Dauerhafter Schaden durch Bioprodukte
Ich bin geschädigt.
Das ist jetzt für Sie wahrscheinlich nichts Neues. Für mich eigentlich auch nicht. Bemerkenswert ist allerdings der Grund für meinen Schaden: Ich wurde als Kind gequält.
Merken Sie, welche Bilder Ihnen jetzt durch den Kopf huschen? Hungernde Kinder in Bremen, Teletubbies, fantasievolle, aber asoziale Namensgebung, regelmäßige Gottesdienste… verdrängen Sie diese schauderhaften Bilder und machen Sie in ihrem Hirn Platz für gleichwertig Schlimmes, das wir jedoch nie in den Nachrichten sehen:
Ich musste Bio-Fraß essen.
Und das nicht wenig. Denn es begab sich, dass meine Eltern einen kleinen “Handel mit Naturkost” eröffneten. So, dachten sie sich, kämen sie gar günstig an all die schönen ökologisch wertvollen Dinge, die möglichst unzivilisiert zubereitet und teuer verkauft werden, damit zivilisierte Menschen, die genug von der Zivilisation und genügend Geld haben, es kaufen, weil es in der zivilisierten Gesellschaft gerade in ist, genug von der Zivilisation zu haben und teures unzivilisiertes Zivilisationsfutter zu kaufen. “Das, was wir essen, ist ja sowieso alles ungesund.”
Die Konsequenz aus dieser beängstigenden Feststellung war die radikale Veränderung des – wie wir Wissenschaftler sagen – familiären Warenkorbs. Da wurde dann nicht mehr bei ALDI eingekauft, sondern im hauseigenen Bio-Geschäft.
Ich durchlitt eine Zeit kulinarischer Entbehrungen. Dass ich das überlebt habe, erscheint mir noch heute schleierhaft, und doch ist es augenscheinlich geschehen.
Die Highlights der Bio-Produktpalette:
Hmm, lecker Grünkernburger. Die gibt es als Pulver zu kaufen. Das rührt man dann mit Zutaten an, an die ich mich glücklicherweise nicht mehr erinnern kann. Den entstandenen zähflüssigen Teig brät man in kleinen Häufchen in der Pfanne so lange, bis man den Gestank nicht mehr aushält und das Etwas eine dunkelbraune bis schwarze Farbe angenommen hat. Ganz wichtig: Beim Essen immer lächeln. Autosuggestion.
Der obligatorische Tofu dient meistens Vegetariern als Fleischersatz, kommt aber auch in der Bio-Küche zum Einsatz. Tofu besitzt die bemerkenswerte Eigenschaft, nach absolut nichts zu schmecken, egal, wie man ihn zubereitet. Tofu schmeckt immer nach dem, was man zu Tofu isst, und wenn es nur Salz ist. Unter dem Namen Sojageschnetzeltes versuchte Tofu vergeblich, schmackhaftes Fleisch zu imitieren (auch preislich), was (vom preislichen Aspekt mal abgesehen) famos scheiterte. Auch, wenn er Sofageschnetzeltes heißt, schmeckt Tofu einfach mal demokratisch nach nichts.
Der Brotaufstrich, der als Nutella-Ersatz ins Haus kam, hieß Samba. Samba ist eigentlich das einzige Bio-Produkt, das ich kenne, das man unter bestimmten Voraussetzungen als schmackhaft bezeichnen kann. Schade nur, dass es seinen Zweck verfehlt, da es erstens teurer ist als das zu verdammende Nutella und zweites mehr Kalorien enthält. Und Zucker in Massen. Samba ist also zwar existenzberechtigt, jedoch zu Recht ziemlich unbekannt.
Kochen macht mit Bio-Zutaten wirklich Spaß. So wurde ich zum Beispiel gezwungen, zum Binden einer Nachspeise an Stelle von Gelatine ein alternatives Bioprodukt namens Agar Agar zu verwenden. Das klingt wie die ersten Sprechversuche eines jungen Arabers, ist aber ein Geliermittel, das – und jetzt halten Sie sich fest – aus Meeresalgen gewonnen wird. Dementsprechend sieht es auch aus, nämlich grün.
