internationalen Blogfestival in Schnickenhagen an der Moosalb (Rheinland-Pfalz) ist das Weblog &#8220;Das Unwort&#8221; anlässlich seines ersten Geburtstages überraschend mit dem Sonderpreis &#8220;Heimatlose Katze&#8221; für das unsinnigste Blog ausgezeichnet worden. Während des offiziellen Festaktes in der Markthalle im Stadtzentrum würdigte &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/06/02/uberraschung-in-schnickenhagen-unbekanntes-blog-mit-heimatloser-katze-geehrt-2-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim internationalen Blogfestival in Schnickenhagen an der Moosalb (Rheinland-Pfalz) ist das Weblog &#8220;Das Unwort&#8221; anlässlich seines <strong>ersten Geburtstages</strong> überraschend mit dem Sonderpreis &#8220;Heimatlose Katze&#8221; für das unsinnigste Blog ausgezeichnet worden. Während des offiziellen Festaktes in der Markthalle im Stadtzentrum würdigte Festivaldirektor Gandalf Grantel das bisher weitgehend unbekannte Blog als &#8220;Beitrag gegen die ausufernde Zielstrebigkeit in unserer Gesellschaft.&#8221; Das Blog sei ein Beweis dafür, dass auch im größten Chaos immer etwas Gutes enthalten sei.<br />
&#8220;Dem Autor gebührt unser aller Dank dafür&#8221;, führte Grantel in seiner Laudatio aus, &#8220;dass er den Mut und den unerschütterlichen Willen hat, uns durch das Eingestehen seiner eigenen Fehlbarkeit, ja gelegentlich gar Untalentiertheit  einen Spiegel vorzuhalten und uns so klar zu machen, dass nur durch das Erkennen der eigenen Schwäche die Kraft entsteht, die uns Fähigen die Möglichkeit gibt, Gutes für uns, mit uns und von uns zu tun.&#8221;<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-215" style="float:left;margin-right:10px;" src="http://unwort.files.wordpress.com/2008/06/hk.jpg" alt="Bastian Kruse freut sich über die Auszeichnung" width="342" height="425" />Blogautor Bastian Kruse zeigte sich über die unerwartete Ehrung überrascht: &#8220;Unverhofft kommt oft&#8221;, rief er der versammelten Presse zu und knirschte fröhlich mit den Zähnen.<br />
Der undotierte Sonderpreis &#8220;Heimatlose Katze&#8221; wird in jedem dritten Jahr beim internationalen Blogfestival in Schnickenhagen an der Moosalb vergeben. Der undotierte Preis erfreut sich in der Bloggerszene einer großen Beliebtheit, zeugt er doch von der Tatsache, dass die Kunstszene die Bloggerwelt zumindest teilweise als Teil ihrer selbst anerkennt.<br />
Auf die Frage, ob die Trophäe zuhause einen Sonderplatz bekommen wird, wollte Kruse nach dem Festakt keine Antwort geben. An der Pressekonferenz konnte der bisher unbekannte Blogautor und erfolglose Latinistik-Student offiziell &#8220;aus gesundheitlichen Gründen&#8221; nicht teilnehmen.<br />
Das internationale Blogfestival wird am morgigen Dienstag mit einem feierlichen Entenrennen zuende gehen. Als Ehrengäste erwartet werden unter anderem Ottilie Obenohn (CDU), die Bürgermeisterin von Schnickenhagen, und René Zellulit, der Präsident des Verbandes rheinland-pfälzischer Hausärzte.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Mai ist gekommen, die Bäume fallen um &#8211; Stöckchenlese</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/05/11/der-mai-ist-gekommen-die-baume-fallen-um-stockchenlese/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 15:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[vier]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ja ein Blog, wie Sie vielleicht wissen. Blogautoren untereinander haben die ungewöhnliche Angewohnheit, sich gegenseitig massive Hölzer an den Kopf zu werfen &#8211; sogenannte &#8220;Stöckchen&#8221;. &#8220;Stöckchen&#8221; ist natürlich nur eine sinnentleerte Metapher für einen Fragebogen, den der Autor &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/05/11/der-mai-ist-gekommen-die-baume-fallen-um-stockchenlese/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ja ein Blog, wie Sie vielleicht wissen. Blogautoren untereinander haben die ungewöhnliche Angewohnheit, sich gegenseitig massive Hölzer an den Kopf zu werfen &#8211; sogenannte &#8220;Stöckchen&#8221;. &#8220;Stöckchen&#8221; ist natürlich nur eine sinnentleerte Metapher für einen Fragebogen, den der Autor dann auf seinem Blog veröffentlichen kann. Ich drücke mich um solche Dinge immer sehr gerne herum&#8230;</p>
<p>Heute hat es mich aber erwischt und ich bekam von <a href="http://pas.bplaced.net/2008/05/11/vier-gewinnt" target="_blank">Pas</a> dieses Stöckchen. Ich hoffe, es bringt Ihnen allen einen erheblichen Erkenntnisgewinn.</p>
<p><strong>4 Jobs, die du in deinem Leben hattest</strong></p>
