Das Unwort

Unseriöse, unerhört unpolitische Ungereimtheiten

 
 
 
 

Die Verdummung des Internets

Sogar in der sonst so friedlichen, watteweichen Wohlfühl-Umgebung des Internets ist man vor geistigem Abfall (siehe dieses Blog) und, schlimmer, orthografisch-grammatischem Unsinn nicht sicher. Ich fange langsam an zu bezweifeln, dass die in der Online-Branche tätigen Journalisten die crème de la crème ihrer Berufsgruppe sind.

Alonso wechselt nach Honda!!!

Alonso wechselt nach Honda!! Pass bloß op, do, ick komm gleich ma bei dich bei, doo!!

Und: Es bahnt sich also ein Wechsel an, soso. Zwischen Alonso und Honda, behauptet keck der erste Satz. Hmmmm…

Der Gittarist

Danke für die kreative Überschrift, Herr Kollege, die noch dazu auf orthographischem Gebiet äußerst neologistisch aktiv war, wenn ich das mal so schwurbelnd ausdrücken darf.

Ob sich in dem angesprochenen Film der Gittarist auch noch an den Basssissten, den anderen Gittaristen und den Schlaggzeuger erinnert? Mann weiss ess nichtt.

Quidquid id est, timeo…

Das da soll für Kaffee werben. Doch was ist es? Mann oder Frau? Wer es weiß, kriegt ‘nen Preis.

Jedenfalls würd ich davon keinen Kaffee kaufen; nicht mal geschenkt würd ich den nehmen. Wenn man davon so eine Post-Merkel’sche Frisur bekommt…

Unwort des Tages: Volksverdummung.

6 Kommentare zu “Die Verdummung des Internets”

  1. 1
    saxycb:

    Gleich in der Einleitung hast Du mich an einen Artikel erinnert:
    “Ich fange langsam an zu bezweifeln, dass die in der Online-Branche tätigen Journalisten die crème de la crème ihrer Berufsgruppe sind.”

    Wer nix wird, wird Blogger von Ritchie Pettauer.

    Oh, darf ich einen solchen Titel in einen Blog-Kommentar schreiben?! ;)

    Nun ja. Ich bin mir jedenfalls sicher, Du findest im besagten Text ein paar verwertbare Unwörter…

    Liebe Grüße von einer Saxxophonnisstinn
    (Ich habe überlegt, ob ich noch ein Doppel-ph dazumache…)

  2. 2
    Basti:

    Interessanter Artikel, zu geeigneterer Tageszeit durchaus einen Aufreger wert. :-)

    Natüüüürlich darfst du so einen Titel in einen Blog-Kommentar schreiben. Wir Blogger halten die Fahne der Meinungsfreiheit höher als alle Regierungen dieser Erde zusammen *lol*.

  3. 3
    romanmoeller:

    Oh ha. Bei der Post-Merkel-Frisur werd’ ich ganz schön Joachim Sauer, das sag ich dir! ;-) Aber auch die restlichen Beiträge zeugen nicht gerade von hohem grammatikalischen Sachverstand. Davor sind wir alle nicht sicher, aber wenn man das als große Überschrift schreibt, dann sollte man vorher nochmal drüber gehen mit prüfendem Blick.

    Ich muß nochmal zwei Sätze aus dem verlinkten Blog zitieren:

    “Blogs sind meines Erachtens nur in ganz wenigen Ausnahmefällen journalistische Erzeugnisse. Sie sind eher der Tummelplatz für Menschen, die zu feige sind, ihre Meinung frei und unter ihrem Namen zu veröffentlichen.”

    Lächerlich!!!!

  4. 4
    hormuthsfrederic:

    Verdummung gibt´s aber auch im großen Stil offline. Gegen unsere Lokalzeitung sind die meisten Blogs ein Hort der Sprachkunst… Lokalzeitungen sind meines Erachtens nur in ganz wenigen Ausnahmefällen journalistische Erzeugnisse…

  5. 5
    Basti:

    @Frederic: Stimmt, kleine Lokalzeitungen sind manchmal wirklich sehr unterhaltsam, unbeabsichtigterweise. Meistens haben die aber keinen Internetauftritt, so dass mir die schönsten Stilblüten entgehen…
    … na die werden schon wissen, warum sie ihren Kram nicht ins Netz stellen.

    Ach, a propos Lokalzeitung: Ich erinnere immer gerne wieder an die Krabbenpost (–> Artikel). Hehe…

  6. 6
    romanmoeller:

    Ja, die Krabbenpost – längst ein Klassiker! Da muß ich aber auch nochmal an den von mir hochgeschätzten (Ironie!) Bayernkurier erinnern, der mich schon so manches Mal auf unterhaltsamste Weise über Neuigkeiten aus Bayern informiert hat!

    Was unsere Lokalzeitungen betrifft: die Hälfte sind Werbung oder Kontakt-/Kleinanzeigen – ich denke das ist normal. Eine Zeitung macht manchmal einen etwas parteiischen Eindruck, weswegen sie beizeiten auch “PDS-Blatt” genannt wurde … ;-=

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Unsinner

Bastian Kruse hat am gleichen Tag Geburtstag wie Martin Walser, Steve McQueen, Roland Koch und Nena. Geboren ist er im Gegensatz zu Vorigen im Jahre 1986 in den unendlich flachen Weiten Schleswig-Holsteins. Diese Weiten hat er bisher auch noch niemals für längere Zeit verlassen, und so wird er beim Anblick eines Berges jedes Mal von der Panik erfüllt, der Himmel könnte ihm auf den Kopf fallen.
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