Agar Agar geliert tatsächlich. Das Problem an Agar Agar ist nur sein “geringer Eigengeschmack”, wie es diese Naturkost-Seite leicht beschönigend anführt. Man könnte auch sagen, das Zeug stinkt nach Algen, und zwar gründlich. Ich fand, dass das nicht zu meinem Dessert passte, aber meine Eltern waren da natürlich ganz anderer Meinung.
Wegen seiner unglaublichen Nebenwirkungen versuchten meine Eltern, weitgehend auf den Genuss von Zucker zu verzichten, der ja heutzutage “sowieso überall drin ist”. Das obligatorische Plätzchenbacken zu Weihnachten war dann auch mit dem Dinkel- und dem Roggenvollkornmehl und dem Verzicht auf Zucker etwas schwierig. Nun, “man kann ja Honig nehmen”. Ja, kann man. Die Kekse kann man dann auch wunderbar zum Ofen beheizen verwenden. Die brennen nämlich fast so lang wie konzentrierte, tiefschwarze Briketts. Und sehen auch fast so aus. Außerdem kann man die “Plätzchen” prima als Nahkampfwaffe gegen weihnachtliche Einbrecher einsetzen…
Die Geschmacklosigkeit von Tofu wird noch übertroffen von der Geschmacklosigkeit einer Lieblings”süßigkeit” meiner Eltern: Den Reiswaffeln. Reiswaffeln – selbstverständlich ohne Zusatz von Zucker – sehen fast schon appetitlich aus, weil sie im Hirn die Konnotation zu Popcorn hervorrufen. Sobald man aber die erschütternde Bröseligkeit von Puffreis im Munde verspürt, kombiniert mit der Abwesenheit jeglichen Geschmacks, weiß man, wieso Reiswaffeln so teuer sind. Denn nur teure Produkte können Bio-Produkte sein, und Bio-Produkte dürfen nicht gut schmecken, da man ja sonst beim Essen Freude empfinden würde. Und das geht ja gar nicht, schließlich ist Essen (wir sind ja in Deutschland!) eine ganz ernste Angelegenheit. Und ungesund noch dazu.
Rohes Gemüse, liebe Leser, ist gesund. Das sehe ich auch ein. Aber wenn ich gezwungen werde, das dann auch noch zu essen, dann werde ich aggressiv. Stellen Sie sich mal vor, Ihre Eltern stellen sich vor Sie hin, sagen im Brustton der Überzeugung zu Ihnen, der Sie gerade mitten in den tiefsten Tiefen der Pubertät sind: “Hier, mein Kind. Iss mal dieses rohe Gemüse. Da hast du wenigstens mal was Vernünftiges.” Und das als Ersatz für die allabendliche Fernsehnahrung. Da muss man doch einen bleibenden Schaden davontragen!
Mein absolutes Horrorerlebnis war die Pastinaken-Woche. Meine Eltern hatten für ihren Bioladen Pastinaken bestellt… Für die von Ihnen, die sie nicht kennen (herzlichen Glückwunsch!): Pastinaken sind weißes Wurzelgemüse, ein bisschen größer geraten als normale Möhren, schmecken jedoch so ähnlich. Mit dem Unterschied, dass sie eben weiß und wabbelig sind und den herzhaften Möhrengeschmack mit der Konsistenz von gekochten Quallen und dem Geschmack von Tofu verbinden.
Meine Eltern hatten zu viele Pastinaken bestellt. Und noch dazu wollte aus nachvollziehbaren Gründen keiner der Stammkunden die Pastinaken kaufen. Also saßen wir da und mussten eine Woche lang kistenweise Pastinaken essen, damit sie nicht verkamen. Es gab Pastinaken zum Mittag und zum Abendbrot, als Schulbrot, als Snack für zwischendurch… Seitdem renne ich jedes Mal so weit weg wie irgend möglich, wenn jemand versucht, eine Pastinake zuzubereiten.