<p>Zunächst einmal war ich im Kindergarten auf einem Fest für die Dauer von etwa zehn Minuten für den Lolliautomaten zuständig. Man musste da in eine überdimensionale Kiste klettern und so tun, als ob man der Automat wäre, der nur dann Lollis herausgibt, wenn das draußen stehende, nach Lollis geifernde Kind den richtigen Hebel betätigt. Die Ära meiner Herrschaft in diesem Automaten zeichnete sich dadurch aus, dass der Automat über das Prozedere weniger Bescheid wusste als die Kunden. Ich wurde also nach bemerkenswert kurzer Zeit gechasst.</p>
<p>Ich finde auch durchaus, dass man mich während der 13 Jahre, die ich in der Schule verbracht habe, als Berufstätigen bezeichnen konnte. Meine Aufgaben waren zum Einen die Absorption von möglichst viel Wissen (quasi als großes Endziel), zum Anderen aber auch das Ausbilden einer zufriedenstellenden Persönlichkeit und ebenso das Ausbilden eines gewissen Fetischismus&#8217; zur Verwendung von Nomina in Sätzen wie diesen; außerdem war ich jahrelang in der Betreuung älterer, verwirrter Lehrkräfte tätig. Ich wurde als Belohnung mit den verantwortungsvollen Aufgaben des Klassensprechers, Klassenbuchführers und auch des stellvertretenden Kurssprechers betraut.<span id="more-158"></span></p>
<p>Meinen größten Karrieresprung, auf den ich auch nach wie vor sehr stolz bin, machte ich vor einigen Jahren, als ich während einer sechswöchigen Pause vom Schuldienst zum Interims-Hotdogbrater im Hansa-Park befördert wurde. Die Vergütung dieser Tätigkeit war zwar verhältnismäßig bescheiden, dafür aber trug ich die Verantwortung für die Hotdog-Kunden am Stand &#8220;Schaukel&#8221;. Und das für ganze zwei Wochen. Danach wurde ich erneut befördert (denn die Kunden fanden meine kalten Hotdogs äußerst erquicklich und mein unglaubliches Engagement hatte sich im Park herumgesprochen). So wurde ich also zum offiziellen Tischdiensthelfer-Helfer im Selbstbedienungsrestaurant. Die Vergütung änderte sich glücklicherweise nicht. Die Uniform auch nicht.</p>
<p>Als vierten Job wähle ich mal meine Tätigkeit bei einem nicht zu nennenden Fernsehsender im letzten Jahr, der mir für sechs Wochen seine Türen öffnete. Ich entdeckte dort die ganze Welt des Praktikantenseins und kenne mich nun aus mit dem Stehen im Bild, dem Tragen von Stativen und der begrenzten Fähigkeit des Chefredakteurs, sich Namen zu merken. Wobei ich gerne zugebe, dass ich auch tatsächlich etwas gelernt habe (falls jetzt zufällig jemand mitliest&#8230;).</p>
<p><strong>4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst</strong></p>
<p>Ich schaue mir sowieso alle Filme immer wieder an, weil ich nach etwa zwei Monaten wieder vergessen habe, worum es geht und vor allem, wie es ausgeht. Wegen meiner fundierten pädagogischen Grundausbildung kann ich nun aber hinter die Kulissen dieser Frage schauen (Vorsicht, verunglückte Metapher) und nenne einfach mal vier Filme, die ich gut finde. Ich hoffe, ich weiß die Namen noch:</p>
<p>- Das fünfte Element: Aus irgendwelchen Gründen gefällt mir dieser Film wirklich gut&#8230;</p>
<p>- Findet Nemo: Ich mag die Pixars, und aus diesem Grunde geht&#8217;s auch gleich weiter mit</p>
<p>- Madagaskar, was wahrscheinlich gar nicht von Pixar ist. Das ist mir aber wurscht, ich mag&#8217;s trotzdem. Und auch</p>
<p>- Krieg der Welten, zugleich trotz und wegen Tom Cruise, dem man seine Rolle dort nicht abkauft. Trotzdem hat mich dieser Film beeindruckt, obwohl ich ihn nur im Fernsehen gesehen habe&#8230; wäre mal interessant, was <a href="http://www.cinekie.de/" target="_blank">Cinekie</a> darüber denkt?!</p>
<p>Sowieso steht Krieg der Welten stellvertretend für eine ganze Menge anderer ernsthafter Filme, die mir nun leider gerade nicht einfallen. Schade auch&#8230;</p>
<p><strong>4 Orte, an denen du (gern) gewohnt hast</strong></p>
<p>Ich bin in meinem Leben schon ziemlich oft umgezogen, allerdings immer innerhalb unseres schönen Landes Schleswig-Holstein.</p>
<p>Mein Leben begann in einem abgeschiedenen Ort mit dem gar heimeligen Namen Wulfsmoor, in dem der Bürgermeister natürlich Wulf hieß. Norddeutsche Logik, liebe Leser.</p>
<p>Aus Gründen, die Sie <a href="http://www.das-unwort.de/2008/04/17/tamara-und-das-fegefeuer-oder-der-opnv-in-schleswig-holstein/" target="_blank">hier</a> nachlesen können, hat mir auch eine mehrjährige Stippvisite in Lübeck ganz gut gefallen.</p>
<p>Fast noch abgeschiedener als Wulfsmoor liegt das schöne Örtchen Itzehoe, das in Süddeutschland (also südlich der Elbe) niemand zu kennen scheint. Und im Ausland auch nicht. Glücklicherweise&#8230; Native speakers of English bekommen schon immer einen Lachanfall und wollen sich partout nicht wieder einkriegen, wenn sie den Namen dieses schönen Ortes hören: It&#8217;s a hoe&#8230;</p>
<p>Itzehoe ist ohnehin einen eigenen Beitrag wert. Bitte erinnern Sie mich beizeiten daran!</p>
<p>Inzwischen wohne ich in Kiel, was zwar etwas größer ist als Wulfsmoor, sich jedoch ansonsten nicht maßgeblich davon unterscheidet. Nur die Bürgermeisterin heißt anders, nämlich Volquartz. Warum sie so heißt, weiß sie wahrscheinlich selbst nicht. Vielleicht ist sie Raucherin?</p>
<p><strong>4 Plätze, in denen du im Urlaub warst</strong></p>
<p>Da wäre zunächst mal Amrum. Das ist allerdings schon ziemlich lange her und ich erinnere mich dort eigentlich nur noch an die nasseste Fahrradtour meines Lebens.</p>
<p>Womit wir beim nächsten Ort wären: Die zweitnasseste Tour war in England. Südengland. Zwei Wochen Regen, eine Woche Sonne, aber so richtig. England &#8211; ein Land der extremen Wetterverhältnisse.</p>
<p>Südfrankreich war auch wirklich sehr angenehm. Sowieso muss man das Mittelmeer ja zu seiner Existenz beglückwünschen&#8230; hach, das Fernweh.</p>
<p>Die Liebe meines Lebens heißt Kreta und ist groß und felsig. Aber sie hat zwei entscheidende Vorteile: Sie ist ganz schön heiß und kann nicht weglaufen. Sowieso kommt das weltbeste Olivenöl aus Kreta, kein Scherz. Allein das ist schon ein Grund, dort hinzufahren.</p>
<p><strong>4 Webseiten, die du täglich besuchst</strong></p>
<p>Von meiner Eigenen mal abgesehen wären da noch die <a href="http://news.google.de/nwshp?hl=de&amp;tab=wn" target="_self">Google News</a>, über die ich mich zu informieren pflege. Das ist natürlich eine Schande für einen angehenden Journalisten, aber ich stehe dazu&#8230;</p>
<p><a href="http://konna.pytalhost.de/" target="_blank">Konnas Blog</a> bildet neben meinem Schreibtisch, dem Fernseher und dem Bett das Zentrum meines Lebens. Und, ach ja, die Universität&#8230;</p>
<p>Im <a href="http://www.musiker-board.de/" target="_blank">Musiker-Board</a> treibe ich mich ebenso häufig herum.</p>
<p><strong>4 deiner Lieblingsessen</strong></p>
<p>Das wirft die Frage auf, was denn die Mehrzahl von &#8220;Essen&#8221; ist? <a href="http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/" target="_blank">Sick</a>, übernehmen Sie!</p>
<p>Ich bin ein großer Nudelfan, und zwar mit Vorliebe mit einer Soße aus Weißwein, Sahne und Schinken. Sehr lecker.</p>
<p>Oder auch, und ich stehe dazu, mit Spinat. Spinat, liebe Kinder, ist gar nicht schlimm! Nur der Stuhl wird ein bisschen grün danach. Aber das macht ja nichts&#8230;</p>
<p>Und nein, ich meine nicht den Stuhl, auf dem du jetzt sitzt.</p>
<p>Chinesisches Kurzgebratenes aus dem Wok. Eine neumodische Erscheinung, zumindest bei uns, aber dafür sehr schmackhaft. Und schnell noch dazu. Und, ach ja, gesund. Sagt man.</p>
<p>Sowieso: Ein guter Entenbraten&#8230; mit Ananas?! Tut mir leid für die Ente, aber sie schmeckt nun mal wirklich gut&#8230;</p>
<p><strong>4 Plätze, wo du gerne im Augenblick sein möchtest</strong></p>
<p>Es gibt viele Gründe, warum ich nicht Philosophie studiere&#8230;</p>
<p>Wo möchte ich jetzt sein? Es wirkt reichlich deplaziert, sich jetzt in den sonnigen Süden zu wünschen, oder? Aber ich war wirklich sehr lange nicht mehr im Urlaub&#8230; Also:</p>
<p>- Urlaubsort 1: Auf Kreta. Vorzugsweise Südküste, ist schöner.</p>
<p>- Urlaubsort 2: Irgendwo außerhalb von Europa. China zum Beispiel.</p>
<p>- Urlaubsort 3: Pariiiiiiiiiiiiiiiiiis&#8230;</p>
<p>- Viertens: Existent, wird aber nicht verraten.</p>
<p><strong>4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst</strong></p>
<p>Es mögen sich bitte vier Freiwillige finden, die dieses Stöckchen in die Welt hinaustragen&#8230; Viel Spaß dabei.</p>
<p>Unwort des Tages: Geheimniskrämerei.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Antrag auf Abschaffung zwischenmenschlich-positiver Emotionen</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2008/04/01/antrag-auf-abschaffung-zwischenmenschlich-positiver-emotionen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 19:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unübersehbar]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>

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		<description><![CDATA[Das irdische Individuum Bastian J. Kruse, erkennend, dass das Vorhandensein von Emotionen, die sich auf eine positive Weise an ein beliebiges Individuum der Art &#8220;homo sapiens&#8221; richten, das Leben auf dem Planeten Erde für alle Individuen jener Art unnötig schwierig &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2008/04/01/antrag-auf-abschaffung-zwischenmenschlich-positiver-emotionen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das irdische Individuum Bastian J. Kruse,</p>
<p><i>erkennend, </i>dass das Vorhandensein von Emotionen, die sich auf eine positive Weise an ein beliebiges Individuum der Art &#8220;homo sapiens&#8221; richten, das Leben auf dem Planeten Erde für alle Individuen jener Art unnötig schwierig gestaltet,</p>
<p><i>wissend, </i>dass es viele Individuen gibt, die eben Erwähntes zwar wissen, es jedoch konsequent verdrängen,</p>