Was tut man nicht alles für die Schönheit, sowohl von außen als auch von innen. Unter Biofetischisten geht das Gerücht, dass ein geheimnisvoll zubereiteter Getreidebrei ewig jung hält sowie attraktiv, reich, potent und begehrenswert macht. Anders kann ich mir den Aufstand nicht erklären, den meine Eltern betrieben: Zunächst kauften sie sich eine Getreidemühle. Ich meine so ein Teil, das aussieht wie eine mutierte Kaffeemaschine mit Größenwahn. “Früher haben die Leute sowas ganz oft benutzt”, wurde ich aufgeklärt. Jaja.
Diese Getreidemühle stand von nun an bei uns auf dem Flur, weil die Küche dafür zu klein war. Von nun an wurde ich morgens gelegentlich vom Klang einer Getreidemühle geweckt…
Eine romantische Vorstellung, denken Sie vielleicht. Wenn ich Ihnen aber nun sage, dass die Getreidemühle etwa so klang wie eine vorbeirauschende Bundeswehrkolonne und dass meine Eltern den frischen, grobkörnigen Getreidestaub mit irgendwelchen Flüssigkeiten, sagen wir mal Sojamilch, vermengten, um dann abends einen erstarrten Getreidebrei zu sich zu nehmen – da wissen selbst Sie als hoffnungsloser Romantiker, dass eine Getreidemühle eigentlich eher ein Höllenwerkzeug denn ein Alltagsversüßer ist, habe ich Recht? Ich denke mit Schaudern an geschmacklosen Getreidebrei…
Wenn mir also jetzt jemand vom anhaltenden Bio-Trend erzählt und dass das ja ganz groß im Kommen sei und ach wie schön und wie gesund das doch alles ist, lächle ich nur wissend, nicke gönnerhaft mit dem Kopf und sage: “Ja… das waren noch Zeiten… ich bin schon durch, und euch stehen sie erst noch bevor…”
Denn erst wenn die letzte Reiswaffel ausgebröselt, die letzte Pastinake unter herzhaftem Würgen verdrückt und der letzte Getreidebrei ausgelöffelt wurde, werdet ihr – auch anhand eures empfindlich geschrumpften Geldbeutels – erkennen, dass Bio-Fraß nicht glücklich macht.
Unwort des Tages: Pastinake.
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1. September 2008 um 22:51 Uhr
Oh Gott, ähhhhhh Basti,
Du ahnst nicht ansatzweise, wie sehr Du mir aus der Seele sprichst.
Vor Jahren setzte ich mit meinem Ex-Schwiegervater bei einer Grosstante (oder so) eine neue Verandatür ein – inklusive Stemmarbeiten etc..
Zur Mittagszeit hiess es dann:”So, nun bekommt ihr etwas Richtiges zu essen, ihr habt ja schwer gearbeitet”. Und was war es, was auf den Tisch kam: Dinkelfrikadellen! Der Rest war natürlich auch komplett probiotisch angebaut und im Beisein der Bezugsperson geerntet. Der Tod durch unterernährung war nah!
Geh mir weg. Ich esse doch meinem Essen nicht das Essen weg, oder um es mit Framstag zu sagen:” Ich habe mich nicht an die Spitze der Nahrungskette gesetzt, um dann Gemüse zu knabbern”.
Herzlichst
Reizzentrum
1. September 2008 um 23:01 Uhr
Oh ja, Dinkelfrikadellen klingt in etwa so schmackhaft wie Grünkernburger. Wie man so etwas freiwillig essen kann, ist mir schleierhaft, nach wie vor. Aber es ist ja soo gesund.
Allein schon diese pseudo-normalen Bezeichnungen… Frikadellen und Burger… wer’s glaubt ;-).