<p><i>von dem Gedanken beseelt, </i>sowohl jene Individuen von ihren Irrtümern zu erlösen als auch das Leben auf dem Planeten Erde zu vereinfachen,</p>
<p><i>betonend, </i>dass das Vorhandensein solchartiger zwischenmenschlicher Emotionen im Laufe der Geschichte schon zu Millionen gewaltsamer Konflikte geführt hat und aller Voraussicht nach noch führen wird,</p>
<p><i>der Überzeugung Ausdruck verleihend,</i> dass sich die Art &#8220;homo sapiens&#8221; auch ohne solche Emotionen wird fortpflanzen können,</p>
<p><i>der weiteren Überzeugung Ausdruck verleihend, </i>dass, falls letzteres nicht der Fall sein sollte, es dem Planeten Erde und der darauf hausenden Flora und Fauna durchaus zum Guten gereichte,<span id="more-146"></span></p>
<ol>
<li><i>fordert </i>eine noch näher zu definierende oberste Instanz &#8220;Gott&#8221; <i>auf</i>, folgende Emotionen vom Planeten Erde zu entfernen:</li>
<p>Emotionen, die</p>
<blockquote>
<ul>
<li>die kognitiven Fähigkeiten von Individuen der Art &#8220;homo sapiens&#8221; beschränken, behindern, zeitweise oder dauerhaft ausschalten und</li>
<li>die sprachlichen Fähigkeiten von Individuen dieser Art einschränken und</li>
<li>nahezu alle sonstigen Fähigkeiten von Individuen dieser Art, falls vorhanden, einschränken mit Ausnahme der Fähigkeit, lange, ausgiebig und effektiv zu leiden und</li>
<li>die dadurch charakterisiert sind, dass sie in einem Individuum eine unerklärliche und unüberwindbare  Zuneigung zu einem anderen Individuum derselben Art hervorrufen, wodurch sowohl Tagwerk als auch übliches Leben des Individuums in den Hintergrund treten und</li>
<li>die somit zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen,</li>
</ul>
</blockquote>
<li><i>hebt hervor, </i>dass es der obersten Instanz &#8220;Gott&#8221; dankbar ist, mit der Einführung solcher Emotionen  zur Unterhaltung der Menschheit beigetragen zur haben,</li>
<li><i>kommt </i>jedoch <i>zu der Überzeugung</i>,  dass solcherlei Emotionen das Leben unnötig verkomplizieren und sie damit redundant sind,</li>
<li><i>bedauert </i>dies zwar,</li>
<li><i>hofft </i>aber weiterhin auf die Fürsorge der obersten Instanz &#8220;Gott&#8221;,</li>
<li><i>legt jener</i> obersten Instanz &#8220;Gott&#8221; jedoch dringend <i>nahe</i>, vor weiteren Experimenten stichhaltige Machbarkeitsstudien anfertigen zu lassen, die den einschlägigen  Ansprüchen genügen,</li>
<li><i>beantragt </i>des Weiteren in diesem und den folgenden elf Jahren das Überspringen der Jahreszeit &#8220;Frühling&#8221;,</li>
<li><i>beschließt</i>, mit der Angelegenheit befasst zu bleiben.</li>
</ol>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ICH WILL ABER!!!!! &#8211; Kinderschicksal in der Antike</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/11/16/ich-will-aber-kinderschicksal-in-der-antike/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 22:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oxyrhynchos]]></category>
		<category><![CDATA[Papyrus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://unwort.wordpress.com/2007/11/16/ich-will-aber-kinderschicksal-in-der-antike/</guid>
		<description><![CDATA[Noch ein Artikel über die Jugend. Diesmal allerdings kein Artikel über die Jugend von heute, sondern einer, der Ihnen mal ganz pragmatisch die Probleme der Kindeserziehung in der Antike aufzeigt. Das Zitat unten ist der glücklicherweise erhaltene Brief des kleinen &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/11/16/ich-will-aber-kinderschicksal-in-der-antike/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Artikel über die Jugend. Diesmal allerdings kein Artikel über die <a href="http://www.das-unwort.de/2007/06/11/generation-gangbang-deutschlands-jugend-auf-dem-weg-in-den-abgrund/" target="_blank">Jugend von heute</a>, sondern einer, der Ihnen mal ganz pragmatisch die Probleme der Kindeserziehung in der Antike aufzeigt.</p>
<p>Das Zitat unten ist der glücklicherweise erhaltene Brief des kleinen Theon an seinen gleichnamigen Vater, geschrieben wohl im zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus, irgendwo in den Wüstenlandschaften Ägyptens. Gefunden hat man den Papyrus in Oxyrhynchos (das ist keine ansteckende Krankheit, sondern eine antike Stadt in Ägypten).</p>
<p><em>&#8220;An Theon von seinem Sohn Theonchen. Theon grüßt seinen Vater Theon. Das hast Du toll gemacht. Nicht mitgenommen hast Du mich mit die in die Stadt. Wenn Du mich nicht mit Dir nach Alexandria nehmen willst, dann schreibe ich die keinen Brief und spreche nicht mit Dich und wünsch Dich nicht Gesundheit. Wenn du mich nicht mitnehmen willst, wird es so. Und Mama hat zu Archelaos gesagt: „Er macht mich nervös, nimm ihn weg.“ Aber das hast Du schön gemacht, Geschenke hast Du mir geschickt, und was für große! Sie haben mich an jenem Tag ausgetrickst, am 12., als Du Dich eingeschifft hast. Also schicke jetzt nach mir, ich bitte Dich! Wenn Du nicht schickst, dann esse und trinke ich nichts. So! Ich wünsche Dir Wohlergehen. Am 18. Tybi.&#8221;</em></p>
<p>Sie sehen, an den Konflikten zwischen Kindern und ihren Eltern hat sich in den letzten 1800 Jahren nicht sonderlich viel geändert. Neu ist nur die &#8220;Stille Treppe&#8221; (und der Beruf der Fernseh-Diplom-Pädagogin).</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Rowlings mutiges Outing</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 21:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dumbledore]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Rowling]]></category>
		<category><![CDATA[schwul]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun wissen wir etwas, was viele von uns gar nicht wissen wollen: Albus Dumbledore, Harry Potters liebster Lieblingslehrer, der seiner blutrünstigen Autorin zum Opfer fiel (also ersterer), war schwul. Das verkündete Frau Rowling während einer Lesung in den USA. Als &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/10/22/rowlings-balanceakt-ohne-netz-und-doppelten-boden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wissen wir etwas, was viele von uns gar nicht wissen wollen: Albus Dumbledore, Harry Potters liebster Lieblingslehrer, der seiner blutrünstigen Autorin zum Opfer fiel (also ersterer), war schwul. Das verkündete Frau Rowling während einer Lesung in den USA. Als sie den Satz gesagt hatte, wurde es ihm Saal schlagartig still. Und dann gab es stürmischen Beifall.</p>
<p>Da hat sie Glück gehabt, schließlich kann man in den USA und auch überall sonst für solcherlei unchristliches Verhalten gehetzt, geschlagen oder gesteinigt werden (letzteres eher im Iran, wo das Problem der Christlichkeit zwar nachrangiger Natur ist, man sich aber gerne auf den Koran, oder nein, die Scharia beruft).</p>
<p>Kritik kam prompt und kommt sicherlich noch ziemlich lange. Unnötig sei das, sagen einige. Fundis aus der rechten Ecke sehen sich in ihren schlimmsten Vermutungen bestätigt, wie schlecht doch die Harry-Potter-Bücher für die Jugend seien. So viel Zauberei. Und gar keine Religion. Und nun auch noch &#8220;Homo-Propaganda&#8221;, wie <a href="http://www.das-unwort.de/2007/09/06/volksverhetzung-unter-christlichem-tarnmantel/" target="_blank">kreuz.net</a> es ausdrücken würde&#8230; Das ist zuviel. Harry müsste verboten werden. An einigen Schulen ist es das auch schon.</p>
<p>Mutig ist sie, die Frau Rowling. Und tut mit dieser Geste, denn das ist es, einen großen Schritt in Richtung Aufklärung. Die ist ja auch noch gelegentlich notwendig, was die Homosexualität angeht. Nicht nur in den USA, übrigens. Deswegen ist es besonders spannend, die Reaktionen der Presse und der Menschen auch hierzulande zu sehen. Mal sehen, wie sich das so entwickelt.</p>
<p>Mein persönliches Fazit jedenfalls: Gut gemacht, Frau Rowling. Sehr pädagogisch. Wen wundert&#8217;s, schließlich ist sie mal Lehrerin gewesen.</p>
<p>Unwort des Tages: Homo-Propaganda.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Peter Maffay verursacht Chlorgasunfall in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 11:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Chlorgasunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google News]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Maffay]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder wie soll ich diese Meldung von Google News sonst verstehen? (kein Fake!) Copyright &#169; 2007-2009 This feed is for personal, non-commercial use only. The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/10/05/peter-maffay-verursacht-chlorgasunfall-in-frankfurt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder wie soll ich diese Meldung von Google News sonst verstehen? (kein Fake!) <img src="http://unwort.files.wordpress.com/2007/10/chlorgas.JPG" alt="Chlorgas" /></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Nackte Kamele haben lange Schwänze</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/09/04/kamele-haben-lange-schwanze/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 21:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag hat überhaupt nichts mit Kamelen zu tun und spielt auch nicht auf metaphorische Weise auf den Körperbau von Menschen an, die auf der arabischen Halbinsel wohnen. Es geht bei diesem Beitrag darum, die Besucherzahlen dieses Blogs zu erhöhen. &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/09/04/kamele-haben-lange-schwanze/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag hat überhaupt nichts mit Kamelen zu tun und spielt auch nicht auf metaphorische Weise auf den Körperbau von Menschen an, die auf der arabischen Halbinsel wohnen.</p>