1. September 2008 um 23:06 Uhr
Wei oh wei… da hab ich ja eine richtige Nahtoderfahrung losgetreten am Samstag. Aber so von einem Geschädigten zum nächsten: (aber psst) wenn man erwachsen und vernünftig geworden ist (und DAS überlebt hat) kann man feststellen, dass Bio manchmal ganz lecker sein kann. Nur wie gesagt in Maßen. Und wenn meine Mutter es noch einmal wagt mir den berühmt berüchtigeten halbrohen Brokolisalat in Essigsoße mit Pinienkernen zu servieren, wird es das Erste mal sein, dass ich meinen Grundschulrekord im Langstreckenlauf breche.
2. September 2008 um 03:29 Uhr
also Herr Basti..
Darf ich?
Ich kann grad nicht anders..
Weil ich glaube, dass du das Wort “Bio” falsch auffasst – vom eigentlichen Sinn her.
Denn – es bezieht sich lediglich auf die Anbauart – was für welcher Lebensmittel auch immer. Es gibt auch “Nicht-Bio-Tofu” oder Nicht-Bio-Grünkernlaibchen”.
“Bio” meint die Einhaltung bestimmter Anbaukonventionen und die Nichtverwendung gewisser Düngemittel oder Medikamente.
Ich für meinen Teil halte auch nicht viel von “Bio” – weil es mir erstens zu teuer ist und zweitens glaube ich nicht alles, was da so am Etikett steht. Außerdem muss man heutzutage doch schon fast seine tägliche Portion “Gift” zu sich nehmen, um in dieser Welt resistent zu sein – gegen was auch immer, und dessen gibt es viel. ;-)
Aber wovon ich schon viel halte, ist eine ausgewogene Ernährung – und die gibt es auch ohne den Stempel “Bio”. Gemüse kann schon was – wenn man weiß, wie es zubereitet werden muss, damit es einem schmeckt. Denn es ist schon was dran, wenn es heißt: du bist, was du isst. Denn dein Körper ist tatsächlich das, was du ihm gibst..
Liebe Grüsse, und nix für ungut :-)
lexxa
2. September 2008 um 08:02 Uhr
Basti, Du hast mein ehrliches Mitgefühlt, auch wenn ich Grünkernburger sehr gerne mag.
Hm, und die verkaufen Agar Agar wirklich zum menschlichen Verzehr? In der Mikrobiologie werden damit doch eigentlich Petrischalen ausgegossen, um Bakterienkulturen zu züchten :-) Agar Agar gibt es übrigens in den verschiedensten Farben, ein wirklich schönes Spielzeug.
@lexxa: Bio heisst alles mögliche, natürlich auch eine Konvention in Sachen Anbau, aber als Kind einer Bioladendynastie wird Basti Dir bestätigen können, dass Bio auch durchaus ein “Lifestyle” ist, der sich vor allem in der Auswahl skurrilster und ungenießbarster Lebensmittel bemerkbar macht.
2. September 2008 um 08:33 Uhr
Ohne Deinen Eltern allzu nahe treten zu wollen: Der Irrtum liegt, meiner Erfahrung nach, darin, dass manche denken, “gesund” kochen sei automatisch “lecker” kochen. Aus all den genannten Zutaten kann man sicher auch was sehr feines zubereiten. Vielleicht sogar aus Agaragar ;-) Aber dazu muss man echt ein Küchencrack sein.
Als ich vor hundert Jahren mal Zivi war, gab es den legendären Tag, an dem der Koch den 100 fleischsüchtigen und schlachtplattenvergötternden Senioren mittags Gemüsefrikadellen servierte. Sie haben sich die Finger danach geleckt. Weil die einfach schweinelecker waren. Kann passieren. Und so manches lieblos mensaesk in die Pfanne gehauenes Billigfleisch erreicht ja auch nur eine Appetitlichkeit, die knapp am oberen Ende der Agaragarskala vorbeischrammt.