<p>Es geht bei diesem Beitrag darum, die Besucherzahlen dieses Blogs zu erhöhen. Und das, ohne auf irgend eine Weise indiziert oder verboten zu werden. Das ist gar nicht so einfach, ich möchte es aber trotzdem mal versuchen.</p>
<p>Es folgt ein Abstecher in die bilderreiche Welt der Geographie:</p>
<p>Der <strong>steifste Busen</strong> der Welt ist der Bottnische Meer<strong>busen</strong>. Das ist der nördliche Ausläufer der Ostsee, der sich zwischen dem <strong>stämmigen </strong>Finnland und dem gemütlichen Schweden befindet. <strong>Steif </strong>ist der große Meer-<strong>Busen </strong>deshalb, weil er viele Monate im Jahr zugefroren ist.<span id="more-66"></span></p>
<p>Der Bottnische Meer-<strong>Busen </strong>ist nicht nur der <strong>steifste</strong>, sondern auch der <strong>größte Busen </strong>der Welt, denn er ist deutlich <strong>größer </strong>als beispielsweise der Rigaische Meer-<strong>Busen </strong>oder aber der Finnische Meer-<strong>Busen</strong>.</p>
<p>Im Finnischen Meer-<strong>Busen </strong>ist auch der seltene <strong>Blas</strong>-Frosch zuhause, der gerne in sehr <strong>feuchten</strong>, <strong>glitschigen</strong>, schlammigen Gebieten lebt. Der Name des Frosches leitet sich deswegen vom Verb &#8220;<strong>blasen</strong>&#8221; ab, weil sich die Amphibie im Zustand großer <strong>Erregung </strong>in die Form eines Riesen-<strong>Phallus </strong>aufbläst. In der <strong>Regel </strong>lebt der <strong>Blas</strong>-Frosch in <strong>engen</strong>, <strong>feuchten </strong>und <strong>dunklen </strong>Höhlen. In einigen <strong>Perioden </strong>seines Lebens jedoch bemüht er sich, seinen <strong>lackartig glänzenden</strong>, <strong>muskulösen Körper </strong>in <strong>weite Löcher</strong> <strong>hineinzustecken</strong>. Dort pflegen sich der Frosch-<strong>Mann </strong>und die Frosch-<strong>Frau </strong>zu <strong>paaren</strong>. Sie stoßen dabei <strong>grunzende Laute</strong> aus.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie frequentiert dieser Beitrag in Zukunft sein wird. Jedenfalls werden die Statistiken seeeeeehr aufschlussreich sein und mir zeigen, wes Geistes Kind die Leser dieses Blogs sind. Ich freue mich über jeden neuen Besucher&#8230;</p>
<p>Unwort des Tages:  <strong>Zwei heiße Eier</strong> zum Frühstück.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch&#8230; Ubaldo Allucingoli!</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/09/01/herzlichen-gluckwunsch-ubaldo-allucingoli/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 21:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ubaldo Allucingoli ist nicht die neue Nudelsoße aus dem Hause Barilla, nein, Ubaldo Allucingoli war ein äußerst bedeutsamer, eloquenter, intelligenter, sapienter, kongruenter, reninenter Italiener. &#8220;Warum müssen wir ihm an dieser Stelle huldigen?&#8221;, mag sich der kundige Leser fragen. Ich verrate &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/09/01/herzlichen-gluckwunsch-ubaldo-allucingoli/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ubaldo Allucingoli ist nicht die neue Nudelsoße aus dem Hause Barilla, nein, Ubaldo Allucingoli war ein <em>äußerst </em>bedeutsamer, eloquenter, intelligenter, sapienter, kongruenter, reninenter Italiener. &#8220;Warum müssen wir ihm an dieser Stelle huldigen?&#8221;, mag sich der kundige Leser fragen.</p>
<p>Ich verrate es Ihnen: Ubaldo Allucingoli, und jetzt halten Sie sich fest, <strong>war mal Papst. </strong>Und zwar vom 1.9.1181 bis zum 25.11.1185. Dass er vom heutigen Standpunkt aus gesehen weitgehend bedeutungslos ist, ist ja an dieser Stelle wurscht. Also: <strong>Herzlichen Glückwunsch, </strong>Ubaldo Allucingoli, zu deinem 826sten, ähhhm, Thronjubiläum.</p>
<p>Ubaldo Allucingoli wusste trotz seiner wohl etwa 85 Jahre zum Zeitpunkt seiner, ähhm, Thronbesteigung, dass er mit dem Namen Ubaldo Allucingoli unmöglich Papst werden konnte. Das ist unter mächtigen Potestaten wohl so Usus, sich einen neuen Namen zuzulegen. Adolf Schicklgruber wusste ja auch schon ziemlich früh, dass er mit dem Namen Hitler viel weiter kommen würde als mit seinem rechtmäßigen Nachnamen&#8230;</p>
<p>Wenden wir uns mit Grausen vom übergeschnappten Österreicher ab und dem greisen Italiener zu, der sich also mit letzter Kraft die Papstmütze aufstülpte. Und flugs den Namen Lucius III. annahm. Was ihn nicht davor bewahrt hat, von unserer Generation komplett vergessen zu werden.</p>
<p>Man muss natürlich zugeben: In den vier Jahren seiner Herrschaft hat Herr Allucingoli augenscheinlich auch nicht sonderlich viel vollbracht, sagen die einschlägigen Nachschlagewerke. Seine bemerkenswerteste Leistung besteht wohl darin, die Bevölkerung Roms derart gegen sich aufgebracht zu haben, dass er nicht im Lateranpalast verpapstet werden konnte. Seine zweitgrößte Leistung besteht darin, sich dem kollektiven Geschichtsgedächtnis meisterlich-geisterhaft zu entziehen.</p>
<p>Durch diesen kleinen Text haben wir also seine Leistung angemessen gewürdigt und wenden uns nun den wichtigen Dingen des Lebens zu. Dazu besuchen Sie am besten eine beliebige andere Internetseite.</p>
<p>Unwort des Tages: Papstmütze.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Katzen in Wald und Flur oder Oscar weiß Bescheid.</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/08/31/katzen-in-wald-und-flur-oder-oscar-weis-bescheid/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 21:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Duden hat ja nun beschlossen, dass auf einem standesgemäßen Blog unbedingt Katzenbilder zu sehen sein müssen. Dem habe ich nun schon nachgegeben; zur Sicherheit bringe ich hier aber noch mal eine kleine Katzengeschichte. Man weiß ja nie. Die Welt &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/08/31/katzen-in-wald-und-flur-oder-oscar-weis-bescheid/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Duden hat ja nun beschlossen, <a href="http://www.das-unwort.de/2007/08/28/der-duden-und-die-definition/" target="_blank">dass auf einem standesgemäßen Blog unbedingt Katzenbilder zu sehen sein müssen</a>. Dem habe ich nun schon nachgegeben; zur Sicherheit bringe ich hier aber noch mal eine kleine Katzengeschichte. Man weiß ja nie.</p>
<p>Die Welt teilt sich in Katzenfreunde, Katzenhasser und Katzen-nicht-Kenner. Ich vermute, dass sich erstere ungefähr die Waage halten, während es von letzteren nicht sonderlich viele gibt, schließlich finden sich inzwischen auf jedem Kontinent dieser Welt katzenartige Raubtiere. Felidae, wie der Biologe sagt.</p>
<p>Der typische Katzenfreund ist eine alleinstehende Frau von etwa 60 Jahren, deren einziges Hobby im Päppeln ihres Vierbeiners besteht (der dann auch dementsprechend aussieht); der typische Katzenhasser ist der vor Testosteron beinahe explodierende Mittdreißiger, der als formvollendeter Frauenheld Katzen wegen des wissenden &#8220;Jaja-becirce-du-nur-mein-Frauchen-ich-wette-mit-dir-dass-sie-dich-vor-die-Tür-setzt-<br />
bevor-ich-das-nächste-Mal-Junge-bekomme&#8221;-Blicks nicht leiden kann. Der typische Katzen-nicht-Kenner ist ein beliebig alter Inuit beliebigen Geschlechts.<span id="more-63"></span></p>
<p>Katzen, gemeint ist damit in unseren Breitengraden eigentlich immer eine Normalo-Europäisch-Kurzhaar-Hauskatze, sind die häufigsten Haustiere in Deutschland, demzufolge muss es hierzulande viele alleinstehende 60-Jährige geben. Und viele dicke Katzen.</p>
<p>Was schätzen Menschen an Katzen?</p>
<p>Den Vierbeinern kommt das hartnäckige Gerücht zugute, sie würden Mäuse und Ungeziefer binnen kürzester Zeit effektiv und lautlos vernichten. Außerdem seien sie sehr sauber und stießen niemals etwas um. Leise seien sie auch noch. Und sehr genügsam, weil selbstständig. Und schlau.</p>
<p>Dass von all diesen Eigenschaften eigentlich nur die letzten beiden stimmen, wissen nur die Katzen selbst und einige Eingeweihte (= Katzenbesitzer).</p>
<p>Trotzdem haben Katzen viele Vorzüge. Sie können zum Beispiel dafür sorgen, dass Frauchen zwei Kreditkarten bekommt. Wie <a href="http://www.shortnews.de/start.cfm?id=650304" target="_blank">diese</a> Katze aus Australien. Oder die Katze von neulich, die eine Familie durch Miauen aufgeweckt hat, so dass sie aus ihrem brennenden Haus fliehen konnte. Eigentlich eher ein Hundejob, möchte man meinen. Ein normales Katzenvieh hätte sich auch heimlich davongestohlen und die Menschen ihrem Schicksal überlassen &#8211; nur dieses Exemplar war eben noch ein wenig schlauer. Denn wenn Herrchen und Frauchen verbrannt sind, wer gibt dann das Futter? Eben.</p>
<p>Fragen Sie mal Ihre Tochter, falls vorhanden, warum sie Katzen toll findet (erwähnen Sie dabei nicht, dass das eine Suggestivfrage ist, weil Ihre Tochter dann wissen will, was eine Suggestivfrage ist, und da Sie das wahrscheinlich ebensowenig erklären können wie ich, könnte Sie das in Schwierigkeiten, oder, wie man auch des öfteren diskriminierend sagt, in Schwulitäten bringen). Unterlassen Sie das Fragen, wenn die Tochter jünger als 3 (&#8220;Bääbrlltbrrrdldlddei&#8221;) oder älter als 12 ist (&#8220;Ey Alter, Katzen sind doch voll uncool, man, und überhaupt seit ihr hier alle voll nich krass, ey!&#8221;).</p>
<p>Jedenfalls werden Sie als Antwort bekommen: &#8220;Weil die ja sooooo süüüüüüüüß sind.&#8221;</p>
<p>Und das stimmt ja auch.</p>