By the way: Ich finde ja, wenn Fleischbratlinge mancherorts traditionell “Fleischpflanzerl” heißen dürfen, dann darf auch der Gemüsebratling Frikadelle heißen :-)
2. September 2008 um 10:44 Uhr
Willkommen im Club der Naturreis & Vollwertspaghetti-Traumatisierten ;)
2. September 2008 um 12:51 Uhr
@lexxa unter Zuhilfenahme von Sebastian: Ohhh lexxa, vom ernährungswissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen hast du natürlich zweifelsohne Recht. Was ich mit “Bio” allerdings meine (und auch inzwischen ganz automatisch) verbinde, ist ein bestimmter Lebensstil. Eine Grundhaltung. Ein Abneidung zum Beispiel gegen wohlschmeckende Pasta. Denn Bio-Pasta verzichtet gelegentlich auf alles, was Nudeln wohlschmeckend macht, und sieht dann im Topf erschreckend graubraun aus. Und schmeckt auch so. Ich finde, dem Bio-Lebensstil kann man eine gewisse Affinität zur Selbstkasteiung bescheinigen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er hier in Deutschland so boomt.
Du hast Recht, lexxa, man kann ja auch mit normalen Lebensmitteln gesund und wohlschmeckend kochen. Ich mag zum Beispiel gerne frischen Broccoli. Aber in der Bio-Version eskaliert das dann wieder zu einem frischen (weil ungekochten) Broccoli-Snack zum gewalttätigen Fernsehabend. Und das stört mich dann irgendwie doch. Wenn ich auf der Mattscheibe tonnenweise Blut fließen sehe, weil ich gerade Sin City oder ähnlichen Humbug sehe, dann möchte ich dazu bitte keinen Broccoli knabbern.
@Frederic: Die Senioren in meiner Ziviarbeitsstelle hätten dieses neumodische Zeugs vehement von sich gewiesen. Das Problem wurde allerdings dadurch umgangen, dass sie selbst kochen mussten…
@nömix: Aaaaaaaaaaah…. Vollwertspaghetti… ! bÖsE Erinnerungen…
2. September 2008 um 16:20 Uhr
Da ist aber einer durch die Gaumen-Hölle gegangen! :D
Wobei ich ehrlich zugeben muß, das ich fast alles von dem, was du aufzählst, leicht gesalzen essen würde. So abscheulich klingt das für mich alles gar nicht.
Jenni sagt ja schon, das Bio manchmal ganz lecker sein kann. Das kann ich mir gut vorstellen …
2. September 2008 um 16:30 Uhr
Wissend lächelnd, gönnerhaft nickend: “Ja… das waren noch Zeiten… ich bin schon durch, und dir stehen sie erst noch bevor…” ;-)
2. September 2008 um 19:09 Uhr
;-) Alles klar, das kann ich gut nachvollziehen.. Würde mir auch nicht anders gehen.
Und ich hab mir eben ne deftige Portion gebackener Tintenfischringe gegönnt – ganz sicher nicht in Rapsöl herausgebacken :lol:
2. September 2008 um 20:51 Uhr
Grandios, welch’ schlimme Kindheit du hattest. ;) Bio verbinde ich immer mit angeblich gesunden Müsliriegeln aus dem Bioladen, die wie konzentrierte Pappe geschmeckt haben. Irgendwann habe ich mich geweigert, die Dinger mit in die Schule zu nehmen…
2. September 2008 um 21:39 Uhr
An die Müsliriegel erinnere ich mich auch noch mit Grausen. Ich habe die auch mit in die Schule genommen… da gab es sogar Schoko-Müsliriegel. Das waren die einzigen halbwegs erträglichen. Die waren aber trotzdem zäh wie Schuhleder… war ja schließlich ne Menge Honig drin. Bääääh…
3. September 2008 um 13:15 Uhr
Igit – diese Biokulturen klingen wirklich ekelhaft.
Es gibt aber ein paar Geheimtipps – jedenfalls liebe ich Dr. Balkes Hazelmark – bekommt man nur im Reformhaus und keine kennt es. Meine deutsche Verwandten schickten es uns immer nach USA – in den 60ger Jahren!
Und am Wochenende backte ich einen echten Amerikansichen Cherry Pie, mit Biokirschen, ungezuckert. Die Billigkirschen zerstören das ganze Rezept.