<p>Finden Sie nicht? Gut. Versuchen Sie mal, sich zu merken, in welcher Stimmung Sie gerade sind. Versuchen Sie, sich Ihres Gemütszustandes bewusst zu werden, und ja, sich einer Sache bewusst werden, das wird nun mal mit dem Genitiv konstruiert, dafür kann ich auch nichts.</p>
<p>Und nun klicken Sie <a href="http://www.das-unwort.de/wp-content/uploads/2007/08/wildkatzen2.jpg" target="_blank">hier</a> und schauen sich das Foto an.</p>
<p>Und wie fühlen Sie sich jetzt?</p>
<p>Das Kindchenschema greift also. Zugegeben, das war nun auch gemein, immerhin ist das Tier erstens eine Wildkatze, die ja mit unseren Hauskatzen biologisch gesehen ungefähr so viel zu tun hat wie wir mit den Neandertalern, und zweitens war das natürlich ein gar süßes Katzenbaby aus dem Wildpark Eekholt bei Bad Segeberg (das ist da, wo Winnetou und Old Shatterhand herumreiten). Die erwachsenen Leisetreter sind vielleicht nicht ganz so süß, ich gebe es ja zu.</p>
<p>Mal ganz davon abgesehen, ob Sie Katzen mögen oder nicht: Die Geschichte von Oscar dürfte Sie interessieren. Oscar ist ein ganz normaler Europäisch-Kurzhaar-Kater. Und das, obwohl er in Amerika lebt, genauer gesagt im US-Bundesstaat Rhode Island. In einem Pflegeheim. Und Oscar hat eine Gabe. Der Kater ahnt nämlich den Tod von Patienten voraus. Mit einer beeindruckenden Trefferquote: 25 Mal hat Oscar mit seiner Vorhersage schon richtig gelegen &#8211; keinen Sterbefall hat er übersehen. Der Kater geht in die Zimmer der Patienten, beschnuppert sie und legt sich zu ihnen ins Krankenbett. Das bedeutet dann: Der Patient hat meist nur noch weniger als vier Stunden zu leben. Das Personal der Demenzabteilung eines Pflegeheims ist inzwischen dazu übergegangen, die Angehörigen zu rufen, wenn Oscar sich irgendwo bei einem Patienten niederlässt. Wenn der Patient verschieden ist, geht der Kater wieder seiner Wege. Ansonsten meide er nämlich den Kontakt zu Menschen, heißt es.</p>
<p>Irgendwie muss das Tier ja mitkriegen, dass diese Menschen dem Tode nahe sind &#8211;  der kann also was, was kein Mensch kann.</p>
<p>Das liegt vielleicht daran, dass der zweijährige Kater in diesem Heim aufgewachsen ist. Vielleicht aber auch nicht: Zum Heim gehört noch eine zweite Katze. Und die interessiert sich so gar nicht für Sterbevorhersagen, sondern führt ein ganz normales Katzenleben.</p>
<p>Ich sagte schon, Katzen sind wie Menschen. Das heißt: Sie sind nicht sonderlich fleißig, stoßen oft Sachen um und sind in keiner Weise genügsam. Im Gegensatz zu Menschen haben Sie aber das Glück, irgendwann einmal gegenteilige Gerüchte in Umlauf gebracht zu haben.</p>
<p>Ein kleiner Beweis dafür, dass auch Katzen gelegentlich zu Kurzschlusshandlungen neigen, die sie später bereuen:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/BikBsOi1ldY" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p>Unwort des Tages: Hund.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007-2009<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> CF2958A3-04DA-49E6-93EB-62DF09E42D85)</small> <p><a href="http://www.das-unwort.de/?flattrss_redirect&amp;id=63&amp;md5=2e57a09385f78834e62309b76a34a5be" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.das-unwort.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostümierter Hungriger klaut Cheeseburger</title>
		<link>http://www.das-unwort.de/2007/08/03/kostumierter-hungriger-klaut-cheeseburger/</link>
		<comments>http://www.das-unwort.de/2007/08/03/kostumierter-hungriger-klaut-cheeseburger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 14:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkritisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag ging wahrlich Erstaunliches durch die Presse: Ein als Affe verkleideter Unbekannter hat am Autoschalter einer großen Restaurantkette zwei Cheeseburger an sich gerissen, als die Angestellte dem Kunden die Ware gerade ins Auto reichen wollte. Der behaarte Räuber entkam &#8230; <a href="http://www.das-unwort.de/2007/08/03/kostumierter-hungriger-klaut-cheeseburger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag ging wahrlich Erstaunliches durch die Presse: Ein als Affe verkleideter Unbekannter hat am Autoschalter einer großen Restaurantkette zwei Cheeseburger an sich gerissen, als die Angestellte dem Kunden die Ware gerade ins Auto reichen wollte. Der behaarte Räuber entkam unerkannt mit seiner Beute im Gesamtwert von etwa zwei Euro.</p>
<p>Die Polizei bezeichnete den Vorfall als &#8220;affigen Raubüberfall&#8221;.</p>
<p>Das klingt jetzt so, als ob ich gerade einen Joint geraucht und mir dann einen fiktiven Fall ausgedacht habe, damit ich etwas zu schreiben habe. Sie dürfen mir aber glauben: Es ist tatsächlich passiert. Passen Sie also bei Ihrer nächsten Bestellung am McDrive besonders auf &#8211; kostümierte Affen lauern überall.</p>
<p>Unwort des Tages: affenartig.</p>
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